Wer oder was ist Gott?
7. November 2009 von Andreas | 19 Kommentare
Gott ist der universelle Geist, die Weltseele, das ewige Sein. Wenn die meisten Menschen über Gott sprechen, reden sie so, als wäre Gott ein Ding oder eine Person. Aber Gott hat weder einen langen weissen Bart noch einen Thron, auf dem er sitzt noch ist er in irgendeiner Form körperlich. Gott ist auch kein Er. Gott ist.
Gott ist in Allem-was-ist. Gott steckt hinter Allem-was-ist. Gott ist Alles-was-ist.
Gott ist die hinter allem Sein stehende Urkraft, der intelligente Geist: Ein Seinszustand der universellen Bewußtheit, Geistigkeit, Liebe und Intelligenz. Der Ursprung alles Bestehenden. Gott ist universelles Leben, All-Energie, Quelle der Schöpfung und wirkende Kraft. Im Himmel wie auf Erden.
Wenn wir beten, beten wir nicht zu einem Vater, der über uns steht oder sich außerhalb von uns befindet. Der Vater ist die Quelle aller Schöpfung, und diese Quelle befindet sich auch in uns. In jedem. In Allem-was-ist.
Gott ist ein Begriff für das Unbegreifliche. Gott ist ein Wort für etwas, wofür es kein Wort geben kann. Gott ist das Wort. Und somit ist das Wort – der Gedanke – die Basis aller Schöpfung. Wenn wir dies erkennen, erkennen wir die Macht, die in uns steckt. Dann kommen wir zu der Einsicht, dass wir als “Sohn des Vaters” ebenbürtig gestaltet sind.
Mit unserer Geburt haben wir das Spielfeld Gottes betreten. Die Matrix des Schöpfers. Innerhalb dieser Matrix bewegen wir uns, sind uns selbst bewußt und gestalten die Matrix nach dem Ebenbild des Schöpfers. Der universelle Geist ist allgegenwärtig. So auch in uns. Uns geschieht nach unserem Glauben. Soviel, wie wir zu glauben fähig sind, soviel wird uns geschehen. Und um auf das Gebet zurückzukommen: Wenn wir beten, erwecken wir den Schöpfer in uns und nicht einen Schöpfer ausserhalb.
Gott ist der Schöpfer und die Schöpfung. Alles ist Gott. Die Gegenwart, die Macht, die Substanz, die Wahrheit. Das kosmische Bewußtsein. Das Leben.
Gott ist.





















1. Chris
Kommentar vom 4. Februar 2010 um 12:48
Endlich mal einer, der uns sagt, wer oder was Gott ist.
Wurde ja auch mal Zeit.
2. Andreas
Kommentar vom 7. Februar 2010 um 23:28
Ja, oder? Das finde ich auch ;-)
3. Chris
Kommentar vom 8. Februar 2010 um 17:42
Nein, das war ironisch gemeint.
4. Chris
Kommentar vom 9. Februar 2010 um 11:17
An anderer Stelle sagst du, dass du die griechische Mutter-Göttin Gaia verehrst.
Glaubst du jetzt an diese oder an einen anderen Gott oder gar an viele Götter?
5. Andreas
Kommentar vom 9. Februar 2010 um 22:51
Ich verehre nicht die griechische Mutter-Göttin sondern ich verehre Gaia – unseren Heimatplaneten. Kein starres materielles Konstrukt sondern ein göttliches Wesen – bzw. auch ein Teil Gottes – der die das uns unser Dasein ermöglicht. Ich glaube nicht an einen Gott sondern ich glaube an alles-was-ist und daran, dass Gott in allem-was-ist steckt. Gott ist mehr als die Summe der durch menschliches Denken extrahierten Teile von allem-was-ist. Alles ist Gott.
6. Chris
Kommentar vom 10. Februar 2010 um 10:42
Wenn viele tausende Menschen viele tausende Jahre lang nach Gott gesucht haben – vielleicht ist der eine oder andere der Sache näher gekommen als der andere.
Unser Heimatplanet heisst ERDE – nicht Gaia.
