7. November 2009 von Andreas | 4 Kommentare
Der Beobachter ist das individuelle Bewusstsein, das Das-was-ist individuell wahrnimmt. Dieser Prozeß des Wahrnehmens jedoch ist nicht einseitig – es ist ein Wechselspiel zwischen Beobachter und Beobachtetem. Die Beobachtung ist immer ein Prozeß des Werdens. Eine Aneinanderreihung von Momenten des Jetzt und von Ursachen und Wirkungen.
Wenn ich etwas beobachte, nimmt mein Bewusstsein einen Zustand war. Aber wo befindet sich dieser Zustand? Wie kann es sein, dass ein anderer, der das Gleiche beobachtet, etwas anderes wahrnimmt? Beeinflußt die Beobachtung das Geschehen?
Ja: Der Beobachter muss in die Experimente miteinbezogen werden, da er den Ausgang des Experimentes entscheidend verändert. Ist Quantenmechanik etwas komplett anderes als unsere alltäglichen Erfahrungen?
Ja und nein. Die Quantenphysik zeigt, wie die Welt im Innersten funktioniert. Und letztendlich besteht alle Materie aus viel Nichts und diesen elementaren Teilchen, die magische Tänze tanzen und so unsere Realität und unsere Errfahrungen in der Ebene der Dichte bestimmen.
Die Teilchen tanzen, und wir beobachten das Ergebniss dieses Tanzes, nicht den Tanz selbst. Würden wir dies tun, könnten wir mitspielen in diesem göttlichen Spiel der Schöpfung.
Aber wir sind zu reinen Beobachtern geworden, die Das-was-ist kaum bewußt mitgestalten und erschaffen. Wir beobachten und erschaffen unbewußt das, was wir gar nicht beobachten und erschaffen wollen.
Der Ausgang unseres Experiments “Leben” wird maßgeblich von uns selbst gestaltet.
Also sollten wir erst einmal lernen, den Beobachter zu beobachten…
7. November 2009 von Andreas | 19 Kommentare
Gott ist der universelle Geist, die Weltseele, das ewige Sein. Wenn die meisten Menschen über Gott sprechen, reden sie so, als wäre Gott ein Ding oder eine Person. Aber Gott hat weder einen langen weissen Bart noch einen Thron, auf dem er sitzt noch ist er in irgendeiner Form körperlich. Gott ist auch kein Er. Gott ist.
Gott ist in Allem-was-ist. Gott steckt hinter Allem-was-ist. Gott ist Alles-was-ist.
Gott ist die hinter allem Sein stehende Urkraft, der intelligente Geist: Ein Seinszustand der universellen Bewußtheit, Geistigkeit, Liebe und Intelligenz. Der Ursprung alles Bestehenden. Gott ist universelles Leben, All-Energie, Quelle der Schöpfung und wirkende Kraft. Im Himmel wie auf Erden.
Wenn wir beten, beten wir nicht zu einem Vater, der über uns steht oder sich außerhalb von uns befindet. Der Vater ist die Quelle aller Schöpfung, und diese Quelle befindet sich auch in uns. In jedem. In Allem-was-ist.
Gott ist ein Begriff für das Unbegreifliche. Gott ist ein Wort für etwas, wofür es kein Wort geben kann. Gott ist das Wort. Und somit ist das Wort – der Gedanke – die Basis aller Schöpfung. Wenn wir dies erkennen, erkennen wir die Macht, die in uns steckt. Dann kommen wir zu der Einsicht, dass wir als “Sohn des Vaters” ebenbürtig gestaltet sind.
Mit unserer Geburt haben wir das Spielfeld Gottes betreten. Die Matrix des Schöpfers. Innerhalb dieser Matrix bewegen wir uns, sind uns selbst bewußt und gestalten die Matrix nach dem Ebenbild des Schöpfers. Der universelle Geist ist allgegenwärtig. So auch in uns. Uns geschieht nach unserem Glauben. Soviel, wie wir zu glauben fähig sind, soviel wird uns geschehen. Und um auf das Gebet zurückzukommen: Wenn wir beten, erwecken wir den Schöpfer in uns und nicht einen Schöpfer ausserhalb.
