Gefühle sind Machtbeschleuniger

Je stärker das einen Gedanken begleitende Gefühl ist, desto stärker ist auch die Anziehungskraft. Im Klartext: Gefühle verleihen den Gedanken noch mehr Macht zur Manifestation bzw. beschleunigen diese. Ich denke, also bin ich, und ich fühle, also werde ich. Ich bin das, was ich gedacht habe was ich sein werde.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Gefühlen: gute und schlechte. So einfach. Und sie zeigen, was ich gerade denke. Fühle ich mich gut? Also denke ich etwas Gutes. Fühle ich mich schlecht, sind auch meine Gedanken schlecht. Wir beeinflussen also mit unseren Gefühlen die Realität, und gleichzeitig zeigen sie uns, wie unsere zukünftige Realität sein wird – gut oder schlecht…

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Ausgangspunkt für alles ist immer ein Gedanke. Der Gedanke entsteht im Kopf, und breitet sich wie eine Welle aus. In uns und um uns herum. Ein Gedanke ist Information und Energie. Die Energie sorgt für die Verbreitung der Information. Damit sich Information verbreitet, muss kommuniziert werden. Bildlich gesprochen: Der Kopf kommuniziert mit Herz und Bauch, Gefühl entsteht.

Realität entsteht. So entsteht sie immer. Der Geist ist der wahre Herrscher über die Welt. Und der Geist ist in mir und in dir und in allen anderen, also sind wir gemeinsam Herrscher über die Welt. Und jeder Einzelne ist Herrscher über seine eigene Welt.

Und, wie fühlst du dich? Gut oder schlecht? Wenn du dich schlecht fühlst, wandel deine Gefühle um, indem du andere Gedanken denkst. Erst der Gedanke, dann das Gefühl. Denk doch zum Beispiel mal an lebensrichtig. Was bedeutet das für dich? Und wie fühlst du dich dabei?

Siehst du: Das ist Transformation. Und diese geht in die lebensrichtige Richtung – von schlecht zu besser, von dunkel zu hell, von Trauer zu Freude, von Angst zu Mut.

Du bist Herrscher über deine Gefühle. Steuer sie durch deine Gedanken, und der Zauber wird sich entfalten.

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14 Kommentare

  1. 1. Anna

    Kommentar vom 11. November 2009 um 13:06

    Hallo Andreas,
    du hast den Zusammenhang zwischen Gedanken und Gefühlen, und wie sie unsere Realität bestimmen, sehr gut auf den Punkt gebracht. Es ist logisch und im Grunde auch einfach. Aber auch wieder nicht. Zumindest mir fällt es extrem schwer umzuschalten, wenn ich mich schlecht fühle. Ich weiß, dass ich jetzt nicht die richtigen Gedanken denke, aber sie sind so übermächtig, dass sie immer wieder kommen. Zu wissen, dass das jetzt das absolut Falsche ist, so zu denken, macht es nur noch schlimmer. Hast du eine Idee wie man aus diesem Teufelskreis aussteigen kann?
    Liebe Grüße
    Anna

  2. 2. Andreas

    Kommentar vom 11. November 2009 um 18:03

    Hallo Anna,

    das ist in der Tat alles leichter gesagt als getan. Der Grund sind unsere Konditionierungen. Eine davon lautet: Es tut doch irgendwie gut, sich schlecht zu fühlen. Das war schon als Kind so: je schlechter drauf, desto mehr Aufmerksamkeit – zumindest, wenn schlecht drauf sein, was mit klein und hilflos zu tun hat. Wir baden gerne in Selbstmitleid – auch wenn uns das nicht immer bewusst ist… Nun aber zu der Frage wie man aus diesem Teufelskreis aussteigen kann: Die Gedanken sind der Schlüssel. Das, was ich hier auf diesen Seiten schon so oft gesagt (geschrieben) habe: Es gibt immer zwei Möglichkeiten – Fokus auf das, was ich will oder Fokus auf das, was ich nicht will. Der einfachste Weg liegt darin, an etwas anderes zu denken. Etwas Gutes, Schönes. Sozusagen bewusst und aktiv den Hebel umzulegen. Wenn ich nämlich an etwas Gutes oder Schönes denke, kann ich mich gar nicht schlecht fühlen. Ich fühle mich nur schlecht, wenn ich an das denke, was nicht gut ist. Was du denkst, ist immer noch deine Entscheidung. Und meistens sind auch die Dinge, die uns schlecht fühlen lassen, Dinge, die nicht im Jetzt sind sondern entweder in der Vergangenheit oder in einer möglichen Zukunft. Im einzig realen Moment, dem Jetzt, gibt es keine Probleme – es sei denn, man ist schwer krank oder hat Schmerzen. Alles andere sind Gedanken, Ängste, Befürchtungen. Wenn es nicht anders geht, wäre ein Weg vielleicht, ganz bewusst den inneren Raum zu öffnen, z.B. durch Meditation, um so Platz für andere Gedanken machen. Mach dir doch einfach mal eine Liste mit Dingen, für die du dankbar bist und mit Dingen, die dich gut fühlen lassen. Dann kannst du bei Bedarf darauf zurückgreifen…

