Den Beobachter beobachten

Der Beobachter ist das individuelle Bewusstsein, das Das-was-ist individuell wahrnimmt. Dieser Prozeß des Wahrnehmens jedoch ist nicht einseitig – es ist ein Wechselspiel zwischen Beobachter und Beobachtetem. Die Beobachtung ist immer ein Prozeß des Werdens. Eine Aneinanderreihung von Momenten des Jetzt und von Ursachen und Wirkungen.

Wenn ich etwas beobachte, nimmt mein Bewusstsein einen Zustand war. Aber wo befindet sich dieser Zustand? Wie kann es sein, dass ein anderer, der das Gleiche beobachtet, etwas anderes wahrnimmt? Beeinflußt die Beobachtung das Geschehen?

Ja: Der Beobachter muss in die Experimente miteinbezogen werden, da er den Ausgang des Experimentes entscheidend verändert. Ist Quantenmechanik etwas komplett anderes als unsere alltäglichen Erfahrungen?

Ja und nein. Die Quantenphysik zeigt, wie die Welt im Innersten funktioniert. Und letztendlich besteht alle Materie aus viel Nichts und diesen elementaren Teilchen, die magische Tänze tanzen und so unsere Realität und unsere Errfahrungen in der Ebene der Dichte bestimmen.

Die Teilchen tanzen, und wir beobachten das Ergebniss dieses Tanzes, nicht den Tanz selbst. Würden wir dies tun, könnten wir mitspielen in diesem göttlichen Spiel der Schöpfung.

Aber wir sind zu reinen Beobachtern geworden, die Das-was-ist kaum bewußt mitgestalten und erschaffen. Wir beobachten und erschaffen unbewußt das, was wir gar nicht beobachten und erschaffen wollen.

Der Ausgang unseres Experiments “Leben” wird maßgeblich von uns selbst gestaltet.

Also sollten wir erst einmal lernen, den Beobachter zu beobachten…

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4 Kommentare

  1. 1. Chris

    Kommentar vom 16. Februar 2010 um 10:43

    Ich denke, also Birn ich.

  2. 2. Chris

    Kommentar vom 25. Februar 2010 um 15:43

    Und während andere über dein Leben und das Leben deiner Familie bestimmen – meditierst du Löcher in die Luft?

    Du beobachtest dich selbst?
    Eigentlich ein guter Ansatz.

    Doppelspaltexperiment, hochinteressant, hat aber mit Quantenmechanik nur dann etwas zu tun, wenn man es entsprechend vergewaltigt.

    In der Realität kann man damit interessante Analysen vornehmen und unglaubliche Interferenzen erzeugen. Einfach weitergoogeln.

  3. 3. Chris

    Kommentar vom 25. Februar 2010 um 15:59

    Man hört immer wieder Behauptungen von Menschen, denen ein Unglück passiert, sie hätten es sich quasi in Absprache mit ihrem geistigen Führer selbst ausgesucht, um bestimmte Erfahrungen zu sammeln, die für das Fortkommen ihrer Seele im Rahmen von Reinkarnation und Gesammtbewusstsein hilfreich oder notwendig währen.

    Ob es eine Reinkarnation gibt? Gibt es sie für jedermann? Wer hat sich übrigens solches Gedankengut ausgedacht?

    Wenn Menschen um ihr Hab und Gut und sogar um ihr Leben gebracht werden…
    Wenn Menschen andere Menschen in dunkle Löcher schleppen um sie zu foltern, zu töten, ihre perverse Lust zu stillen oder pharmazeutische Experimente mit ihnen anzustellen…
    Wenn Menschen andere Menschen zu Millionen mit Bomben in die Luft sprengen oder in hässliche Gaskammern stecken, weil sie damit selbstgemachte Prophezeihungen zu erfüllen glauben…

    Dann höre ich eine böse Seele darüber in genüsslicher Genugtuung lachen
    und eine gute Seele traurig weinen.

    Ignorieren=Lebensfalsch

  4. 4. Chris

    Kommentar vom 2. März 2010 um 10:40

    Die Philosophie, die hier zugrunde gelegt wird, entstammt den sogenannten Mysterienschulen, die ihre skruden Weltanschauungen im Geheimen an auserwählte Schüler weitergeben.
    Der Vorteil für die Loge ist der: man kann dieses “Wissen” nur nachvollziehen, wenn man tief in deren Mysterien verstrickt ist.
    Helena Blavatsky, welche diese Weltanschauung wesentlich prägte, pflegte ihre eigenen Schüler gerne als Dümmköpfe zu bezeichnen.
    Dem schliesse ich mich an.

    Wirkliche Erkenntnis und echtes Wissen werden nicht in dunklen Löchern vermittelt, nachdem dort abartige Einweihungszeremonien zu bestehen sind mit dem Schwur bei Schaden für das eigene Leben nichts nach aussen dringen zu lassen – hier wird nur verführt, abhängig gemacht und für dumm verkauft – sondern dort, wo Menschen sich in aller Öffentlichkeit treffen, wo frei Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht werden, wo man frei miteinander diskutiert.

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