24. November 2009 von Andreas | 3 Kommentare
Es tut gut, gelassener zu sein. Sich darüber im Klaren zu sein, dass ein Großteil der Probleme dieser Welt gar keine Probleme sind sondern “nur” Gedanken in Köpfen. Das problematische ist aber, dass auch die Welt aus Gedanken in Köpfen entstand. Aus Geist – Energie, Emotion, Information – geformt wurde. Und jetzt stehen wir hier: Wirtschaftskrisen, innere Kündigungen, Sinnlosigkeit, Ermüdung, Medienhype und die Schweinegrippe halten uns davon ab, gelassen zu sein. Oder bringen sie uns erst dort hin?
Gelassenheit bedeutet, das anzunehmen, was ist. Und zu wissen, dass ich selber auf das, was wird, großen Einfluss habe. Gelassenheit kommt aber auch davon, nicht mehr alles so ernst zu nehmen. Nicht von Gedanken in Köpfen beherrscht zu werden sondern die eigenen Gedanken im eigenen Kopf zu beherrschen. Eingefahrene Muster und Strukturen zu löschen und die Software umzuprogrammieren.
Dann kann und wird aus der Matrix, aus dem uns umgebenden potentiellen Feld, eine neue Welt entstehen. Eine Welt, die wir wollen und eine Welt, die wir brauchen. Denn auf die lebensfalsche Art werden wir als Menschheit nicht überleben.
Wir stehen vor einem Evolutionssprung. Ändern oder untergehen. Lebensrichtig oder lebensfalsch. So hart. So einfach.
Die heiße Phase beginnt. Versuchen wir gelassener zu werden. Und Gedanken und Köpfe dem Guten zuzuwenden; und es wird Gutes entstehen…
7. November 2009 von Andreas | 19 Kommentare
Gott ist der universelle Geist, die Weltseele, das ewige Sein. Wenn die meisten Menschen über Gott sprechen, reden sie so, als wäre Gott ein Ding oder eine Person. Aber Gott hat weder einen langen weissen Bart noch einen Thron, auf dem er sitzt noch ist er in irgendeiner Form körperlich. Gott ist auch kein Er. Gott ist.
Gott ist in Allem-was-ist. Gott steckt hinter Allem-was-ist. Gott ist Alles-was-ist.
Gott ist die hinter allem Sein stehende Urkraft, der intelligente Geist: Ein Seinszustand der universellen Bewußtheit, Geistigkeit, Liebe und Intelligenz. Der Ursprung alles Bestehenden. Gott ist universelles Leben, All-Energie, Quelle der Schöpfung und wirkende Kraft. Im Himmel wie auf Erden.
Wenn wir beten, beten wir nicht zu einem Vater, der über uns steht oder sich außerhalb von uns befindet. Der Vater ist die Quelle aller Schöpfung, und diese Quelle befindet sich auch in uns. In jedem. In Allem-was-ist.
Gott ist ein Begriff für das Unbegreifliche. Gott ist ein Wort für etwas, wofür es kein Wort geben kann. Gott ist das Wort. Und somit ist das Wort – der Gedanke – die Basis aller Schöpfung. Wenn wir dies erkennen, erkennen wir die Macht, die in uns steckt. Dann kommen wir zu der Einsicht, dass wir als “Sohn des Vaters” ebenbürtig gestaltet sind.
Mit unserer Geburt haben wir das Spielfeld Gottes betreten. Die Matrix des Schöpfers. Innerhalb dieser Matrix bewegen wir uns, sind uns selbst bewußt und gestalten die Matrix nach dem Ebenbild des Schöpfers. Der universelle Geist ist allgegenwärtig. So auch in uns. Uns geschieht nach unserem Glauben. Soviel, wie wir zu glauben fähig sind, soviel wird uns geschehen. Und um auf das Gebet zurückzukommen: Wenn wir beten, erwecken wir den Schöpfer in uns und nicht einen Schöpfer ausserhalb.
Gott ist der Schöpfer und die Schöpfung. Alles ist Gott. Die Gegenwart, die Macht, die Substanz, die Wahrheit. Das kosmische Bewußtsein. Das Leben.
Gott ist.