Gott ist der Schöpfer und die Schöpfung. Alles ist Gott. Die Gegenwart, die Macht, die Substanz, die Wahrheit. Das kosmische Bewußtsein. Das Leben.
Gott ist.
2. November 2009 von Andreas | kein Kommentar
Irgendwie muss jemand das Licht ausgeschaltet haben. Wenn ich mich so umsehe in der deutschen Wirtschaft, dann sehe ich – nichts. Nichts Verheißungsvolles. Nichts Vielversprechendes. Nichts Lebensrichtiges. Na ja, fast nichts. Es gibt sie schon, die Manager und Unternehmen, die vieles richtig machen. Es gibt Vorbilder und Beispiele, Querdenker und Visionäre. Aber die Zahl derer, die tatsächlich schon heute die Unternehmen von morgen führen, sind noch in der Minderheit.
Darin liegt das größte Problem: Die Masse ist träge, schwerfällig und altmodisch. Affairen pflastern ihren Weg, und die Leichen liegen nicht nur im Keller sondern auch – und vor allem – in den Köpfen der sogannten Macher. Und was machen sie? Stinken und stagnieren. Bestehen auf Bewährtem, verteidigen das, was ist, anstatt Neues zu schaffen. Anstatt neue Wege zu gehen. Schon seit Jahrzehnten werden Visionen gefordert und teilweise sogar erdacht, aber Angst vor Neuem und das Gesetz der Trägheit bewahren sie und uns vor dem längst fälligen Wandel.
Da werden Mitarbeiter bespitzelt, Steuern hinterzogen, Gelder abgegriffen und Weichen nicht gestellt. Der Typus Manager von heute ist ein aussterbendes – da Lebensrichtiges verhinderndes – Wesen. Nein. So funktioniert es nicht. So kann es nicht funktionieren. Anstatt das wichtigste Kapital eines jeden Unternehmens zu fördern, wird gefordert. Ausgequetscht. Abgeschoben. Der Mensch als Arbeitnehmer ist kein Mensch mehr sondern eine Marionette. Ein Werkzeug, um kurzfristig mehr Gewinn aus einer Sache zu ziehen, die keinen Gewinn mehr verspricht. Und so auch nicht mehr lange liefern kann und wird.
Gewinn kommt von Gewinnen. Und gewinnen kann nur ein gutes Team. Mit einem Trainer: einem Motivator und Visionär and der Spitze. Einem, der Neues denkt und auch danach handelt. Der seine Mitarbeiter als Mitunternehmer begreift, sie anleitet und nicht ankettet. Ich gebe zu, das erfordert Vertrauen. Aber wo kämen wir denn hin, wenn wir plötzlich den Mitarbeitern vertrauen würden? Die sind doch schließlich nichts weiter als teure Arbeit verrichtende Maschinen. Sollen sie doch froh sein, dass sie tatsächlich noch Geld dafür bekommen.
Zu böse? Oh nein. Die Wirklichkeit sieht teilweise sogar noch schlimmer aus. Ich habe doch tatsächlich von einem Fall gehört, wo Mitarbeiter aufgefordert werden, für ihre von oben angeordnete berufliche Weiterbildung Urlaub zu nehmen. Der nächste Schritt im derzeitigen Unternehmerischen Denken besteht womöglich darin, auf die schlaue Idee zu kommen, von allen Mitarbeitern einen monatlichen Tribut zu verlangen, damit diese weiterarbeiten dürfen. Um den Gewinn zu steigern.