  3. 3. Chris

    Kommentar vom 4. Februar 2010 um 11:17

    Welchen Gedanken entspringt dann so etwas wie Holocaust oder das Errichten einer Hölle im Irak(Babylon) oder das Erwarten eines Armageddon und eines Weltenmessias?
    Kann man nicht eine Realität schaffen ohne diese Gräuel?
    Chris

  4. 4. Andreas

    Kommentar vom 7. Februar 2010 um 10:50

    Der Holocaust und das Errichten jeglicher Höllen entspringt den falschen Gedanken. Lebensfalschen Gedanken. Ich bin überzeugt davon, dass wir Menschen in der Tat das Paradies auf Erden wieder erschaffen können, welches wir zerstört haben. Die Frage ist: in welche Richtung lenken wir unsere Gedanken und Gefühle? Wenn wir unsere schöpferische Aufmerksamkeit auf Gräuel lenken erschaffen wir diese. Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Erschaffung eines Paradieses, erschaffen wir das. Was wollen wir im tiefsten Inneren? Genau das erschaffen wir. Immer und jederzeit. Bewusst oder unbewusst. Und zwar nicht durch oberflächliche Gedanken sondern durch unsere schöpferische Macht. Und die beginnt bei unseren Gefühlen. Wenn es uns gelingt, auf einer unsichtbaren Skala von eins bis zehn die Gefühle immer mehr zum oberen Ende der Skala (da, wo wir uns wirklich gut fühlen) zu bringen, dann wird es uns auch gelingen, eine Realität zu erschaffen, die schwingungsmässig diesem oberen Ende der Skala entspricht.

  5. 5. Chris

    Kommentar vom 8. Februar 2010 um 17:37

    Offensichtlich ist es doch aber so, dass diese falschen Gedanken die erfolgreichen sind.
    Guck fernsehen oder lies Schnulzenromane.
    Die haben ein Happy End.
    Das Leben nie!

    Der, der skrupelloser ist, wer zuerst zuschlägt, gewinnt.
    Die globale Elite hat sich herauskristallisiert.
    Etwa 200 Familien teilen sich 95% allen Besitzes auf dieser Welt. Die reichsten Länder der Welt haben sie betrogen, Afrika mit seinen Metallen, Edelsteinen und Gold. Jede Minute stirbt dort ein Kind an Hunger.

    Weil wir, 99.99% der Weltbevölkerung uns von jenen einlullen lassen.

    Jeden Tag steigt deren Macht und Reichtum weiter an. Stiftungen, Freimaurer- und sonstige Logen sind die Kanäle mit denen sie ihre Agenda auf den Weg bringen.

    Wer hat die Revolutionen, den ersten Weltkrieg inszeniert, den zweiten und jetzt bald den dritten und den Holocaust?

    Kleiner Tip: Kennst du die Geschichte Deutschlands? Am Ende des 1900 Jahrhundert hatten die genau die Idee, die du oben schilderst:
    Das Schaffen einer schönen gerechten Welt durch Fleiss und Ideale. Man machte sich auf den Weg dieses Ziel zu erreichen und war dabei so erfolgreich, dass die ganze Welt nur staunte.

    Und was passierte dann?

    Währen wir hier miteinander Konversation betreiben, breitet sich das böse Reich weiter aus.

