Individuelle Wirklichkeit
Realität bedeutet Wirklichkeit. Aber was ist wirklich? Wirklich kommt von wirken – somit ist Realität das Ergebnis vorheriger Ursachen. Gleichzeitig ist sie eine Bestandsaufnahme dessen, was uns umgibt und was wir subjektiv wahrnehmen: eine vom individuellen Bewusstsein wahrgenommene Möglichkeit.
Existiert Realität ohne Beobachter, ohne Bewusstsein, das sie zu dem macht, was sie ist? Nein. Wenn wir davon ausgehen, das wir uns in einem starren Umfeld bewegen – was ist dann unsere Aufgabe? Uns den Umständen zu fügen, damit abzufinden, dass die Welt ist wie sie ist? Nein. Wir sind schöpferische Wesen.
Es gibt keine uns umgebende starre Realität. Wir sind mittendrin in der von uns erschaffenen Wirklichkeit. Und wir haben die Wahl: Realität als etwas hinzunehmen, mit dem wir uns abfinden müssen oder aktiv unsere eigene Wirklichkeit zu erschaffen.
Dies geschieht durch bewusstes Denken, Fühlen, Handeln. Wenn wir uns darauf besinnen, dass wir spirituelle Wesen sind, Teil von Allem-was-ist, kommen wir zur Erkenntnis, dass Realität das Ergebnis schöpferischer Kräfte ist.
Natürlich gibt es Dinge, die uns umgeben. Dinge, die starr sind (bzw. scheinen), und an denen wir das Schienbein stossen können. Dinge sind Teil der Realität aber nicht Realität an sich. Realität ist, was wir wahrnehmen. Und wir nehmen das wahr, worauf unsere Aufmerksamkeit liegt.




















