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Bau sie auf, wie sie dir gefällt

„Bitte hör nicht auf zu träumen
Von einer besseren Welt
Fangen wir an aufzuräumen
Bau sie auf, wie sie dir gefällt“
(Xavier Naidoo: Bitte hör nicht auf zu träumen)

Wir stehen an einem Scheideweg. Wir haben eine wichtige Entscheidung zu treffen. Jetzt. Wollen wir dieses Spiel weiter als Marionetten mitspielen oder wollen wir aktiv und bewusst werden und es zu unserem Spiel machen? Wenn wir weiter mitspielen sind wir das Ende. Wenn wir es zu unserem Spiel machen sind wir der Anfang. Dann sind wir das Licht.

Wir sind der Anfang. Wir sind das Licht. Aber das haben wir vergessen. Wir haben uns einlullen lassen von Gedanken, Worten, Taten, von Meinungen und Anweisungen. Wir haben vergessen, wer wir wirklich sind und hängen in alten Mustern und eingeprägten Gedankenstrukturen fest. Wir fühlen uns als Opfer einer durch Umstände angetriebenen Welt. Dabei erschaffen wir die Umstände selber – ob bewusst oder unbewusst.

Wir sind der Anfang. Wir sind das Licht. Wir erschaffen unser Leben. Jetzt. Immer Jetzt. Es gibt nur diesen Moment. Betrachten wir diesen Moment als Anfang, als ersten Schritt auf dem Weg in die Neue Welt.

Die Regeln der Neuen Welt sind weitaus einfacher als die der Alten:
Denke und handle stets zum Besten für alle.

So einfach ist das. Du und ich – wir können die Dinge ändern. Wir können die Welt zu einem besseren Ort machen. Wir können das Spiel zu unserem Spiel machen. Wir können das Leben feiern und Wunder bewirken.
Und dann werden wir feststellen, was auch die Quantenphysik erkannt hat: Materie ist Energie und Information. Durch Gedanken nehmen wir Einfluss. Wir befinden uns in einem unendlichen Meer von Potenzial, und wir entfalten dieses Potenzial durch unser Bewusstsein.

Fangen wir an aufzuräumen. Und dann: Bau sie auf, wie sie dir gefällt.


Was steckt hinter der Manifestation?

Betrachten wir die Welt als greifbaren und sichtbaren Ausdruck des schöpferischen Bewusstseins so wird deutlich, das Manifestation die individuelle Auswirkung einer individuellen Schöpfung ist.

Grundsätzlich lässt sich unsere Welt in zwei Wesenheiten aufteilen: Die transzendente Welt der Ideen und Archetypen und die immanente Welt von Raum-Zeit-Materie-Bewegung. Beide existieren im allumfassenden Bewusstsein – erstere im Bereich der Möglichkeitsformen (Ideen) und letztere als manifestes Resultat einer bewussten Beobachtung.

Manifestation ist das Ergebnis der Schöpfung. Was aber geht der Schöpfung voraus? Idee, Wille und Kraft. Die Idee ist das vorweggenommene Ziel, der Wille ist der Hebel, der das Universum in Bewegung setzt und die Kraft ist das Material aus dem die neue Form gegossen wird. Für uns bedeutet das: Durch gezieltes Denken setzen wir das allumfassende Bewusstsein in Bewegung. Wir lenken Energie – hin zu einer neuen Realität.

Das, was wir als Realität bezeichnen, ist das Ergebnis einer durch Bewusstsein verursachten Schöpfung. Der Ursprung ist die Idee, die Umsetzung erfolgt durch Transformation von Energie, das Ergebnis ist die Manifestation – Wirklichkeit gewordener Geist.

Dieser Geist steht als Ursache vor der Schöpfung – er ist die Substanz, aus der die Form gegossen wird, und er bildet das Material, aus dem das Ergebnis besteht. Wir können lernen, diesen Geist für die Erschaffung unserer eigenen Realität zu nutzen indem wir akzeptieren, dass wir eins sind mit Allem-was-ist. Wir sind Teil des universellen Bewusstseins und Teil der universellen Substanz. Wir sind von Gott geschaffene göttliche Schöpfer. Gott ist in uns.

Diese Tatsache und dieses Wissen helfen uns bei der gezielten Manifestation.


Unsere ganz persönliche individuelle Wirklichkeit

Die wörtliche Bedeutung des Begriffes Realität ist Wirklichkeit. Aber was ist wirklich? Wirklich kommt von wirken, und somit ist die Realität das Ergebnis vorheriger Ursachen. Gleichzeitig ist Realität immer nur eine momentane – das heisst in genau diesem Moment bestehende – Bestandsaufnahme dessen, was uns umgibt und dessen, was wir subjektiv wahrnehmen. Die Quantenphysik hat aufgezeigt, dass Bewusstsein nötig ist, um Realität zu bewirken. Somit ist Realität eine vom individuellen Bewusstsein wahrgenommene Möglichkeit.