Apropos Gewinn: Ist es nicht herrlich zu gewinnen? Wachstum, Freude, Glück. Aber wo ist das Wachstum, wo die Freude und wo das Glück? Liegt dies nicht in jedem Einzelnen? Wenn in der Chefetage die Sektkorken knallen ist das noch lange kein Gewinn. Wenn nicht alle Beteiligten gewinnen, gewinnt niemand. Zum höchsten Wohle des Einzelnen und aller Beteiligten – so müsste das Motto lauten, damit der Gewinn auch tatsächlich ein Gewinn ist und keine Abzocke. Aber der Schatten, der derzeit über der Wirtschaft liegt, ist der Schatten der Abzocke.
Die Wolken können und werden sich verziehen. Wenn umgedacht wird. Wenn Weichen gestellt werden. Wenn Mitarbeiter wieder mitarbeiten und nicht nur unwillig und notgedrungen mitgeschliffen werden. An der Schwelle zu einem neuen Zeitalter werden Weichen gestellt. Jetzt. Jetzt haben wir die Chance, umzudenken. Die Zukunft zu formen. Uns darüber bewußt zu werden, worauf es ankommt.
Machen wir was draus!
2. November 2009 von Andreas | 2 Kommentare
Was wäre wenn unsere Gesellschaft sich tatsächlich zu einer lebensrichtigen Gesellschaft entwickeln würde? Zum höchsten Wohle für alle Beteiligten… Wir könnten aufatmen. Wir würden aufblühen. Wenn eine gesunde Portion Egoismus zurückkehrt und die Menschen anfangen, das zu tun und zu denken, was sie glücklich macht, dann wären wir diesem Ziel schon einen gehörigen Schritt nähergekommen.
Ist doch eigentlich erst einmal nichts Schlechtes, oder? Man stelle sich das vor: Eine Gesellschaft, in der ein jeder den Nächsten so behandelt, wie er selbst behandelt werden möchte. In der ein jeder über den Nächsten so denkt, wie andere über ihn denken sollen. Hilfsbereitschaft, Liebe, Freundlichkeit, Ehrlichkeit – vier kleine Schritte auf dem Weg zur großen Veränderung.
Und doch scheinen wir momentan meilenweit davon entfernt zu sein. Aber die Betonung liegt auf “scheinen”. Denn immer mehr Menschen fangen an, sich über die essentiellen Dinge des Lebens Gedanken zu machen. Wie funktioniert Realität? Welche Macht hat das Denken? Was will ich ganz persönlich? Je mehr Menschen sich diese Fragen stellen, und je mehr individuelle Antworten sie darauf finden, desto mehr wandelt sich nicht nur das Bewußtsein des Einzelnen sondern auch das der Gesellschaft. Die Schwingung verändert sich. Wir sind auf dem Weg.
Unabdinglich für diese Veränderung hin zum Licht ist die Beseitigung der Dunkelheit. Und wie beseitigt man Dunkelheit? Ganz einfach: Man schaltet das Licht an. Also schalten wir doch das Licht an. Aber wo ist der Schalter? Wir finden ihn nicht, weil wir im Außen suchen. Weil wir Auswirkungen mit Auswirkungen bekämpfen wollen. Der Blick nach Innen zeigt erst einmal nichts und dann alles! Es ist wie immer und überall: Damit etwas wachsen kann, muß es gesät werden. So einfach.
Schon Emerson sagte “Der Mensch ist, was er den ganzen Tag lang denkt”. Und genau darin liegt das Geheimnis. Wir haben unsere Macht abgegeben. Wir opfern unser Leben für das, was andere wollen. Wir denken, was sie wollen, wir haben ausreichend Angst, und wir lassen unsere Geheimwaffe verkümmern. Wenn wir unser Leben ändern wollen, müssen wir unser Denken ändern. Wenn wir unsere Gesellschaft ändern wollen, müssen wir unser Denken ändern. Wir lassen uns treiben von unserem Verstand und den von außen auferlegten Denkstrukturen. Bewegen uns als Marionetten in einem Spiel, das wir nicht verstehen.