  6. 6. Andreas

    Kommentar vom 9. Februar 2010 um 23:12

    Während wir hier miteinander Konversation betreiben dehnt sich alles-was-ist weiter aus. Im Guten und auch im Schlechten. Ja, es gab und gibt Dunkelheit. Und es gab und gibt Licht. Wenn du dich auf Dunkelheit fokussierst stärkst du sie dadurch. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf das Licht richtest stärkst du dieses. Das wäre gut für dich und gut für alle anderen und gut für alles-was-ist. Wir als Menschheit haben nur eine Chance weiterzubestehen, wenn wir lebensrichtig denken und handeln. Zum höchsten Wohle aller. Die Frage ist doch: Was wollen wir? Was willst du? Was willst du stärken? Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit? Das bedeutet nicht, alles Schlechte einfach wegzudenken oder totzuschweigen oder so zu tun, als gäbe es das nicht. Aber es würde helfen, wenn immer mehr Menschen kleine Schritte auf dem Weg zum Guten unternehmen. Und ich glaube, dass das geschieht. Also lautet die eigentliche Frage: Was können wir tun, um die Welt besser zu machen? Im Großen und im Kleinen… Welche Projekte können wir starten, welche Gedanken können wir denken? Wie können wir uns verhalten? Wenn sich nur 1% der Bevölkerung auf lebensrichtige Gedanken konzentriert, wird der Wandel stattfinden. (Warum 1%? Das ist der “Maharishi-Effekt”).

  7. 7. Chris

    Kommentar vom 10. Februar 2010 um 10:40

    Maharishi-Effekt?
    Gesundheit.
    Gibts da Belege, dass das funktioniert?

  8. 8. Chris

    Kommentar vom 10. Februar 2010 um 11:50

    Den Maharishieffekt halte ich für gelogen – deine Theorie ist eine schöne Illusion.

    Die Geschichte belegt eindeutig, dass die Mehrheit der Menschen sich nach Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sehnt.

    Ein paar wenige Mächtige entscheiden jedoch, dass jetzt ein Krieg stattzufinden hat. Und schon ist Krieg.

    Die Masse der Menschen hat sich schon immer von ein paar wenigen dirigieren lassen. Das wird immer so sein.

  9. 9. Andreas

    Kommentar vom 11. Februar 2010 um 23:14

    Zum Thema Maharishi-Effekt kannst du ja mal ein wenig recherchieren. Aber wenn du das trotzdem für eine Lüge hälst – wie sollte ich dich davon abbringen? Du entscheidest was du denkst. Und du scheinst zu denken, dass die Welt schlecht ist und nur schlecht sein kann und schiebst die Schlechtigkeit einigen wenigen Mächtigen in die Schuhe. Wobei du damit natürlich prinzipiell nicht unrecht hast – aber es ist nur ein Aspekt dessen, was ist. Und es ist nur eine mögliche Sichtweise.

  10. 10. Chris

    Kommentar vom 12. Februar 2010 um 12:02

    Du braucht mich nicht davon abbringen, wenn ich etwas als Lüge erkannt habe.
    Aber es steht dir frei.

    Schliesslich bin ich auf der Suche nach der Wahrheit.

    Aber Vorsicht! Ich glaube nur, was ich prüfen und in der Praxis nachvollziehen kann.

    Versteh mich nicht falsch, ich glaube dass du auch auf der Suche nach der Wahrheit bist, aber noch sehr sehr weit davon entfernt.

  11. 11. Chris

    Kommentar vom 25. Februar 2010 um 12:13

    Wenn ich etwas nicht praktisch nachvollziehen kann, dann bin ich skeptisch und wenn die Theorie noch so toll klingt.

    Also: Wo ist der Beweis aus der Praxis?

    Und wozu soll das gut sein?

  12. 12. Chris

    Kommentar vom 9. März 2010 um 10:02

    Zu 9. würde mich die alternative Sichtweise interessieren.

    Beschreib!

  13. 13. Andreas

    Kommentar vom 14. März 2010 um 12:44

    Was ist denn Wahrheit? Wenn etwas für dich Wahrheit ist, ist dass dann auch meine Wahrheit? Ich glaube zwar, dass es Wahrheit gibt, die allerdings liegt jenseits des Rationalen – jenseits des Verstandes.

    Natürlich könnte ich mich hinstellen und alles, was ich denke als Wahrheit verkaufen. Das maße ich mir aber nicht an. Es sind nur meine Gedanken – die Gedanken eines Menschen, der auf der Suche ist. Ja. Und vielleicht bin ich von deiner Wahrheit weit entfernt – dafür bin ich meiner Wahrheit um so näher.

    Die alternative Sichtweise? Die biete ich hier in jedem Beitrag und in jedem Kommentar an.

  14. 14. Chris

    Kommentar vom 15. März 2010 um 14:53

    Dann bin ich hier falsch?

    Ich suche die Wahrheit, die Wahrheit über die Menschheitsgeschichte und den Sinn des Lebens.

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