Das Lebensrichtig-Manifest

Wir bewegen uns auf das Ende der Welt zu. Nicht unbedingt auf die Apokalypse, aber zumindest auf das Ende der Welt, die wir kennen. Die Zyklen der Schöpfung nähern sich ihrem Höhepunkt, und wir haben den Ausgang in der Hand. Entscheiden wir uns für die rote oder für die blaue Pille? Entscheiden wir uns für Schwarz oder Weiß? Für den Anfang oder für das Ende?

Die Menschheit ist an einem Scheideweg angelangt – vor uns liegt eine unwiderrufliche Kreuzung. Welchen Weg auch immer wir einschlagen, der Lauf der Dinge wird davon abhängen, wie wir uns entscheiden.

In meinen Augen gibt es nur eine mögliche richtige Entscheidung: Wir müssen das Licht wählen. Die Liebe. Das Leben. Das Miteinander. Die Fürsorge – für uns, unsere Mitmenschen und Mitlebewesen – und für Lady Gaia, unsere Mutter Erde.

Es wird viel geredet, aber wenig getan. Wir müssen die Dinge beim Namen nennen , ehrlich und nachhaltig handeln, unsere Verpflichtung zur Ethik erkennen und einhalten. Wie geht es weiter? So nicht. Wir benötigen keine Regierung, die nur von Wenigen gewollt ist und auch nur im eigenen Sinne handelt. Wir benötigen keine Oberflächlichkeiten und auch keine Selbstverteidigung. Sieht man sich Talkshows im deutschen Fernsehen an, in denen es um die derzeitige Situation und um die Lösung der fast unlösbar erscheinenden Probleme geht, kann man nur feststellen: So nicht!

Da gibt es Befindlichkeiten und Eitelkeiten, Vorwürfe und Verteidigung. Da wird um den heißen Brei herumgeredet und das Gesicht bewahrt. Das Gesicht allerdings ist schon lange keines mehr. Es ist nur noch Fassade. Fassade des Alten, das hier und da etwas renoviert wird; jeder versucht gut da zustehen und nicht als derjenige zu gelten der etwas zu verantworten hat.

Aber dem ist nicht so. Ein jeder hat etwas zu verantworten – und zwar genau das, was er tut. Und die Verantwortung hat mit Moral, Ethik, Nachhaltigkeit, Nächstenliebe und Zukunft zu tun. Wir, und damit meine ich nicht eine bestimmte Rasse, Parteizugehörigkeit, Klasse oder Zunft, damit meine ich uns Menschen in diesem unseren Land, wir müssen Verantwortung übernehmen. Für das, was wir tun. Für das, was wir sagen. Für das, was wir denken.

Darum stelle ich im Sinne Aller und zum höchsten Wohl für alle Beteiligten die folgenden Forderungen in Form des Lebensrichtig-Manifests:

1. Wir wollen eine Neue Welt

Wir sind nicht zufrieden mit der Welt, so wie sie ist. Wir sehen es nicht länger ein, unser Leben in den Dienst von Dingen, Menschen, Institutionen und Ideen zu stellen, bei denen und für die wir keine Rolle spielen außer der des funktionierenden Sklaven. Wir sind uns bewusst darüber, dass die Zukunft dieser Welt – unsere Zukunft – von unseren Ideen, Gedanken und Meinungen, von unserem Glauben abhängt. Wir wissen, dass wir die Macht haben, unsere Zukunft zu bestimmen und die Macht, unsere Träume und Visionen zu manifestieren.

2. Wir haben eine tragfähige Vision

Tragfähig bedeutet, dass die Vision allen Lebewesen zugute kommt: Die Vision von einem funktionierenden Mit- und Füreinander, anstelle des uns bekannten Gegeneinanders. Die Vision ist nur dann tragfähig, wenn sie jeder Einzelne versteht, und wenn sie jedem Einzelnen dient. Die Vision ist nur dann tragfähig, wenn sie es jedem Einzelnen ermöglicht, seine Rolle in der Welt zu spielen – sofern diese keinem anderen Schaden zufügt und dem individuellen sowie gemeinsamen Wachstum zuträglich ist. Basierend auf dieser Vision entsteht eine neue Gesellschaft, die auf folgenden Grundprinzipien beruht:

  1. Lebensrichtiges Denken und Handeln
  2. Behandle andere so, wie du behandelt werden willst
  3. Es gibt genügend Raum und Ressourcen für jedes Individuum
  4. Hierarchie und Machtgefüge werden abgebaut
  5. Die Ausbeutung des Planeten Erde zum Wohle Weniger wird gestoppt
  6. Regierungen, die über andere herrschen, werden nicht mehr benötigt
  7. Tiere und Pflanzen werden geschützt und als gleichwertig behandelt
  8. Frieden unter Nationen, Rassen, Geschlechtern, Ideologien und Religionen
  9. Leben in Balance, Harmonie und Respekt
  10. Visions-orientierte Sozial- und Wirtschaftsstruktur

3. Wir werden alles tun, um die Vision umzusetzen

Wenn jeder Einzelne das Gefühl hat, dass die Vision jedem Einzelnen dient, dann wird auch jeder Einzelne alles in seiner Macht stehende dafür tun, um sie in die Tat umzusetzen. Und dann wird eine große, gewaltige Energie erzeugt. Es gibt nichts, was oberflächlich gut klingt und anderen vorgekaut wird. Die Vision ist dann tragfähig, wenn sie ehrlich ist. Im Sinne aller Beteiligten. Und dann werden wir entsprechend handeln, weil wir entsprechend sind. Wir nehmen eine Wirklichkeit vorweg, die unser tiefster und innigster Wunsch ist. Eine Wirklichkeit, für deren Verwirklichung wir alles uns mögliche tun werden: Unsere Neue Welt!

