6. Dezember 2009 von Andreas | 11 Kommentare
Das Universum ist Alles-was-ist. Es ist das, was uns umgibt, das, in dem wir sind und das, in dem alles besteht. Das Universum ist die Manifestation des Geistes. Raum, Materie und allumfassende Substanz. Lapidar gesagt ist es der Ort, an dem Träume wahr werden. Global ausgedrückt ist es der Weltraum. Der Raum, in dem sich die Welt befindet. Es ist das unendlich Große und das Alles umfassende, das Unendliche und das Unvorstellbare.
Der Begriff Universum kommt aus dem lateinischen: universus bedeutet gesamt, und leitet sich ab von unus und versus = “in eins gekehrt”. Diese Begrifflichkeiten jedoch sind etwas irreführend, da sie den Eindruck von etwas Greifbarem, Kompakten, vermitteln. Das Universum ist jedoch nicht greifbar – zumindest nicht für den menschlichen Verstand – da es in jeder Hinsicht über all das hinausgeht, was wir greifen oder begreifen können.
Das Universum dehnt sich aus. Es folgt dem Schöpfungsprinzip und dem Gesetz des Wachstums. Ausgehend von einer unvorstellbar winzigen und unvorstellbar mächtigen Konzentration von Energie wandelt es sich, wird größer, vielfältiger und unvorstellbarer. Es beinhaltet Welten in Welten in Welten, und alle Welten dehnen sich aus. Dabei besteht das Universum nicht in erster Linie aus Materie. Die Materie ist die Auswirkung, und nicht die Ursache.
Die treibende Kraft des Universums ist Energie. Energie ist der Motor, der dem Universum seine Formen gibt, der für immer neue Verbindungen und Ausprägungen sorgt. Energie ist das, was die Materie verursacht. Energie ist das, was die Auswirkungen verursacht. Das Universum ist Energie und besteht aus Energie. Materie ist Energie und besteht aus Energie. Allerdings besteht das Universum nur zu einem sehr kleinen Teil aus Materie. In erster Linie besteht das Universum aus energetischem Potential.
Aus diesem Potential entstehen immer wieder neue Formen und Welten. Somit bildet das Universum das Spielfeld für die Entfaltung von Möglichkeiten. Und genau das macht das Universum zum freundlichsten Ort. Im Prinzip…
7. November 2009 von Andreas | kein Kommentar
Die Wissenschaft dringt immer tiefer in die Geheimnisse der Materie vor und stellt fest, dass diese in erster Linie aus leerem Raum besteht. Viel leerem Raum! Wie kann das sein, wo wir doch gelernt haben, dass die Welt um uns herum feste Substanz ist? Wir gehen davon aus, von starren Dingen umgeben zu sein und keinen Einfluss auf Materie und die uns umgebende Welt zu haben.
Aber dem ist nicht so. Wir haben Einfluss, und wir besitzen Macht und Kraft von kaum vorstellbaren Ausmaßen. In dieser Beziehung sind wir mehr als die Summe unserer Teile, mehr als die Summe unserer Moleküle, Gene, Erfahrungen und Talente. Wir sind Teil eines schöpferischen Universums und bestehen aus derselben Grundsubstanz wie alles andere auf dieser Welt.
Die Grundsubstanz ist reine Energie. Energie ist der Motor unserer Welt, Energie ist der Baustein des Universums. Energie ist die Basis von allem, was ist. Energie geht nicht verloren. Energie nimmt Gestalt an und verändert die Form. Die eine Grundsubstanz allerdings bleibt.
Das Ding an sich, der lebendige Organismus, den wir Universum nennen, besteht aus der einen Grundsubstanz Energie. Um wahrgenommen zu werden ist Bewusstsein nötig und um Form anzunehmen bedarf es der Manifestation.
Energie, Bewusstsein, Manifestation: die Dreifaltigkeit des Universums.
Ewige Trinität des Seins.
1. November 2009 von Andreas | kein Kommentar
Bewusstsein ist die Grundlage des Seins: Der Ursprung, das Bestimmende, das durch Wahrnehmung Erschaffende. Bewusstsein ist das Erleben der Wirklichkeit als absolute Realität von materieller und geistiger Einheit. Bewusstsein ist Aufmerksamkeit, das auswählende Subjekt, das erlebt, was es sich aussucht. Bewusstsein ist bewusstes Sein, und alles, was in Erscheinung tritt, ist Bewusstsein in Offenbarung.
Es breitet sich von seinem Zentrum aus, um zur Schöpfung zu werden und durchläuft drei Stufen: 1. Unbewegte, schwingungslose Wirklichkeit jenseits aller Eigenschaften. 2. Bewegung – konkrete Bewusstseinstätigkeit und intelligente Beeinflussung von Zeit, Raum, Energie und Materie. 3. Schwingung, die sich in Gestaltungen offenbart.
Bewusstsein offenbart sich als Liebe, Friede, Freude, Glückseeligkeit, aber auch als Disharmonie, Unwissenheit und Täuschung. Es offenbart sich als das, wessen sich das bewusste Sein bewusst ist. Wahrnehmung entscheidet über das Ergebnis.
Wir lenken unsere Aufmerksamkeit.
Darin liegt eine der größten und mächtigsten Eigenschaften unseres Seins. Wir sind uns dem bewusst, dem wir Aufmerksamkeit schenken – sei es unser eigenes Selbst, ein innerer oder äußerer Zustand, sei es Energie, Wunsch oder Materie. Ob groß oder klein, Licht oder Finsternis, Gefühl oder Ereignis: Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das stärken wir.
Bewusstsein heißt Wissen (lat. conscientia “Mitwissen”), und Wissen ist Wahrheit. Also schenken wir dem, dem wir unsere Aufmerksamkeit schenken, Wahrheit. Das, dessen wir uns bewusst sind, machen wir zur Realität. Darin liegt unsere Schöpferkraft.
Wir haben die Wahl
1. November 2009 von Andreas | kein Kommentar
Aber wer spielt das Spiel? Wer hat den ersten Zug gemacht? Sagen wir es einmal so: Gott hat die Möglichkeiten erdacht, die zu Realität werden. Mit jeder Veränderung hat er sich selbst neu erfahren, und alles, aber auch wirklich alles, ist sein Potential und findet in seinem Bewusstsein statt.
Auch die Ursuppe. Sie hat sich in dem Bewusstsein ausgedehnt und damit das Bewusstsein erweitert. Eine endlose Ausdehnung von Nichts zu etwas Neuem. Die Suppe dehnt sich aus und wird zu Materie. Elementare Teilchen finden in ihrem ursprünglichen Tanz einen Partner, vereinigen sich, gehen Verbindungen ein und werden somit zu etwas Neuem.
Und das Neue tanzt weiter, findet neue Partner und neue Tänze, und im Laufe der Ausdehnung bilden sich immer mehr und immer größere Verbindungen, und einige von ihnen werden zur Heimat des Lebens.
Immer mehr Planeten, immer mehr Sonnen, immer mehr Raum, immer mehr Ausdehnung. Mit rasender Geschwindigkeit breitet sich das Potential aus und wird zu dem, wofür Potential gut ist: Realität. Immer mehr Realitäten entstehen, immer mehr Möglichkeiten warten auf ihren Einsatz. Immer mehr Bewusstsein entsteht. Schritt für Schritt entfaltet sich das Potential zu Welten in Welten in Welten in Welten.
Auch wenn es gemessen an einem Menschenleben ewig gedauert hat ging doch alles rasend schnell. Vom Nichts zum Alles, und das sozusagen in einem…
…Wimpernschlag innerhalb der Ewigkeit.