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Die eine Grundsubstanz

grundsubstanzDie Wissenschaft dringt immer tiefer in die Geheimnisse der Materie vor und stellt fest, dass diese in erster Linie aus leerem Raum besteht. Viel leerem Raum! Wie kann das sein, wo wir doch gelernt haben, dass die Welt um uns herum feste Substanz ist? Wir gehen davon aus, von starren Dingen umgeben zu sein und keinen Einfluss auf Materie und die uns umgebende Welt zu haben.

Aber dem ist nicht so. Wir haben Einfluss, und wir besitzen Macht und Kraft von kaum vorstellbaren Ausmaßen. In dieser Beziehung sind wir mehr als die Summe unserer Teile, mehr als die Summe unserer Moleküle, Gene, Erfahrungen und Talente. Wir sind Teil eines schöpferischen Universums und bestehen aus derselben Grundsubstanz wie alles andere auf dieser Welt.

Die Grundsubstanz ist reine Energie. Energie ist der Motor unserer Welt, Energie ist der Baustein des Universums. Energie ist die Basis von allem, was ist. Energie geht nicht verloren. Energie nimmt Gestalt an und verändert die Form. Die eine Grundsubstanz allerdings bleibt.

Das Ding an sich, der lebendige Organismus, den wir Universum nennen, besteht aus der einen Grundsubstanz Energie. Um wahrgenommen zu werden ist Bewusstsein nötig und um Form anzunehmen bedarf es der Manifestation.

Energie, Bewusstsein, Manifestation: die Dreifaltigkeit des Universums.
Ewige Trinität des Seins.


Alles, was ist

alleswasistDas Universum ist ein wundervolles Mysterium – ein lebendiger Organismus. Es ist Alles, was ist, und alles, was ist, ist Energie. Und diese Energie bildet immer eine Momentaufnahme.

Das Ding da um uns herum ist eine Momentaufnahme unbegrenzter Möglichkeiten. Sich ständig ausdehnend, entwickelnd und verändernd. Ein Ort, an dem Gott aus dem Vollen schöpft und das verwirklicht, was was auch immer ihm in den Sinn kommt. Das allumfassende Bewusstsein denkt, und was es denkt wird Realität.

Wer ist dieser Gott der sich da selbst verwirklicht? Wie funktioniert das genau? Fragen, die uns im tiefsten Inneren beschäftigen und von denen wir immer dachten es gäbe keine Erklärungen.

Doch – es gibt Erklärungen.

Allerdings ist es nicht einfach sie zu verstehen und zu verinnerlichen. Beides setzt voraus, dass wir unsere Sicht der Dinge komplett umkrempeln müssen.

Und das würden wir doch niemals tun, oder?

Dem Universum allerdings ist das vollkommen egal. Es macht sowieso was es will, und das meiste davon ist für uns völlig unverständlich.

Solange kein Paradigmenwechsel erfolgt ist…


Bewusstes Sein

kraftBewusstsein ist die Grundlage des Seins: Der Ursprung, das Bestimmende, das durch Wahrnehmung Erschaffende. Bewusstsein ist das Erleben der Wirklichkeit als absolute Realität von materieller und geistiger Einheit. Bewusstsein ist Aufmerksamkeit, das auswählende Subjekt, das erlebt, was es sich aussucht. Bewusstsein ist bewusstes Sein, und alles, was in Erscheinung tritt, ist Bewusstsein in Offenbarung.

Es breitet sich von seinem Zentrum aus, um zur Schöpfung zu werden und durchläuft drei Stufen: 1. Unbewegte, schwingungslose Wirklichkeit jenseits aller Eigenschaften. 2. Bewegung – konkrete Bewusstseinstätigkeit und intelligente Beeinflussung von Zeit, Raum, Energie und Materie. 3. Schwingung, die sich in Gestaltungen offenbart.

Bewusstsein offenbart sich als Liebe, Friede, Freude, Glückseeligkeit, aber auch als Disharmonie, Unwissenheit und Täuschung. Es offenbart sich als das, wessen sich das bewusste Sein bewusst ist. Wahrnehmung entscheidet über das Ergebnis.

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit.