4. Wir haben ein gemeinsames Ziel

Das gemeinsame Ziel ist eine Welt, in der ein Jeder gerne und gut lebt. Eine Welt, die besser ist, als die, in der wir uns derzeit befinden. Besser, weil sie in unser aller Sinne ist, und nicht nur im Sinne einiger weniger, die ihren und unseren Rahm abschöpfen. Unser Ziel ist unsere Zukunft: Nicht nur überleben, sondern gut leben. Unser Ziel ist eine lebensrichtige Welt, in der jeder Einzelne, sofern auch er im Sinne aller handelt, seinen Platz hat und sein Glück findet: Als Mit-Schöpfer einer lebensrichtigen Welt.

5. Wir erschaffen eine lebensrichtige Welt

Das ist eine Welt, die es Jedem Einzelnen ermöglicht, seine Rolle wahrzunehmen. Voraussetzung ist einzig und allein, dass diese Rolle Niemandem Schaden zufügt. Eine lebensrichtige Welt ist eine Welt, in der das Miteinander über dem Gegeneinander, in der der Frieden über dem Krieg, in der die Freiheit über der Sklaverei und in der das Licht über dem Dunkel steht. Wir erkennen das Recht eines jeden Lebewesens an, auf dieser Welt mit uns zu leben. Wir erkennen das Miteinanderverbundensein an: Alles-was-ist, ist alles, was ist. Und alles, was ist hat seine Daseinsberechtigung – solange keinem anderen Wesen oder der Natur Schaden zugefügt wird.

6. Wir schaffen langfristigen Frieden

Wir achten alle anderen Meinungen und Lebewesen. Wir wollen ein friedliches Miteinander. Ein gemeinsames Leben, einen gemeinsamen Frieden. Das bedeutet, alle vorhandenen und zukünftigen Konflikte im Sinne aller Beteiligten zu lösen. Das funktioniert. Solange wir alle Lebewesen als Gleichberechtig und liebenswert erachten, und genau das tun wir.

7. Wir werden unsere Welt erhalten

Die Welt ist der Raum und der Ort, in dem wir uns entfalten. Damit wir uns entfalten können, müssen wir auch jedem anderem Lebewesen die Möglichkeit einräumen, sich zu entfalten. Diese Welt ist unser Spielfeld, und es ist unsere höchste Priorität, unser Spielfeld zu erhalten. Dieses Spielfeld ist für alle und nicht nur für einige wenige Privilegierte da – darum werden wir alles daran setzen, unser Spielfeld in bestmöglicher Weise zu erhalten. Unser Ziel ist die Rettung der Welt!

8. Wir schaffen eine Zukunft für alle

Eine Zukunft für alle heißt, von unseren individuellen Wünschen und Sehnsüchten nur diejenigen zuzulassen, die allen Lebewesen dienen. Wir wollen alle Mitmenschen, Tiere und Pflanzen sowie Mutter Erde ehren und achten. Wir erhalten und sorgen uns um unser Umfeld. Wir achten die Schätze der Natur und Kultur, wir achten das Gedankengut und die Ressourcen dieser Welt. Wir wollen eine langfristige Zukunft und keinen kurzfristigen Profit. Jetzt ist die Zeit zu handeln, und wir bekennen uns zu der lebensrichtigen Art und Weise zu handeln: Zum höchsten Wohle für den Einzelnen und alle Beteiligten.

9. Wir werden unsere Energien bündeln

Darum tun wir uns zusammen und ziehen an einem Strang. Dies ist vonnöten, da es ansonsten keine Zukunft auf diesem Planeten und keine Zukunft für die Menschheit gibt. Wir haben den Ernst der Lage erkannt und halten zusammen. Gemeinsam werden wir es schaffen, die Bedrohungen für die Menschheit zu stoppen. Wir werden uns und unseren Planeten heilen, indem wir uns und unserem Planeten Liebe zukommen lassen. Wir werden nicht zulassen, dass die Menschheit und der Planet Erde zerstört werden.

10. Wir wollen ein langfristig funktionierendes System

Deshalb liegen uns folgende Prioritäten am Herzen:

Abbau der Bürokratie
Es geht immer um die Sache und nicht um starre Regeln. Lösungs- und Zielorientiertes Handeln bestimmen die gemeinschaftlichen Strukturen. Der Staat als solcher – im Sinne von mächtiger als der Bürger – wird abgebaut. Es gibt keine langen Wege und undurchschaubaren Strukturen. Je einfacher desto besser.