Wir spielen den aufopferungswilligen Statisten für andere. Wir nehmen einfach hin, dass das Leben halt so funktioniert, wie uns weißgemacht wurde. Wir arbeiten bis zum umfallen, haben immer weniger davon und fragen uns irgendwann ob das alles gewesen sei und vor allem: wofür? Und diese Frage ist berechtigt. Wofür zahle ich pro Liter Benzin fast 90 Cent an den Staat, wenn dieser das Geld nicht lebensrichtig verwendet? Wofür opfere ich mich auf, rackere mich ab? Damit andere hinterher ihr Geld zählen und meins ohne Rücksicht auf Verluste einfach verblasen?
Wir nähern uns dem Kern. Der Frage aller Fragen. Was will ich? Wenn ich mich in meinem Denken auf das konzentriere, was ich will, und das zum höchsten Wohle für alle Beteiligten, dann nähern wir uns alle einer lebensrichtigen Gesellschaft. Eine Gesellschaft, in der ein jeder seinen willkommenen Platz hat. In der ein jeder willkommen ist. Eine Gesellschaft des Miteinander, des Füreinander.
Eine Gesellschaft, die so ist, wie eine Gesellschaft sein sollte: Heimat für alle Individuen. Natürlich muß und wird es Regeln geben, aber Regeln, die allen und nicht nur einigen dienen. Unsere Gesellschaft ist das Umfeld aller Individuen. Und als Individuum wollen und müssen wir uns individuell erfahren. Dies ist der Plan Gottes. Und somit auch unser Plan.
Also beginnt die lebensrichtige Gesellschaft mit der Veränderung des Einzelnen. Wir alle müssen uns und unser Leben überdenken. Uns fragen, warum wir hier sind und was wir wirklich wollen. Und wenn wir diesen Fragen ernsthaft nachgehen, werden wir uns verändern, wird sich die Gesellschaft verändern.
Und zwar zum höchsten Wohle für jeden Einzelnen und alle Beteiligten.
2. November 2009 von Andreas | 10 Kommentare
F: Wie geht es Ihnen heute?
Gott: Danke der Nachfrage. Mir geht es blendend. Ich wachse und gedeihe, breite mich aus und bin. Und selbst?
F: Hm. Ich fürchte, ich ruhe nicht ganz so in mir wie Sie. Vor allem bin ich etwas durcheinander.
Gott: Das ist menschlich. Ein typisch menschliches Problem. Was ist denn los?
F: Ich fühle mich manchmal etwas überfordert. Vor allem jetzt, da ich endlich all die Fragen stellen kann, die mir schon so lange auf dem Herzen liegen. Es gibt so vieles, was ich wissen will, und jetzt weiß ich gar nicht so recht, wo ich anfangen soll…
Gott: Wie wär’s denn damit: Wer bist du – und wer bin ich?
F: Danke, ja, das bringt eigentlich schon den wesentlichen Teil meiner Fragen auf den Punkt. Also gut – fangen wir damit an: Wer sind Sie?
Gott: Ich bin das Namenlose, dem ihr Menschen einen Namen gegeben habt. Ich bin Alles-was-war, Alles-was-ist und Alles-was-sein-wird. Ich bin. Ich bin die Substanz, aus der alles entsteht und das, was entsteht. Ich bin der Schöpfer und die Schöpfung. Ich bin Wachstum und Entwicklung, ich bin Kraft, Liebe und Freude. Ich bin alles, und alles ist in mir.
F: Und wer bin ich?
Gott: Du bist ein ganz individueller Teil von mir. Eine einzigartige Ausprägung. Du bist meine und deine Chance, dem Großen und Ganzen eine weitere Besonderheit zu geben. Weißt du, ich will mich entfalten und wachsen. Ich will die Freude spüren – die Freude des Wachstums, der Entwicklung, der Entfaltung, das Glück des schöpferischen Moments. Du kannst mir dabei helfen. Und gleichzeitig hilfst du dir damit selbst, indem du meinem Dasein eine neue Ausprägung schenkst – und deinem Leben einen Sinn gibst.
