8. November 2009 von Andreas | 2 Kommentare
Die wörtliche Bedeutung des Begriffes Realität ist Wirklichkeit. Aber was ist wirklich? Wirklich kommt von wirken, und somit ist die Realität das Ergebnis vorheriger Ursachen. Gleichzeitig ist Realität immer nur eine momentane – das heisst in genau diesem Moment bestehende – Bestandsaufnahme dessen, was uns umgibt und dessen, was wir subjektiv wahrnehmen. Die Quantenphysik hat aufgezeigt, dass Bewusstsein nötig ist, um Realität zu bewirken. Somit ist Realität eine vom individuellen Bewusstsein wahrgenommene Möglichkeit.
Gibt es eine Realität ohne einen Beobachter der Realität? Ohne ein Bewußtsein, das die Realität zu dem macht, was sie ist? Wenn wir davon ausgehen, das wir uns als Menschen in einem starren Umfeld bewegen – der angeblichen Realität – was ist dann unsere Aufgabe? Uns den Dingen und Umständen zu fügen, uns damit abzufinden, dass die Welt halt so ist, wie uns weißgemacht wurde? Nein! Wir sind schöpferische Wesen mit der Macht und der Fähigkeit, unsere Realität zu gestalten.
Und genau das tun wir – ob bewusst oder unbewusst. Es gibt nicht eine uns umgebende starre Realität. Wir sind im Zentrum – im Mittelpunkt – der von uns selbst erschaffenen Wirklichkeit. Wir haben die Wahl: Realität als etwas hinzunehmen, mit dem wir uns abfinden müssen oder Realität zu bewirken. Dies geschieht durch unser Denken und Fühlen. Wenn wir uns darauf besinnen, dass wir spirituelle Wesen sind, Teil von Allem-was-ist, dann kommen wir zu der Erkenntnis, dass unsere Realität immer nur das Ergebnis unseres Geistes, Denkens, Fühlens und Bewusstseins ist.
Realität ist eine Auswirkung und keine Ursache. Realität ist das Ergebnis schöpferischer Kräfte. Natürlich gibt es Dinge, die uns umgeben. Dinge, die starr sind (bzw. scheinen), und an denen wir uns unser Schienbein stossen können. Diese Dinge sind Teil der Realität aber nicht Realität an sich. Realität ist das, was wir wahrnehmen und das, dem wir aus den unbegrenzten Möglichkeiten, die Alles-was-ist beinhaltet, unsere Aufmerksamkeit schenken. Realität ist das, was wir – ob bewußt oder unbewußt – entstehen lassen.
Realität ist unsere ganz persönliche individuelle Wirklichkeit.
7. November 2009 von Andreas | 4 Kommentare
Der Beobachter ist das individuelle Bewusstsein, das Das-was-ist individuell wahrnimmt. Dieser Prozeß des Wahrnehmens jedoch ist nicht einseitig – es ist ein Wechselspiel zwischen Beobachter und Beobachtetem. Die Beobachtung ist immer ein Prozeß des Werdens. Eine Aneinanderreihung von Momenten des Jetzt und von Ursachen und Wirkungen.
Wenn ich etwas beobachte, nimmt mein Bewusstsein einen Zustand war. Aber wo befindet sich dieser Zustand? Wie kann es sein, dass ein anderer, der das Gleiche beobachtet, etwas anderes wahrnimmt? Beeinflußt die Beobachtung das Geschehen?
Ja: Der Beobachter muss in die Experimente miteinbezogen werden, da er den Ausgang des Experimentes entscheidend verändert. Ist Quantenmechanik etwas komplett anderes als unsere alltäglichen Erfahrungen?
Ja und nein. Die Quantenphysik zeigt, wie die Welt im Innersten funktioniert. Und letztendlich besteht alle Materie aus viel Nichts und diesen elementaren Teilchen, die magische Tänze tanzen und so unsere Realität und unsere Errfahrungen in der Ebene der Dichte bestimmen.
Die Teilchen tanzen, und wir beobachten das Ergebniss dieses Tanzes, nicht den Tanz selbst. Würden wir dies tun, könnten wir mitspielen in diesem göttlichen Spiel der Schöpfung.
Aber wir sind zu reinen Beobachtern geworden, die Das-was-ist kaum bewußt mitgestalten und erschaffen. Wir beobachten und erschaffen unbewußt das, was wir gar nicht beobachten und erschaffen wollen.
Der Ausgang unseres Experiments “Leben” wird maßgeblich von uns selbst gestaltet.
Also sollten wir erst einmal lernen, den Beobachter zu beobachten…
7. November 2009 von Andreas | kein Kommentar
Egal, in welche Richtung wir blicken, ob ins unvorstellbare Grosse oder unvorstellbare Kleine: Wir begegnen Welten in Welten in Welten…
Die kleinste aller uns bekannten Welten ist die der elementaren Teilchen, die erstaunliche Dinge tun. Sie baden in der Unendlichkeit aller Möglichkeiten – bis wir sie wahrnehmen und dadurch in einen messbaren Zustand kollabieren lassen.
Realität ist ein Zusammenspiel des Beobachters mit dem Beobachteten. Die Quantenphysik hat eine metaphysische Ebene betreten und einen Blick auf den Kern der Religion ermöglicht.
Die Wissenschaft erkennt die Kraft des Geistes. Die Religion kennt die Schwäche der Materie. Und der Mensch ist bereit zu erkennen, dass er nicht in einem starren Universum gefangen und kein Opfer von Umständen ist.
Wenn die kleinsten Teilchen, aus denen unsere Welt besteht, einen Beobachter benötigen um sich zu Realität zu manifestieren – welche Rolle spielt dann der Beobachter? Ist er die individuelle Ausprägung allumfassenden Bewusstseins?
1. November 2009 von Andreas | kein Kommentar
Realität bedeutet Wirklichkeit. Aber was ist wirklich? Wirklich kommt von wirken – somit ist Realität das Ergebnis vorheriger Ursachen. Gleichzeitig ist sie eine Bestandsaufnahme dessen, was uns umgibt und was wir subjektiv wahrnehmen: eine vom individuellen Bewusstsein wahrgenommene Möglichkeit.
Existiert Realität ohne Beobachter, ohne Bewusstsein, das sie zu dem macht, was sie ist? Nein. Wenn wir davon ausgehen, das wir uns in einem starren Umfeld bewegen – was ist dann unsere Aufgabe? Uns den Umständen zu fügen, damit abzufinden, dass die Welt ist wie sie ist? Nein. Wir sind schöpferische Wesen.
Es gibt keine uns umgebende starre Realität. Wir sind mittendrin in der von uns erschaffenen Wirklichkeit. Und wir haben die Wahl: Realität als etwas hinzunehmen, mit dem wir uns abfinden müssen oder aktiv unsere eigene Wirklichkeit zu erschaffen.
Dies geschieht durch bewusstes Denken, Fühlen, Handeln. Wenn wir uns darauf besinnen, dass wir spirituelle Wesen sind, Teil von Allem-was-ist, kommen wir zur Erkenntnis, dass Realität das Ergebnis schöpferischer Kräfte ist.
Natürlich gibt es Dinge, die uns umgeben. Dinge, die starr sind (bzw. scheinen), und an denen wir das Schienbein stossen können. Dinge sind Teil der Realität aber nicht Realität an sich. Realität ist, was wir wahrnehmen. Und wir nehmen das wahr, worauf unsere Aufmerksamkeit liegt.
Realität = individuelle Wirklichkeit