Darin liegt eine der größten und mächtigsten Eigenschaften unseres Seins. Wir sind uns dem bewusst, dem wir Aufmerksamkeit schenken – sei es unser eigenes Selbst, ein innerer oder äußerer Zustand, sei es Energie, Wunsch oder Materie. Ob groß oder klein, Licht oder Finsternis, Gefühl oder Ereignis: Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das stärken wir.

Bewusstsein heißt Wissen (lat. conscientia “Mitwissen”), und Wissen ist Wahrheit. Also schenken wir dem, dem wir unsere Aufmerksamkeit schenken, Wahrheit. Das, dessen wir uns bewusst sind, machen wir zur Realität. Darin liegt unsere Schöpferkraft.

Wir haben die Wahl

Individuelle Wirklichkeit

wirklichkeitRealität bedeutet Wirklichkeit. Aber was ist wirklich? Wirklich kommt von wirken – somit ist Realität das Ergebnis vorheriger Ursachen. Gleichzeitig ist sie eine Bestandsaufnahme dessen, was uns umgibt und was wir subjektiv wahrnehmen: eine vom individuellen Bewusstsein wahrgenommene Möglichkeit.

Existiert Realität ohne Beobachter, ohne Bewusstsein, das sie zu dem macht, was sie ist? Nein. Wenn wir davon ausgehen, das wir uns in einem starren Umfeld bewegen – was ist dann unsere Aufgabe? Uns den Umständen zu fügen, damit abzufinden, dass die Welt ist wie sie ist? Nein. Wir sind schöpferische Wesen.

Es gibt keine uns umgebende starre Realität. Wir sind mittendrin in der von uns erschaffenen Wirklichkeit. Und wir haben die Wahl: Realität als etwas hinzunehmen, mit dem wir uns abfinden müssen oder aktiv unsere eigene Wirklichkeit zu erschaffen.

Dies geschieht durch bewusstes Denken, Fühlen, Handeln. Wenn wir uns darauf besinnen, dass wir spirituelle Wesen sind, Teil von Allem-was-ist, kommen wir zur Erkenntnis, dass Realität das Ergebnis schöpferischer Kräfte ist.

Natürlich gibt es Dinge, die uns umgeben. Dinge, die starr sind (bzw. scheinen), und an denen wir das Schienbein stossen können. Dinge sind Teil der Realität aber nicht Realität an sich. Realität ist, was wir wahrnehmen. Und wir nehmen das wahr, worauf unsere Aufmerksamkeit liegt.

Realität = individuelle Wirklichkeit

Das Spiel beginnt

potentialAber wer spielt das Spiel? Wer hat den ersten Zug gemacht? Sagen wir es einmal so: Gott hat die Möglichkeiten erdacht, die zu Realität werden. Mit jeder Veränderung hat er sich selbst neu erfahren, und alles, aber auch wirklich alles, ist sein Potential und findet in seinem Bewusstsein statt.

Auch die Ursuppe. Sie hat sich in dem Bewusstsein ausgedehnt und damit das Bewusstsein erweitert. Eine endlose Ausdehnung von Nichts zu etwas Neuem. Die Suppe dehnt sich aus und wird zu Materie. Elementare Teilchen finden in ihrem ursprünglichen Tanz einen Partner, vereinigen sich, gehen Verbindungen ein und werden somit zu etwas Neuem.

Und das Neue tanzt weiter, findet neue Partner und neue Tänze, und im Laufe der Ausdehnung bilden sich immer mehr und immer größere Verbindungen, und einige von ihnen werden zur Heimat des Lebens.

Immer mehr Planeten, immer mehr Sonnen, immer mehr Raum, immer mehr Ausdehnung. Mit rasender Geschwindigkeit breitet sich das Potential aus und wird zu dem, wofür Potential gut ist: Realität. Immer mehr Realitäten entstehen, immer mehr Möglichkeiten warten auf ihren Einsatz. Immer mehr Bewusstsein entsteht. Schritt für Schritt entfaltet sich das Potential zu Welten in Welten in Welten in Welten.

Auch wenn es gemessen an einem Menschenleben ewig gedauert hat ging doch alles rasend schnell. Vom Nichts zum Alles, und das sozusagen in einem…

…Wimpernschlag innerhalb der Ewigkeit.


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