7. Andreas
Kommentar vom 11. Februar 2010 um 23:40
Lass die Seele weg und nenn den Planeten “Erde”. Füge Seele hinzu und nenne ihn “Gaia”. Ich habe kein Problem damit, wenn du die Erde Erde nennst. Warum hast du eins damit, wenn ich sie Gaia nenne? Davon abgesehen gibt es auch noch einen wissenschaftlichen Ansatz, der mit der Tatsache zu tun hat, dass die Erde ein lebendiger Organismus und kein nur vom Leben bewohnter, ansonsten aber lebloser Planet aus Gestein, Wasser und Luft ist. Mehr dazu siehe Gaia-Hypothese.
8. Chris
Kommentar vom 12. Februar 2010 um 11:54
Selbstverständlich lebt die Erde.
Woher kommt denn der Name Gaia?
9. Chris
Kommentar vom 15. Februar 2010 um 12:10
Es ist die Gaia-Religion, sag, was du willst:
http://euro-med.dk/?p=12182
10. Chris
Kommentar vom 16. Februar 2010 um 10:26
Erde heisst “Erde”. Das ist ein schöner Name für unsere Erde. Er ist irgendwie rund wie die Erde auch. E-r-d-e: Das ist vorne und hinten ein weiches “e”. Das steht in der Phonetic für Emotion und Reaktion, in der Mitte die Laute “r” und “d”. Beide werden in der Mitte des Mundes gebildet.
So passt es.
“GAIA”, das klingt schrecklich. Soll es mich an “Geier” erinnern oder an ein entsetzliches Monster aus einem japanischen Monsterfilm?
11. Chris
Kommentar vom 25. Februar 2010 um 11:08
Verehrst du auch die Sonne?
Welchen Namen gibst du ihr, Mitras, der durch die “Freiheitsstatue” repräsentiert wird mit der fackel Luzifers und seinem manifest in der linken Hand?
Oder Heroe, der Sonnengott der Mayas?
Was ist mit Venus, Athene, Europa, Semiramis, Isis (du glaubst ja gar nicht, wieviele Namen dieses Gestirn hat, welches sich als einziges im Sonnensystem anders herum dreht als die anderen).
Schliesst du die Möglichkeit vollkommen aus, dass auch der Schöpfer eine Persönlichkeit ist mit einer Seele, mit dem man sogar kommunizieren und befreundet sein kann?
12. Chris
Kommentar vom 5. März 2010 um 11:07
Kannst du dir vorstellen, dass unsere komplette Vorstellung von Geschichte und Erdgeschichte gelogen ist?
Nein?
Vielleicht ist unsere Erde erst ein paar tausend Jahre alt?
Es gibt Wissenschaftler, die können das beweisen.
Guck mal hier und sag mir, was du davon hältst:
http://www.gloria.tv/?media=48469
13. Andreas
Kommentar vom 14. März 2010 um 11:00
Hallo Chris – ok, also der Reihe nach. Erst einmal möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so lange nicht geantwortet habe, aber ich habe in den letzten Wochen keine Zeit gefunden (ja, sie ist mir irgendwie vorübergehend abhanden gekommen ;-)
Ich will mich überhaupt nicht auf den Namen Gaia versteifen. Nennen wir unseren Planeten einfach so, wie wir ihn nennen. Von mir aus gerne Erde.
Gaia (Gäa), das war der Name der Griechischen Erdgottheit. “Urmutter Erde”. Der Autor William Golding hat den Begriff “Gaia” in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeführt. Ein Nachbar von ihm, der Mediziner, Kybernetiker und Klimatologe James Lovelock, hat dann 1970 zusammen mit der Biologin Lynn Margulis die sogenannte “Gaia-Hypothese” entwickelt: Die Erde ist nicht, wie die Geologen behaupten, eine riesige, größtenteils von Wasser bedeckte Steinkugel, sondern ein Lebewesen, ein einziger großer Organismus. Dieses Konzept, radikaler als das mancher Umweltschutzbewegungen, steht bei Ökologen ebenso wie bei Politologen und Theologen im Brennpunkt der Diskussion.
Die von dir zitierte Gaia-Religion sagt mir nichts, und sie hat mit Sicherheit keine Auswirkungen auf meine Gedanken.
Zur Sonne: Ich verehre sie nicht in Form eines Kultes, aber ich halte sie für überaus wichtig und wertvoll – lebensnotwendig, wie wir ja wissen. Darüber hinaus versorgt sie uns mit Energie und vor allem Licht. Und hier glaube ich, wird die Sonne in den nächsten Jahren noch eine ungemein wichtige Rolle spielen. Hier möchte ich gerne auf Dr. Dieter Broers verweisen, der mit seinem Film (R)Evolution 2012 sowie dem gleichnamigen Buch die wichtigsten weissenschaftlichen Hintergrundinformationen dazu liefert.
