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Denken = Schöpferische Energie

Was genau ist das eigentlich, dieses Denken? Wie denken wir, was sind Gedanken und was entsteht daraus?

Gedanken sind Energie. Und Schwingungen. Wenn wir denken fokussieren wir uns auf etwas, dem wir unsere Energie schenken und schwingen uns darauf ein. Von außen betrachtet ist ein Gedanke eine Frequenz, die etwas bestimmtes ausstrahlt. Sozusagen unser eigener Sender. Von innen betrachtet gleicht ein Gedanke eher einem Gewitter, bei dem Energie freigesetzt wird. Schöpferische Energie.

Denken ist Schöpfung. Was wir leider immer wieder vergessen, ist, dass wir die Schöpfer sind. Wir stecken hinter unseren Gedanken. Wir lassen uns nicht denken, wir denken selbst.

Aber wo denken wir hin? Angeblich denkt jeder Mensch durchschnittlich 60.000 Gedanken am Tag. Schön und gut. Aber wer ist der Mensch? Wer sind wir, was denken wir, und woher kommt das, was wir denken?

Gute Frage, oder?

Ein Gedanke ist konzentrierte Energie. Die Antriebskraft zur Erschaffung der Realität. Prinzipiell gibt es zwei Arten von Gedanken: bewußte und unbewußte. Aber die Welt ist nicht schwarz und weiß, und so gibt es diese bewußten und unbewußten Gedanken in den unterschiedlichsten Varianten: Jetzt, Vergangenheit, Zukunft, Selbstbestimmt, Fremdbestimmt, Gefühl, Verstand, Umfeld, Ich, Du, Alles-was-ist.

Um es mal ganz einfach zu sagen: Wenn wir denken, was wir denken, weil wir es gerade denken, dann werden wir von unserem Denken bestimmt. Wenn wir denken, was wir denken, weil wir es denken wollen, dann bestimmen wir unser Denken.

Ok. Ganz einfach war das nicht. Aber essentiell. Denn wir sind, was wir denken. Wir sind so, wie wir denken dass wir sind.

Und das sollte uns zu denken geben.


Was steckt hinter der Manifestation?

Betrachten wir die Welt als greifbaren und sichtbaren Ausdruck des schöpferischen Bewusstseins so wird deutlich, das Manifestation die individuelle Auswirkung einer individuellen Schöpfung ist.

Grundsätzlich lässt sich unsere Welt in zwei Wesenheiten aufteilen: Die transzendente Welt der Ideen und Archetypen und die immanente Welt von Raum-Zeit-Materie-Bewegung. Beide existieren im allumfassenden Bewusstsein – erstere im Bereich der Möglichkeitsformen (Ideen) und letztere als manifestes Resultat einer bewussten Beobachtung.

Manifestation ist das Ergebnis der Schöpfung. Was aber geht der Schöpfung voraus? Idee, Wille und Kraft. Die Idee ist das vorweggenommene Ziel, der Wille ist der Hebel, der das Universum in Bewegung setzt und die Kraft ist das Material aus dem die neue Form gegossen wird. Für uns bedeutet das: Durch gezieltes Denken setzen wir das allumfassende Bewusstsein in Bewegung. Wir lenken Energie – hin zu einer neuen Realität.

Das, was wir als Realität bezeichnen, ist das Ergebnis einer durch Bewusstsein verursachten Schöpfung. Der Ursprung ist die Idee, die Umsetzung erfolgt durch Transformation von Energie, das Ergebnis ist die Manifestation – Wirklichkeit gewordener Geist.

Dieser Geist steht als Ursache vor der Schöpfung – er ist die Substanz, aus der die Form gegossen wird, und er bildet das Material, aus dem das Ergebnis besteht. Wir können lernen, diesen Geist für die Erschaffung unserer eigenen Realität zu nutzen indem wir akzeptieren, dass wir eins sind mit Allem-was-ist. Wir sind Teil des universellen Bewusstseins und Teil der universellen Substanz. Wir sind von Gott geschaffene göttliche Schöpfer. Gott ist in uns.

Diese Tatsache und dieses Wissen helfen uns bei der gezielten Manifestation.


Den Beobachter beobachten

Der Beobachter ist das individuelle Bewusstsein, das Das-was-ist individuell wahrnimmt. Dieser Prozeß des Wahrnehmens jedoch ist nicht einseitig – es ist ein Wechselspiel zwischen Beobachter und Beobachtetem. Die Beobachtung ist immer ein Prozeß des Werdens. Eine Aneinanderreihung von Momenten des Jetzt und von Ursachen und Wirkungen.

Wenn ich etwas beobachte, nimmt mein Bewusstsein einen Zustand war. Aber wo befindet sich dieser Zustand? Wie kann es sein, dass ein anderer, der das Gleiche beobachtet, etwas anderes wahrnimmt? Beeinflußt die Beobachtung das Geschehen?

Ja: Der Beobachter muss in die Experimente miteinbezogen werden, da er den Ausgang des Experimentes entscheidend verändert. Ist Quantenmechanik etwas komplett anderes als unsere alltäglichen Erfahrungen?

