Gedanken in Köpfen

Es tut gut, gelassener zu sein. Sich darüber im Klaren zu sein, dass ein Großteil der Probleme dieser Welt gar keine Probleme sind sondern “nur” Gedanken in Köpfen. Das problematische ist aber, dass auch die Welt aus Gedanken in Köpfen entstand. Aus Geist – Energie, Emotion, Information – geformt wurde. Und jetzt stehen wir hier: Wirtschaftskrisen, innere Kündigungen, Sinnlosigkeit, Ermüdung, Medienhype und die Schweinegrippe halten uns davon ab, gelassen zu sein. Oder bringen sie uns erst dort hin?

Gelassenheit bedeutet, das anzunehmen, was ist. Und zu wissen, dass ich selber auf das, was wird, großen Einfluss habe. Gelassenheit kommt aber auch davon, nicht mehr alles so ernst zu nehmen. Nicht von Gedanken in Köpfen beherrscht zu werden sondern die eigenen Gedanken im eigenen Kopf zu beherrschen. Eingefahrene Muster und Strukturen zu löschen und die Software umzuprogrammieren.

Dann kann und wird aus der Matrix, aus dem uns umgebenden potentiellen Feld, eine neue Welt entstehen. Eine Welt, die wir wollen und eine Welt, die wir brauchen. Denn auf die lebensfalsche Art werden wir als Menschheit nicht überleben.

Wir stehen vor einem Evolutionssprung. Ändern oder untergehen. Lebensrichtig oder lebensfalsch. So hart. So einfach.

Die heiße Phase beginnt. Versuchen wir gelassener zu werden. Und Gedanken und Köpfe dem Guten zuzuwenden; und es wird Gutes entstehen…

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3 Kommentare

  1. 1. Chris

    Kommentar vom 4. Februar 2010 um 11:46

    Mit Autosuggestion zum Glück?
    Sich einer Aufgabe/Problem stellen, indem man es “umdenkt”?

  2. 2. Andreas

    Kommentar vom 7. Februar 2010 um 23:17

    Nein. Es geht nicht um Autosuggestion sondern um Transformation. Damit der alchemistische Weg der Umwandlung von “Blei in Gold” aber funktioniert, müssen vorher die Blockaden und eingefahrenen Strukturen des eigenen Denkens eingerissen werden. Hängen wir nicht alle fest in einer Welt, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint? Wir haben gelernt was wir wissen. Und was wissen wir? Das, was uns unsere Eltern, Geschwister, Verwandten, Freunde, Lehrer, Medien, Bekannten und Unbekannten erzählt haben. Und eine jede Erzählung – eine jede Lehre – hat feste Strukturen in unserem Kopf hinterlassen. Strukturen, die uns jetzt daran hindern, die Welt so wahrzunehmen wie sie tatsächlich ist. Wir sind Gefangene der Illusion. Und um dieser zu entkommen müssen wir unsere eigenen Mauern einreissen – die Mauern in unseren Köpfen. Autosuggestion kann ein Schritt auf diesem Weg sein. Aber nur ein kleiner. Ich halte nicht viel von all den Wünschen, die ans Universum geschickt werden oder von den sogenannten Geheimnissen. Das funktioniert nicht. Und zwar deshalb nicht, weil wir nicht sind, was wir sein wollen. Und wir können Probleme nicht einfach nur umdenken – wir müssen sie an der Wurzel packen, diese herausreissen und neue Samen säen und diese hegen und pflegen. Dann kann und wird auch Neues entstehen.

  3. 3. Chris

    Kommentar vom 8. Februar 2010 um 16:56

    Transformation? Man kann Blei nicht in Gold verwandeln – unmöglich.

    Auch falsch. Das, was ich weiss habe ich mir als Wissen angeeignet. Informationen muss man sich besorgen, dann muss man diese gegeneinander abwägen, macht schliesslich eigene Erfahrungen.

    Was willst du konkret Neues entstehen lassen?

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