Und: Ich gebe der Sonne keinen anderen Namen, genauso wie ich grundsätzlich auch der Erde keinen anderen Namen gebe. Also: bitte nicht überbewerten oder hineininterpretieren ;-)
Was den Schöpfer angeht, sehe ich das so: Ich würde ihn nicht als Persönlichkeit bezeichnen, da er keine Person ist. Ich sehe es aber natürlich so, dass man mit ihm kommunizieren und auch befreundet sein kann. Klar. Vor allem weil ich glaube, dass wir alle Teil von ihm sind und keine getrennten Seelen. Nennen wir ihn doch einfach die Weltseele, von der du und auch ich jeweils eine individuelle Ausprägung sind, ok?
Zu deinem letzten Kommentar: Klar kann ich mir vorstellen, dass unsere Vorstellung von Geschichte und Erdgeschichte zumindest stark manipuliert ist. Vielleicht ist unsere Erde erst ein paar tausend Jahre alt. Vielleicht gibt es aber auch gar keine Zeit – ist sie nicht einfach nur ein von Menschen erdachtes Konstrukt? Eigentlich ein sinnvolles, denn ohne die Zeitschiene würde ja alles gleichzeitig geschehen – was es ja vielleicht sogar tut…
Für mich persönlich spielt es keine Rolle, wie alt die Erde ist. Viel wichtiger ist die Frage: wie lange wird sie noch existieren? Und: Was können und müssen wir tun, um sie und uns am Leben zu erhalten.
Vielleicht hat aber auch die Erde irgendwann als Ort physischer Erfahrung für uns Menschenseelen ausgedient. Ich könnte mir vorstellen, dass in den nächsten Jahren für unser heutiges Massendenken unvorstellbare Transformationsprozesse einsetzen – sofern sie nicht schon eingesetzt haben…
Zu dem Film kann ich derzeit nichts sagen – aber wenn es die wenige freie Zeit erlaubt, werde ich ihn mir ansehen.
14. Chris
Kommentar vom 15. März 2010 um 14:41
Auch hier finde ich mich wieder.
An ein grosses Massenaufwachen kann ich nicht glauben. Zurzeit geht alles in Richtung Stumpfsinn.
Aber Gott ist eine Person: Jesus.
Offensichtlich kennst du ihn nicht, aber das kann ja noch werden.
15. Andreas
Kommentar vom 16. März 2010 um 10:26
Ja, es scheint, als ginge alles in Richtung Stumpfsinn, und die Masse scheint nach wie vor träge zu sein und verliert sich auf dem Niveau von Deutschland sucht den Superstar. Scheint… Denn immer mehr Menschen fangen an zu begreifen, das mit diesem System, mit diesem Denken etwas nicht stimmt. Das es nicht Sinn und Zweck des Lebens sein kann, bis ans Ende seiner Tage für den Staat und seine Chefs zu arbeiten, nichts mehr wert zu sein und darüber hinaus keine Rolle mehr zu spielen. Ich behaupte: das Aufwachen hat schon begonnen.
Wie kommst du darauf, dass ich Jesus nicht kenne, nicht an ihn glaube, auf ihn höre oder mit ihm kommuniziere? Vielleicht tue ich das ja. Allerdings ist Jesus für mich eine Manifestation Gottes und nicht Gott an und für sich. Dafür aber eine herausragende und hilfreiche. Jesus zeigt uns den Weg.
16. Chris
Kommentar vom 17. März 2010 um 15:15
Da ist kein Aufwachen, sondern Einlullen.
Was weisst du von Jesus?
17. Andreas
Kommentar vom 25. März 2010 um 10:03
Erzähl du doch mal. Was weißt du von Jesus?
18. Chris
Kommentar vom 25. März 2010 um 11:10
Wenn ich glaube, seine Gegenwart zu spüren, dann ist es wie ein warmer Regenschauer. Er sagt dann: “Schön, dass du mich wahrnimmst, ich liebe dich und bin immer für dich da.”
19. Chris
Kommentar vom 2. Juni 2010 um 14:03
Lady Gaga – jetzt weiss ich, woher das kommt.
Klar.