Der Garten in uns

Es gibt Zeiten, in denen unser komplettes Leben verrückt zu sein scheint – in die Ferne gerückt, abgerückt von uns. Und es gibt Tage, an denen es scheint, wir wären umgeben von Wüste, Leere, Feindlichkeit, Einsamkeit. Aber wie auch immer der äußere Anschein sein mag: Wir dürfen niemals aufgeben. Niemals! Denn das, wofür es sich zu leben lohnt, befindet sich immer in uns. Es ist der Garten unseres Herzens.

Und dieser Garten erblüht, wann immer wir es wollen. Wenn wir die Aufmerksamkeit auf das Licht in und um uns, auf das Gute und Erstebenswerte richten, wenn wir uns an die Liebe ins uns erinnern, dann wächst und gedeiht sie – und mit ihr der Garten in uns.

Was ist unsere Aufgabe in dieser ver-rückten Welt? Sie wieder gerade zu rücken, uns ins rechte Licht zu stellen (damit meine ich nicht Hochmut oder Blenderei sondern die Rückkehr zu dem, was wir wirklich sind) und unser Licht leuchten zu lassen. Jedes Hindernis kann überwunden werden. Jede Feindschaft kann sich in Anerkennung und Liebe verwandeln, jeder noch so schwere Moment enthält Leichtigkeit – die Leichtigkeit des Ewigen, Unvergänglichen.

Wenn es auch noch so schwer erscheinen mag – es ist eigentlich ganz leicht. Das, was schwer erscheint, ist die Last, die auf dem Ego liegt, der Druck äusserer Zwänge und die Macht von Strukturen und Gedanken, die unser Verstand erzeugt. Das wahre Sein liegt auf einer anderen Ebene. Gott befindet sich auf einer anderen Ebene – nicht auf der Ebene unserer Verletzungen, unseres Verstandes und unserer Illusionen.

Gott befindet sich in uns. Er ist der Garten in uns. Und es liegt an uns, ob wir diesen verdorren und das Unkraut spriessen lassen oder ob wir uns um die wertvollen Samen kümmern, sie hegen und pflegen, bis der Garten in seiner vollen Pracht erstrahlt. Als guter Gärtner bauen wir unseren Garten, hegen und pflegen ihn mit Liebe: Der Essenz des Lebens. Alles andere ist Illusion!

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5 Kommentare

  1. 1. Chris

    Kommentar vom 17. Februar 2010 um 15:11

    Ok, ich bin bereit.

    Was machen wir nun konkret?

  2. 2. Chris

    Kommentar vom 3. März 2010 um 11:57

    Womit ich sagen will:
    Dein Manifest das unterschreibe ich ich dir (bis auf den Spruch mit Tante Gaia).

    Die von dir gebotene Sichtweise der Welt und des Schöpfers widerspricht dem allerdings total, denn das ist die Sichtweise der matrixerhaltenden lebensfalschen Machtelite.

    An der richtigen Erkenntnis von Schöpfung und Sinn fehlt es also noch.

    Die Frage ist dann schliesslich: Wie gehen wir es an, uns die Welt so zu bauen und wann fangen wir damit an?

  3. 3. Andreas

    Kommentar vom 14. März 2010 um 13:54

    Ich kann dir ehrlich gesagt nicht ganz folgen was die “Sichtweise der matrixerhaltenden lebensfalschen Machtelite” und der “richtigen Erkenntnis von Schöpfung und Sinn” angeht. Was genau meinst du?

    Deine letzte Frage allerdings kann ich beantworten: Wir können es nur so angehen, indem wir uns auf das fokussieren, was wir wollen und nicht auf das, was wir nicht wollen. Indem wir an uns arbeiten, alte Muster und Blockaden auflösen, uns selber heilen und uns der Liebe zuwenden. Indem wir unser Leben entsprechend leben und somit zu mehr Licht und mehr Liebe in unserer Welt beitragen.

    Im übrigen stehen wir damit nicht alleine da: fast täglich erscheinen neue Bücher, die in die gleiche Richtung gehen – das Internet ist voll von Websites, Foren, Kommentaren, die zeigen, dass an genau dieser Welt schon längst gebaut wird.

    Ich glaube, dass wir uns in einer umfassenden Transformation des Bewußtseins befinden, die in einer Neuen Welt enden wird. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, wird diese Neue Welt auf Liebe gebaut sein. Für mich ist das Motto dieser Neuen Welt auch das Motto dieser Website: Lebensrichtig – also zum höchsten Wohle für sich und alle Beteiligten.

    Und das zeigt sich in jedem einzelnen Gedanken und in jedem einzelnen Gefühl (welches mir zeigt, ob ich gerade in die richtige Richtung gehe oder nicht) und in jeder einzelnen Tat.

  4. 4. Chris

    Kommentar vom 15. März 2010 um 14:50

    Du siehst aber auch, dass es okulte Geheimgesellschaften gibt, die die Geschicke der Menschheit bisher gelenkt haben?

    Diese werden ihre bösen Ziele nicht einfach so aufgeben.

  5. 5. Chris

    Kommentar vom 16. März 2010 um 10:07

    Bist du eigentlich blind?

    Wer hat die grossen Revolutionen zu verantworten, die Weltkiege, die Holocauste?

    Die machen so weiter, wenn wir sie nicht stoppen.

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