Gibt es eine Realität ohne einen Beobachter der Realität? Ohne ein Bewußtsein, das die Realität zu dem macht, was sie ist? Wenn wir davon ausgehen, das wir uns als Menschen in einem starren Umfeld bewegen – der angeblichen Realität – was ist dann unsere Aufgabe? Uns den Dingen und Umständen zu fügen, uns damit abzufinden, dass die Welt halt so ist, wie uns weißgemacht wurde? Nein! Wir sind schöpferische Wesen mit der Macht und der Fähigkeit, unsere Realität zu gestalten.

Und genau das tun wir – ob bewusst oder unbewusst. Es gibt nicht eine uns umgebende starre Realität. Wir sind im Zentrum – im Mittelpunkt – der von uns selbst erschaffenen Wirklichkeit. Wir haben die Wahl: Realität als etwas hinzunehmen, mit dem wir uns abfinden müssen oder Realität zu bewirken. Dies geschieht durch unser Denken und Fühlen. Wenn wir uns darauf besinnen, dass wir spirituelle Wesen sind, Teil von Allem-was-ist, dann kommen wir zu der Erkenntnis, dass unsere Realität immer nur das Ergebnis unseres Geistes, Denkens, Fühlens und Bewusstseins ist.

Realität ist eine Auswirkung und keine Ursache. Realität ist das Ergebnis schöpferischer Kräfte. Natürlich gibt es Dinge, die uns umgeben. Dinge, die starr sind (bzw. scheinen), und an denen wir uns unser Schienbein stossen können. Diese Dinge sind Teil der Realität aber nicht Realität an sich. Realität ist das, was wir wahrnehmen und das, dem wir aus den unbegrenzten Möglichkeiten, die Alles-was-ist beinhaltet, unsere Aufmerksamkeit schenken. Realität ist das, was wir – ob bewußt oder unbewußt – entstehen lassen.

Realität ist unsere ganz persönliche individuelle Wirklichkeit.


Den Beobachter beobachten

Der Beobachter ist das individuelle Bewusstsein, das Das-was-ist individuell wahrnimmt. Dieser Prozeß des Wahrnehmens jedoch ist nicht einseitig – es ist ein Wechselspiel zwischen Beobachter und Beobachtetem. Die Beobachtung ist immer ein Prozeß des Werdens. Eine Aneinanderreihung von Momenten des Jetzt und von Ursachen und Wirkungen.

Wenn ich etwas beobachte, nimmt mein Bewusstsein einen Zustand war. Aber wo befindet sich dieser Zustand? Wie kann es sein, dass ein anderer, der das Gleiche beobachtet, etwas anderes wahrnimmt? Beeinflußt die Beobachtung das Geschehen?

Ja: Der Beobachter muss in die Experimente miteinbezogen werden, da er den Ausgang des Experimentes entscheidend verändert. Ist Quantenmechanik etwas komplett anderes als unsere alltäglichen Erfahrungen?

Ja und nein. Die Quantenphysik zeigt, wie die Welt im Innersten funktioniert. Und letztendlich besteht alle Materie aus viel Nichts und diesen elementaren Teilchen, die magische Tänze tanzen und so unsere Realität und unsere Errfahrungen in der Ebene der Dichte bestimmen.

Die Teilchen tanzen, und wir beobachten das Ergebniss dieses Tanzes, nicht den Tanz selbst. Würden wir dies tun, könnten wir mitspielen in diesem göttlichen Spiel der Schöpfung.

Aber wir sind zu reinen Beobachtern geworden, die Das-was-ist kaum bewußt mitgestalten und erschaffen. Wir beobachten und erschaffen unbewußt das, was wir gar nicht beobachten und erschaffen wollen.

Der Ausgang unseres Experiments “Leben” wird maßgeblich von uns selbst gestaltet.

Also sollten wir erst einmal lernen, den Beobachter zu beobachten…


Die Macht des Glaubens

glaubeDie lebensrichtige Gestaltung basiert auf der Macht des Glaubens. Das bedeutet nicht, einfach nur irgendwie positiv zu denken. Um die Macht des Glaubens zu verstehen müssen wir sie nutzen. Indem wir sie nutzen entwickeln wir sie. Glaube und Denken können trainert werden. Je mehr wir trainieren desto mächtiger werden wir.

Tief in uns befindet sich das grösste aller Geheimnisse, die stärkste aller Kräfte. Das, was wir Ich nennen ist der Geist, der auch in allem anderen steckt. Die Macht, die dieses Universum erschaffen hat. Das schöpferische Element.

Wenn wir denken verwandeln wir statische Energie in dynamische Energie. Wenn wir statische Energie in dynamische Energie umwandeln entsteht Realität. Energie, Bewusstsein, Manifestation

Die Macht des Glaubens ist ein Geschenk das wir behutsam annehmen und weise anwenden sollten.


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