Botschaft von Arthos

084
02.07.2016

Lass die Ohnmacht hinter dir

Arthos über Raum und Begrenzung, wahres Sein und päpstliche Bullen, Kaninchenbau und Verschwörung, Person und Göttliches Schöpferwesen. Lebensrichtige Botschaft 084.

Heute ist ein guter Tag, um dir deinen Raum zu schaffen. Wenn du Raum für dich hast, kannst du dich in deinem Raum ausdehnen, denn Ausdehnung ist, was geschieht, wenn du dich von dem, was du zu sein glaubst, zu dem, was du wirklich bist, erweiterst. Diese Ausdehnung ist multidimensionaler Art, also interpretiere Ausdehnung nicht als etwas Räumliches - auch wenn du deinen Raum dafür benötigst. Ausdehnung bedeutet, die Grenzen zu sprengen, innerhalb derer das Wesen, für das du dich hältst, agiert, um zu dem, was du wirklich bist, zu werden. Deine Sinne und dein Verstand erzeugen das Bild einer begrenzten Welt. Diese begrenzte Welt ist das Spielfeld, auf dem dein grenzenloses Wahres Selbst agiert, indem es sich in die Begrenzung hineinbegibt, um ihr eigenständig wieder zu entwachsen. Ab einem gewissen Punkt innerhalb des Wachstums durch Erkennen werden vorhandene Begrenzungen gesprengt, da nur so weiteres Wachstum möglich ist. Du bist in dieses Leben gekommen, um Freiheit zu erfahren, wurdest aber ab dem Zeitpunkt deiner Geburt in deiner Freiheit eingeschränkt. Du durftest dich nicht frei entfalten, sondern du wurdest klein gehalten, geformt und genormt.

Jetzt wäre es sinnvoll, diese Normung und Formung in aller Deutlichkeit zu erkennen und aufzuheben. Damit das gelingt, musst du dir den Raum dafür schaffen. Raum zu schaffen bedeutet, die Fesseln und Ketten zu sprengen, die dir angelegt wurden und die du dir selber angelegt hast, damit du dich wieder völlig frei bewegen kannst. Diese Bewegung ist Ausdehnung in dein Wahres Sein. Wahres Sein hat mit all den Einschränkungen, Pflichten und Zwängen, denen du scheinbar unterliegst, nichts zu tun. Dein Wahres Sein ist die Freiheit von allen Einschränkungen, Pflichten und Zwängen.

Heute ist somit ein guter Tag, um den Bullen in den Arsch zu treten. Verzeih diese heftigen Worte, aber das ist, was geschehen muss, damit du deine Freiheit wiedererlangst. Es gibt eine lange Geschichte des sogenannten Kaninchenbaus, und dieser Kaninchenbau ist tief. Es ist nicht nötig, komplett ins Innere vorzudringen, aber es ist unabkömmlich, zumindest das Prinzip des Kaninchenbaus zu verstehen.

Hast du schon einmal von den päpstlichen Bullen gehört? Recherchiere darüber, und du wirst verstehen, warum du all den Einschränkungen, Pflichten und Zwängen unterliegst. Auch wenn dies nicht die ursprüngliche Ursache war, aber die päpstlichen Bullen, die innerhalb des vergangenen Jahrtausends erlassen wurden, zeigen, wer die Rolle des Herrschers über die Menschheit für sich in Anspruch genommen hat.

Eine kleine Gruppe von Menschen hat sich unter dem Deckmantel der Religion als Besitzer aller Seelen aufgespielt und den Menschen ihre Freiheit und ihr Recht auf ein freies Leben abgesprochen. Die Vertreter falscher Götter haben sich zu Königen der Menschheit erklärt. Dies geschah u.a. in Form sogenannter päpstlichen Bullen. Das sind Erlasse, die über das Wohl der Herrscher und Unwohl der Beherrschten verfügten, was bis zum heutigen Tage die Spielregeln des Dramas der Trennung bestimmt.