F: Das klingt so einfach, so leicht. Ich habe schon mein ganzes Leben nach dem Sinn gesucht – aber irgendwie habe ich ihn noch nicht gefunden.
Gott: Weil du falsch denkst. Falsch siehst. Falsch empfindest. Ich habe den Eindruck, dass du vor lauter Suchen das Finden vergessen hast. Vielleicht solltest du damit anfangen, das Dauergewitter in deinem Kopf abzuschalten. Kein Wunder, dass du durcheinander bist. Seit deiner Geburt hast du so viele Eindrücke gesammelt, so viele Erfahrungen gemacht und so viele Lehren und Meinungen gehört, das für das Wesentliche kein Platz mehr ist. Also: schalte einfach mal den Strom ab. Den Strom unbändiger Gedanken, Bilder, Gefühle.
F: Und wie kann ich das?
Gott: Indem du dir bewußt wirst, dass ein Großteil der Gedanken, die dir durch den Kopf schießen, Illusionen sind. Das Bild, dass du von deiner Welt hast, ist eine Illusion: Die Erde ist nicht flach, die Sonne kreist nicht um die Erde und Materie ist nicht fest. Ängste und Sorgen sind Illusionen: Nichts weiter als kleine (oder große) Blitze, die durch dein Gehirn schießen und dir (dein in Wirklichkeit anerzogenes) fehlendes Sebstbewußtsein vorgaukeln. Du bist wie ich, aber leider hast du das vergessen, und so verbringst du deine wertvolle Zeit damit, durch dein eigenes illusorisches Labyrinth zu tappen in der Hoffnung irgendwann einen Ausweg zu finden. Alles quatsch. Stell den Film ab. Mach das Licht aus. Sei still. Und höre nach Innen.
F: Meinen Sie Meditation?
Gott: Nenn es wie du willst. Es geht nicht um irgendwelche dogmatischen geistigen Verrenkungen. Die betreibst du schon dein ganzes Leben lang. Es geht darum, den Strom der oberflächlichen Gedanken abzustellen, damit du in die Tiefe vordringen kannst. In die Tiefe des Seins. In die Tiefe des Augenblicks. In die Tiefe deines Inneren. Dort – und nur dort – findest du dein wahres Wesen. Dein wahres Leben. Deine wahre Verbundenheit und deine wahre Einzigartigkeit.
F: Na ja, theoretisch klingt das sehr schön – aber wie stelle ich das praktisch an? Ich kann doch nicht einfach meine Gedanken abstellen.
Gott: Doch, das kannst du. Du kannst sein, haben und tun was auch immer du willst. Du kannst also auch deine Gedanken kontrollieren. Du kannst dich entscheiden: Du kannst dich von dem Spiel spielen lassen oder das Zepter in die Hand nehmen und selber spielen. Oder, um mal ein etwas anderes Bild zu verwenden: Beim Essen stopfst du dir doch auch nicht nonstop den Mund voll und immer voller, oder? Wenn du Hunger hast nimmst du einen Bissen, kaust, schluckst ihn herunter. Und wenn du satt bist lässt du es gut sein und verdaust das Essen.
F: Stimmt. Auf das Denken bezogen stopfe ich mich ununterbrochen voll, wenn ich ehrlich bin. Gut, ich werde es mit Meditation probieren – auch wenn ich immer noch nicht genau weiß, wie…
Gott: Setz dich einfach bequem hin. Schließe deine Augen. Konzentrier dich auf deinen Atem oder auf deine Nasenspitze. Lass die Gedanken, wenn sie kommen, einfach ziehen wie Wolken, die am Himmel vorüberziehen. Lass los. Entspanne deine Muskeln, deine Nerven, deinen Geist. Fang einfach an, aber mach es jeden Tag. Von nichts kommt nichts, sagt ihr doch immer so schön, oder?