Ja und nein. Die Quantenphysik zeigt, wie die Welt im Innersten funktioniert. Und letztendlich besteht alle Materie aus viel Nichts und diesen elementaren Teilchen, die magische Tänze tanzen und so unsere Realität und unsere Errfahrungen in der Ebene der Dichte bestimmen.

Die Teilchen tanzen, und wir beobachten das Ergebniss dieses Tanzes, nicht den Tanz selbst. Würden wir dies tun, könnten wir mitspielen in diesem göttlichen Spiel der Schöpfung.

Aber wir sind zu reinen Beobachtern geworden, die Das-was-ist kaum bewußt mitgestalten und erschaffen. Wir beobachten und erschaffen unbewußt das, was wir gar nicht beobachten und erschaffen wollen.

Der Ausgang unseres Experiments “Leben” wird maßgeblich von uns selbst gestaltet.

Also sollten wir erst einmal lernen, den Beobachter zu beobachten…


Schöpfungsprinzip

kraftDas Schöpfungsprinzip basiert auf universellen Gesetzen und auf der Tatsache, dass Leben Entfaltung bedeutet. Schöpfung findet von Innen heraus statt. Die schöpferische Macht und Kraft jedoch kommt nicht aus dem Individuum sondern aus dem Universellen.

Wir ernten, was wir säen. Diese Tatsache können, sollten, ja müssen wir uns bei jedem Gedanken, den wir verfolgen, ins Bewußtsein rufen. Denn das Gesetz der Anziehung sorgt dafür, dass gleiche Gedanken folgen und die Saat zu keimen beginnt. Das Gesetz des Wachstums sorgt dafür, dass die Schöpfung wächst und gedeiht – solange wir dem nicht entgegenwirken.

Da es sich um ein Prinzip handelt, muss es mit Leben gefüllt sein. Mit Licht und nicht mit Dunkelheit, mit Liebe und nicht mit Haß. Mit Mut und nicht mit Angst. Ist der Gedanke (die Saat) gut, wird Gutes entstehen; ist er schlecht, wird Schlechtes entstehen. Natürlich gilt das Schöpfungsprinzip auch für ungewollte Schöpfungen.

Wir konzentrieren uns auf lebensrichtige Schöpfung.

Das, was wir wollen

Lebensrichtige Schöpfung heisst, dem Universellen eine neue individuelle Ausprägung zu geben – zum höchsten Wohle des Einzelnen und aller Beteiligten. Lebensrichtige Schöpfung heisst, die universelle Substanz mit Hilfe des Gesetzes der Anziehung und des Gesetzes des Wachstums in die richtige Richtung zu lenken, daraus etwas Neues zu formen. Und vor allem: das zu erschaffen, was wir wollen, und nicht das, was wir nicht wollen.

Das Schöpfungsprinzip steht jedem uneingeschränkt zur Verfügung. Es ist kein Trick, der es uns ermöglicht, wie von Zauberhand innerhalb von Sekunden etwas aus dem Hut zu zaubern. Schöpfung findet von Innen heraus statt: Wir müssen erst sein, um zu haben. Um zu sein bedarf es Bewusstsein. Also müssen wir das Bewustsein für das erlangen, was wir verwirklicht sehen wollen. Das werden wir sein, und wir werden entsprechend handeln. Dann kommen die universellen Gesetze zum Tragen.

Gott wirkt.

Bewusstes Sein

kraftBewusstsein ist die Grundlage des Seins: Der Ursprung, das Bestimmende, das durch Wahrnehmung Erschaffende. Bewusstsein ist das Erleben der Wirklichkeit als absolute Realität von materieller und geistiger Einheit. Bewusstsein ist Aufmerksamkeit, das auswählende Subjekt, das erlebt, was es sich aussucht. Bewusstsein ist bewusstes Sein, und alles, was in Erscheinung tritt, ist Bewusstsein in Offenbarung.

Es breitet sich von seinem Zentrum aus, um zur Schöpfung zu werden und durchläuft drei Stufen: 1. Unbewegte, schwingungslose Wirklichkeit jenseits aller Eigenschaften. 2. Bewegung – konkrete Bewusstseinstätigkeit und intelligente Beeinflussung von Zeit, Raum, Energie und Materie. 3. Schwingung, die sich in Gestaltungen offenbart.

Bewusstsein offenbart sich als Liebe, Friede, Freude, Glückseeligkeit, aber auch als Disharmonie, Unwissenheit und Täuschung. Es offenbart sich als das, wessen sich das bewusste Sein bewusst ist. Wahrnehmung entscheidet über das Ergebnis.

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit.

Darin liegt eine der größten und mächtigsten Eigenschaften unseres Seins. Wir sind uns dem bewusst, dem wir Aufmerksamkeit schenken – sei es unser eigenes Selbst, ein innerer oder äußerer Zustand, sei es Energie, Wunsch oder Materie. Ob groß oder klein, Licht oder Finsternis, Gefühl oder Ereignis: Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das stärken wir.

Bewusstsein heißt Wissen (lat. conscientia “Mitwissen”), und Wissen ist Wahrheit. Also schenken wir dem, dem wir unsere Aufmerksamkeit schenken, Wahrheit. Das, dessen wir uns bewusst sind, machen wir zur Realität. Darin liegt unsere Schöpferkraft.

Wir haben die Wahl