Alle Beiträge mit dem Tag ‘Potential’

Das Universum: Welten in Welten in Welten

Das Universum ist Alles-was-ist. Es ist das, was uns umgibt, das, in dem wir sind und das, in dem alles besteht. Das Universum ist die Manifestation des Geistes. Raum, Materie und allumfassende Substanz. Lapidar gesagt ist es der Ort, an dem Träume wahr werden. Global ausgedrückt ist es der Weltraum. Der Raum, in dem sich die Welt befindet. Es ist das unendlich Große und das Alles umfassende, das Unendliche und das Unvorstellbare.

Der Begriff Universum kommt aus dem lateinischen: universus bedeutet gesamt, und leitet sich ab von unus und versus = “in eins gekehrt”. Diese Begrifflichkeiten jedoch sind etwas irreführend, da sie den Eindruck von etwas Greifbarem, Kompakten, vermitteln. Das Universum ist jedoch nicht greifbar – zumindest nicht für den menschlichen Verstand – da es in jeder Hinsicht über all das hinausgeht, was wir greifen oder begreifen können.

Das Universum dehnt sich aus. Es folgt dem Schöpfungsprinzip und dem Gesetz des Wachstums. Ausgehend von einer unvorstellbar winzigen und unvorstellbar mächtigen Konzentration von Energie wandelt es sich, wird größer, vielfältiger und unvorstellbarer. Es beinhaltet Welten in Welten in Welten, und alle Welten dehnen sich aus. Dabei besteht das Universum nicht in erster Linie aus Materie. Die Materie ist die Auswirkung, und nicht die Ursache.

Die treibende Kraft des Universums ist Energie. Energie ist der Motor, der dem Universum seine Formen gibt, der für immer neue Verbindungen und Ausprägungen sorgt. Energie ist das, was die Materie verursacht. Energie ist das, was die Auswirkungen verursacht. Das Universum ist Energie und besteht aus Energie. Materie ist Energie und besteht aus Energie. Allerdings besteht das Universum nur zu einem sehr kleinen Teil aus Materie. In erster Linie besteht das Universum aus energetischem Potential.

Aus diesem Potential entstehen immer wieder neue Formen und Welten. Somit bildet das Universum das Spielfeld für die Entfaltung von Möglichkeiten. Und genau das macht das Universum zum freundlichsten Ort. Im Prinzip…


Gedanken in Köpfen

Es tut gut, gelassener zu sein. Sich darüber im Klaren zu sein, dass ein Großteil der Probleme dieser Welt gar keine Probleme sind sondern “nur” Gedanken in Köpfen. Das problematische ist aber, dass auch die Welt aus Gedanken in Köpfen entstand. Aus Geist – Energie, Emotion, Information – geformt wurde. Und jetzt stehen wir hier: Wirtschaftskrisen, innere Kündigungen, Sinnlosigkeit, Ermüdung, Medienhype und die Schweinegrippe halten uns davon ab, gelassen zu sein. Oder bringen sie uns erst dort hin?

Gelassenheit bedeutet, das anzunehmen, was ist. Und zu wissen, dass ich selber auf das, was wird, großen Einfluss habe. Gelassenheit kommt aber auch davon, nicht mehr alles so ernst zu nehmen. Nicht von Gedanken in Köpfen beherrscht zu werden sondern die eigenen Gedanken im eigenen Kopf zu beherrschen. Eingefahrene Muster und Strukturen zu löschen und die Software umzuprogrammieren.

Dann kann und wird aus der Matrix, aus dem uns umgebenden potentiellen Feld, eine neue Welt entstehen. Eine Welt, die wir wollen und eine Welt, die wir brauchen. Denn auf die lebensfalsche Art werden wir als Menschheit nicht überleben.

Wir stehen vor einem Evolutionssprung. Ändern oder untergehen. Lebensrichtig oder lebensfalsch. So hart. So einfach.

Die heiße Phase beginnt. Versuchen wir gelassener zu werden. Und Gedanken und Köpfe dem Guten zuzuwenden; und es wird Gutes entstehen…


Das Spiel beginnt

potentialAber wer spielt das Spiel? Wer hat den ersten Zug gemacht? Sagen wir es einmal so: Gott hat die Möglichkeiten erdacht, die zu Realität werden. Mit jeder Veränderung hat er sich selbst neu erfahren, und alles, aber auch wirklich alles, ist sein Potential und findet in seinem Bewusstsein statt.