F: Ok. Eine andere Frage: Stimmt es, dass ich tatsächlich der Schöpfer meines eigenen Lebens bin? Dass ich meine Erfahrungen erschaffe?
Gott: Ja natürlich stimmt das. Ich sagte ja schon: Du bist wie ich. Und du bist auf dieser Welt, weil du es wolltest. Weil du deine Erfahrungen machen wolltest. Und nicht, weil du mal sehen wolltest, was andere für Erfahrungen für dich auf Lager haben. Oder wie irgendwelche Lose oder Würfel darüber entschieden haben, wie dein Leben aussehen soll.
F: Heißt das ich habe mich bewußt für dieses Leben entschieden? Und wenn ja, in welcher Dimension habe ich mich da befunden?
Gott: Ja, du hast dich ganz bewußt für dieses Leben entschieden. Übrigens nicht nur für dieses. Du bist ein Teil von mir – und unser Sein ist nicht auf irdisches Leben beschränkt. Auch nicht auf eine rationale Dimension. Dein und mein wahres Sein ist dimensionslos. Wir sind einfach. Wir baden im Meer der Unendlichkeit. Tanzen den Tanz der Strahlen des göttlichen Seins. Aber ich will dich nicht noch weiter verwirren. Lass uns zurückkehren zu deinem irdischen Dasein. Zu deinem Leben. Zu deiner Schöpfung.
F: Ist denn mein Leben meine Schöpfung?
Gott: Ja, und zwar ausschließlich. Du allein bist für alles verantwortlich, was dir geschieht. Auch wenn du das nicht glaubst. Auch wenn du das nicht hören willst. Auch wenn du das nicht verstehst.
F: Ich verstehe tatsächlich nicht…
Gott: Es ist ja auch einfacher, die Schuld für das, was dir geschieht, anderen in die Schuhe zu schieben. Und es ist einfacher, so zu tun, als wäre alles, was dich umgibt, einfach da. Starr und vorbestimmt. Und du bist einfach nur ein Spielball, den das Schicksal nach gutdünken hin und her schlägt. Einfach aber falsch. Einfach falsch. Du bist ein Schwingungswesen, und deine Schwingung zieht Erfahrungen und Umstände an wie ein Magnet. Du bist ein Sender, der Schwingungen aussendet, und das Gesetz der Anziehung, das stärkste aller universellen Gesetze, sorgt dafür, dass du bekommst, was du ausstrahlst.
F: Und wie kann ich lernen, richtig zu schwingen? Was kann oder muss ich tun, um ausschliesslich das zu erschaffen, was ich will?
Gott: Als erstes musst du dir darüber klar werden, was du willst. Dann musst du dich darauf konzentrieren. Richte den Fokus auf das, was du willst und nicht auf das, was du nicht willst. Aufmerksamkeit und Emotion: das sind die Schlüssel um die Tür zum bewußten Erschaffen zu öffnen. Das Gesetz der Anziehung wirkt immer und ist immer tätig. Du erschaffst also auch immer – meisten allerdings eher unbewußt. Achte auf deine Gedanken und Gefühle – sie erschaffen deine Zukunft.
F: Das heißt, ich sollte mir meiner Gedanken und Gefühle immer bewußt sein?
Gott: Ja, aber nicht nur das: Du mußt lernen, so klar zu denken und zu fühlen, dass deine Gedanken und Gefühle dein Unterbewußtsein prägen. Du musst sein, bevor du bekommst, was du willst. Und du bekommst, was du bist. So einfach ist das.
F: Das ist eine Menge Futter. Ich werde darüber nachdenken und danke für dieses Gespräch.
Gott: Gerne. Und vergiss nicht: Du bist Teil von mir!