31. Dezember 2009 von Andreas | 5 Kommentare
Es gibt Zeiten, in denen unser komplettes Leben verrückt zu sein scheint – in die Ferne gerückt, abgerückt von uns. Und es gibt Tage, an denen es scheint, wir wären umgeben von Wüste, Leere, Feindlichkeit, Einsamkeit. Aber wie auch immer der äußere Anschein sein mag: Wir dürfen niemals aufgeben. Niemals! Denn das, wofür es sich zu leben lohnt, befindet sich immer in uns. Es ist der Garten unseres Herzens.
Und dieser Garten erblüht, wann immer wir es wollen. Wenn wir die Aufmerksamkeit auf das Licht in und um uns, auf das Gute und Erstebenswerte richten, wenn wir uns an die Liebe ins uns erinnern, dann wächst und gedeiht sie – und mit ihr der Garten in uns.
Was ist unsere Aufgabe in dieser ver-rückten Welt? Sie wieder gerade zu rücken, uns ins rechte Licht zu stellen (damit meine ich nicht Hochmut oder Blenderei sondern die Rückkehr zu dem, was wir wirklich sind) und unser Licht leuchten zu lassen. Jedes Hindernis kann überwunden werden. Jede Feindschaft kann sich in Anerkennung und Liebe verwandeln, jeder noch so schwere Moment enthält Leichtigkeit – die Leichtigkeit des Ewigen, Unvergänglichen.
Wenn es auch noch so schwer erscheinen mag – es ist eigentlich ganz leicht. Das, was schwer erscheint, ist die Last, die auf dem Ego liegt, der Druck äusserer Zwänge und die Macht von Strukturen und Gedanken, die unser Verstand erzeugt. Das wahre Sein liegt auf einer anderen Ebene. Gott befindet sich auf einer anderen Ebene – nicht auf der Ebene unserer Verletzungen, unseres Verstandes und unserer Illusionen.
Gott befindet sich in uns. Er ist der Garten in uns. Und es liegt an uns, ob wir diesen verdorren und das Unkraut spriessen lassen oder ob wir uns um die wertvollen Samen kümmern, sie hegen und pflegen, bis der Garten in seiner vollen Pracht erstrahlt. Als guter Gärtner bauen wir unseren Garten, hegen und pflegen ihn mit Liebe: Der Essenz des Lebens. Alles andere ist Illusion!
6. Dezember 2009 von Andreas | 11 Kommentare
Das Universum ist Alles-was-ist. Es ist das, was uns umgibt, das, in dem wir sind und das, in dem alles besteht. Das Universum ist die Manifestation des Geistes. Raum, Materie und allumfassende Substanz. Lapidar gesagt ist es der Ort, an dem Träume wahr werden. Global ausgedrückt ist es der Weltraum. Der Raum, in dem sich die Welt befindet. Es ist das unendlich Große und das Alles umfassende, das Unendliche und das Unvorstellbare.
Der Begriff Universum kommt aus dem lateinischen: universus bedeutet gesamt, und leitet sich ab von unus und versus = “in eins gekehrt”. Diese Begrifflichkeiten jedoch sind etwas irreführend, da sie den Eindruck von etwas Greifbarem, Kompakten, vermitteln. Das Universum ist jedoch nicht greifbar – zumindest nicht für den menschlichen Verstand – da es in jeder Hinsicht über all das hinausgeht, was wir greifen oder begreifen können.
Das Universum dehnt sich aus. Es folgt dem Schöpfungsprinzip und dem Gesetz des Wachstums. Ausgehend von einer unvorstellbar winzigen und unvorstellbar mächtigen Konzentration von Energie wandelt es sich, wird größer, vielfältiger und unvorstellbarer. Es beinhaltet Welten in Welten in Welten, und alle Welten dehnen sich aus. Dabei besteht das Universum nicht in erster Linie aus Materie. Die Materie ist die Auswirkung, und nicht die Ursache.
Die treibende Kraft des Universums ist Energie. Energie ist der Motor, der dem Universum seine Formen gibt, der für immer neue Verbindungen und Ausprägungen sorgt. Energie ist das, was die Materie verursacht. Energie ist das, was die Auswirkungen verursacht. Das Universum ist Energie und besteht aus Energie. Materie ist Energie und besteht aus Energie. Allerdings besteht das Universum nur zu einem sehr kleinen Teil aus Materie. In erster Linie besteht das Universum aus energetischem Potential.
Aus diesem Potential entstehen immer wieder neue Formen und Welten. Somit bildet das Universum das Spielfeld für die Entfaltung von Möglichkeiten. Und genau das macht das Universum zum freundlichsten Ort. Im Prinzip…
6. Dezember 2009 von Andreas | 14 Kommentare
Was genau ist das eigentlich, dieses Denken? Wie denken wir, was sind Gedanken und was entsteht daraus?
Gedanken sind Energie. Und Schwingungen. Wenn wir denken fokussieren wir uns auf etwas, dem wir unsere Energie schenken und schwingen uns darauf ein. Von außen betrachtet ist ein Gedanke eine Frequenz, die etwas bestimmtes ausstrahlt. Sozusagen unser eigener Sender. Von innen betrachtet gleicht ein Gedanke eher einem Gewitter, bei dem Energie freigesetzt wird. Schöpferische Energie.
Denken ist Schöpfung. Was wir leider immer wieder vergessen, ist, dass wir die Schöpfer sind. Wir stecken hinter unseren Gedanken. Wir lassen uns nicht denken, wir denken selbst.
Aber wo denken wir hin? Angeblich denkt jeder Mensch durchschnittlich 60.000 Gedanken am Tag. Schön und gut. Aber wer ist der Mensch? Wer sind wir, was denken wir, und woher kommt das, was wir denken?
Gute Frage, oder?
Ein Gedanke ist konzentrierte Energie. Die Antriebskraft zur Erschaffung der Realität. Prinzipiell gibt es zwei Arten von Gedanken: bewußte und unbewußte. Aber die Welt ist nicht schwarz und weiß, und so gibt es diese bewußten und unbewußten Gedanken in den unterschiedlichsten Varianten: Jetzt, Vergangenheit, Zukunft, Selbstbestimmt, Fremdbestimmt, Gefühl, Verstand, Umfeld, Ich, Du, Alles-was-ist.
Um es mal ganz einfach zu sagen: Wenn wir denken, was wir denken, weil wir es gerade denken, dann werden wir von unserem Denken bestimmt. Wenn wir denken, was wir denken, weil wir es denken wollen, dann bestimmen wir unser Denken.
Ok. Ganz einfach war das nicht. Aber essentiell. Denn wir sind, was wir denken. Wir sind so, wie wir denken dass wir sind.
Und das sollte uns zu denken geben.