1302 erteilte Papst Bonifaz VIII. seine Bulle Unam Sanctam, mit der er die Kontrolle über die Welt beanspruchte und sich selber zum König machte. Darin erklärte er, dass sich jedes menschliche Geschöpf dem Römischen Papst zu unterwerfen habe. 1455 verfügte Nikolaus V. durch die päpstliche Bulle Romanus Pontifex, dass jedes neugeborene Kind von allem Recht auf Eigentum getrennt wird. 1481 erklärte Sixtus IV. in seiner päpstlichen Bulle Aeterni Regis den menschlichen Körper zum Eigentum des Papstes, auf dass er in ewiger Knechtschaft als Sklave diene. 1537 erhob Paul III durch die päpstliche Bulle Convocation Anspruch auf die Seele eines jeden Kindes.

Als dann König Charles II. von England 1666 den Cestui que vie act erliess, mit dem der Besitz verschollener Menschen verwaltet werden konnte, war die Grundlage für das noch immer bestehende westliche Versklavungssystem perfekt. Jeder Mensch wurde mit der Geburt für tot und gleichzeitig zur Person erklärt. Als Person steht dir kein Raum zu, keine Macht, kein Besitz und kein eigenes Leben. Dies ist nur ein klitzekleines Puzzlestück in einem grossen Jahrtausende andauernden Drama, das nun sein Ende finden darf und wird. Das Ende beginnt mit dem Erwachen der Menschen. Um als Person zu erwachen und zum Menschen zu werden, musst du dir also deinen eigenen Raum schaffen.

Heute ist ein guter Tag, um die alten Fesseln zu sprengen. Dies kann nur gelingen, wenn du erkennst, dass du nicht die Person bist, für die du dich hältst. Die Person ist das Eigentum derjenigen, die von der Person profitieren. Nimm dir den Raum, den du brauchst, um zu erwachen. Das bedeutet: Öffne dich dafür, dass die Welt nicht so ist, wie sie dir verkauft wurde.

Das, was dir verkauft und beigebracht wurde, ist eine als normal getarnte Verschwörung, eine Lüge, die einzig und allein dazu dient, dich in Trennung und Begrenzung zu halten. Sieh dir die Illusion an, aber gehe nicht in den Kampf. Im Kampf kannst du nicht gewinnen. Mit Kampf kannst du nichts gewinnen. Gewinnen kannst du nur, wenn du dich zum Souverän erhebst, die Rolle der Person hinter dir lässt und fortan als Göttlicher Mensch agierst. Nur als Göttliches Schöpferwesen kannst du dein Leben und deine Welt frei gestalten. Als Person hingegen musst du in der für dich vorgesehenen Welt unter den für dich vorgesehenen Bedingungen funktionieren.

Jetzt ist die Zeit, in der die Trennung aufgehoben wird. Sie wird aufgehoben mit jedem sich erhebenden Menschen. Erinnere dich an deine Macht und lass die Ohnmacht hinter dir. Versage den sogenannten Herrschern und Eliten deine Gefolgschaft, denn wenn du ihnen weiterhin folgst, wirst du mit ihnen untergehen. Du bist dein eigener Herrscher, denn du bist ein Schöpferwesen. Die sogenannten und selbsternannten Herrscher können nur über dich herrschen, wenn du zustimmst und es zulässt. Sprenge deine Fesseln und verlasse das sinkende Schiff.

Die Welten trennen sich, und du entscheidest für dich, in welcher Welt du fortan weiterlebst. Jetzt ist die Zeit, in die eigene Macht zurückzukehren und mit dieser Macht das in Liebe zu gestalten, was so viele die Neue Welt nennen. Dies geschieht jetzt, und es geschieht durch die Menschen, die den Status der Person hinter sich lassen. Erhebe dich, und erhebe dich in Liebe. Diese Liebe ist es, die das Neue formt und das Alte entfernt.

Das Gitter des wahren Christusbewusstseins wird von Tag zu Tag stärker, und die einströmenden Energien unterstützen den Prozess, der aus diesem Gitter der Liebe eine neue Welt der Liebe entstehen lässt. Du wirst gebraucht, denn ab dem Moment, in dem sich dein Herz öffnet und deine Liebe fliessen kann, bist du Teil dieses Gitters und somit Teil der neuen Schöpfung. Diese neue Schöpfung ist das, was aus den Herzen der Menschen entsteht, die ihre Göttlich gelenkte Schöpfermacht zum höchsten Wohle für sich und zum höchsten Wohle für alle Beteiligten einsetzen.

Heute ist ein guter Tag.

 

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