Auch die Ursuppe. Sie hat sich in dem Bewusstsein ausgedehnt und damit das Bewusstsein erweitert. Eine endlose Ausdehnung von Nichts zu etwas Neuem. Die Suppe dehnt sich aus und wird zu Materie. Elementare Teilchen finden in ihrem ursprünglichen Tanz einen Partner, vereinigen sich, gehen Verbindungen ein und werden somit zu etwas Neuem.

Und das Neue tanzt weiter, findet neue Partner und neue Tänze, und im Laufe der Ausdehnung bilden sich immer mehr und immer größere Verbindungen, und einige von ihnen werden zur Heimat des Lebens.

Immer mehr Planeten, immer mehr Sonnen, immer mehr Raum, immer mehr Ausdehnung. Mit rasender Geschwindigkeit breitet sich das Potential aus und wird zu dem, wofür Potential gut ist: Realität. Immer mehr Realitäten entstehen, immer mehr Möglichkeiten warten auf ihren Einsatz. Immer mehr Bewusstsein entsteht. Schritt für Schritt entfaltet sich das Potential zu Welten in Welten in Welten in Welten.

Auch wenn es gemessen an einem Menschenleben ewig gedauert hat ging doch alles rasend schnell. Vom Nichts zum Alles, und das sozusagen in einem…

…Wimpernschlag innerhalb der Ewigkeit.


Ein endloses Nichts

nichtsZu einer Zeit, in der es noch keine Zeit gab und in einem Raum, der noch nicht existierte, weil er von niemandem wahrgenommen werden konnte, war alles nur Potential und nichts Realität.

Man stelle sich das einmal vor.

Nichts. Nichts außer Möglichkeiten. Ein endloses Nichts, das alles beinhaltet und beinhalten wird. Ein endloses Nichts aus dem alles entsteht. Alles-was-ist war zu diesem Zeitpunkt alles-was-sein-wird: Nichts.

Das wirft Fragen auf. Unangenehme Fragen. Zumindest unserem Verstand gefallen sie überhaupt nicht. Er will sie nicht hören. Er kennt keine Antworten. Wenn wir ihn allerdings einfach mal ausschalten, beiseite schieben, abstellen, erscheint die Sache in einem neuen Licht.

Vor der Entstehung unseres Universums existierte nur Potential für die Entstehung unseres Universums. Es gab nichts, aus dem heraus es hätte entstehen können und doch ist es entstanden.

Und es ist nicht nur entstanden, es entsteht sogar immer weiter. Es gab also einen Anfang. Diesen Anfang bezeichnen wir als Urknall, doch mit einem gewöhnlichen Knall hat diese Geburt nichts zu tun. Aus dem Nichts heraus entstand alles. Ein Urknall der Möglichkeiten und eine Suppe aus Energie. Übrigens ganz ähnlich wie bei einem Gedanken. Auch er kommt aus dem Nichts, auch er ist Energie. (Aber ich gebe zu: Er handelt nur manchmal von einer Suppe…)

Gedanken sind Potential!


Alles-was-ist

Alles-was-ist ist mehr, als wir uns vorstellen können. Größer, umfassender, grenzenloser. Es ist alles umfassender Geist und beinhaltet gleichzeitig alle nur denkbare Substanz. Es ist die Gesamtheit aller Dimensionen, Welten und Wesen, das ewige Potential und seine endlosen Ausprägungen.

Alles-was-ist: Werden und Vergehen, Mikrokosmen und Makrokosmen, alles, was je existiert hat und alles, was je existieren wird. Und alles, was existiert. Und es existiert wesentlich mehr als nur das, was wir sehen und glauben und wissen. Die Wissenschaft ist kein Maßstab für das, was ist – sie sieht und kennt nur einen winzigen Teil.

Alles-was-ist: Grenzenlose Energie und unerschöpfliche Quelle der Energie. Alles, was schwingt und alles, was wird. Alles, was wirkt. Die Summe aller Ursachen und jede einzelne Auswirkung. Gott und Göttin, das gesamte Universum und die Mutter aller Universen. Schwarze Löcher und weiße Magie, helles Licht und dunkle Materie. Yin und Yang und der Yin und Yang umschließende Kreis. Und das, was außerhalb des Kreises liegt.

Stille.