Verstaatlichung der Banken
Die Gesellschaft kann nur dann funktionieren, wenn das Geld ein Allgemeingut ist und kein Alleinstellungs- und Machtmerkmal. Es kann nicht angehen, dass das Wohl des Einzelnen von einer Machtstruktur abhängt, die nur im Eigeninteresse handelt, und der Einzelne von wenigen Mächtigen abhängig ist.

Sicherung der Grundexistenz
Ein jeder Mensch hat das Recht, ein grundsätzlich abgesichertes Leben zu leben. Die Spanne zwischen Wohlstand und Armut muss auf ein Minimum heruntergefahren werden. Wir brauchen eine im wahrsten Sinne des Wortes soziale Gesellschaft: Die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen werden erfüllt, und die Kluft zwischen Haben und Nichthaben wird abgebaut.

Reformierung des Steuerwesens
Da die Grundbedürfnisse eines jeden Einzelnen durch das Gemeinwesen abgedeckt werden, ist es auch kein Problem, die Abgaben für die Allgemeinheit auf einheitliche Weise zu regeln: Jeder Einzelne gibt von jeder Einnahme – egal, in welcher Größenordnung – ein Zehntel an die Allgemeinheit zur Abdeckung der Grundabsicherung und der anfallenden Aufgaben ab.

Reformierung des Bildungswesens
Oberste Priorität im Bereich Bildung ist die Förderung der Talente und Stärken des Individuums und nicht die Weiterbildung zum allwissenden Fachmann, die sowieso nicht möglich ist. Anstelle von allumfassender und im Alltag nicht umsetzbarer tiefgreifender und umfassender Allgemeinbildung werden die Stärken eines jeden Einzelnen gefördert und herausgestellt. Schwerpunkt der Erziehung liegt auf einem guten sozialen Umgang, auf der Förderung von Intuition und Kreativität und auf der Förderung des Wissens, das ein Individuum benötigt, um seine Fähigkeiten auszubauen.

Vereinfachung der Rechtsprechung
Es gibt zu viele Gesetze. Die Rechtsprechung muss wesentlich vereinfacht werden. In einer Gesellschaft, die auf einem gleichberechtigten Miteinander aufbaut, werden nicht mehr viele Gesetze benötigt. Die einzige Frage von Bedeutung ist: Handelt ein Individuum oder eine Organisation im Sinne und zum höchsten Wohle aller Beteiligten?

Schutz des Individuums
Jedes Lebewesen muss in höchstem Maße davor geschützt werden, zu Dingen missbraucht zu werden, die nicht in seinem Wohl liegen. Dies beinhaltet die Bereiche Datenschutz, persönliche Sicherheit und Werbung, aber auch artgerechte Tierhaltung und natürliches Wachstum z. B. von Pflanzen. Niemand und nichts darf entgegen seinem Willen für Dinge missbraucht oder benutzt werden, die nicht im individuellen Interesse liegen.

Demokratisierung der Demokratie
Alle Parteien werden abgeschafft. Es werden Personen und nicht Institutionen gewählt, die dazu bestimmt sind, die Organisation und die Funktionalität der Gemeinschaft zu erhalten und die Bürger – alle Bürger – zu vertreten. Jeder Einzelne wird dazu verpflichtet zu wählen – allerdings nicht mehr zwischen den geringsten Übeln sondern zwischen den bestmöglichen Vertretern des Allgemeinwohls. Ein jeder kann sich zur Wahl stellen.

11. Wir achten und erhalten die natürlichen Ressourcen

Wir wissen, dass die Ressourcen unseres Planeten zu schonen sind und bemühen uns um neue Wege. Das bedeutet, die Umwelt bestmöglich zu schützen, die Natur nicht auszubeuten sondern mit Achtung zu behandeln, den lange eingeschrittenen Weg der Zerstörung zu stoppen und für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur zu sorgen. Klima- und Artenschutz sowie Erhaltung natürlicher Lebensbedingungen und natürliches Wachstum haben höchste Priorität.

12. Wir sorgen für bestmögliche Transparenz

Wenn in jeder Beziehung zum höchsten Wohle des Einzelnen und aller Beteiligten gehandelt wird, gibt es auch nichts mehr zu vertuschen. Wir kommunizieren offen und ehrlich und bekennen uns zu unserer Mission: Der Erhaltung der Welt, des Friedens und dies bestmöglichen Miteinanders. Dadurch, dass wir alles Leben achten, können wir auch all unser Tun ohne Bedenken offenlegen. Es gibt keine Geheimnisse.

13. Nachhaltigkeit bestimmt unser Handeln

Egal, was wir tun, planen oder denken: Nachhaltigkeit ist Regel Nummer Eins. Wir wollen langfristiges Wachstum, langfristigen Frieden und ein ehrliches und liebevolles Miteinander – mit allen Menschen,. Pflanzen, Tieren und unserem Planeten. Nur das Denken und Handeln ist sinnvoll und durchführbar, das langfristigen Bestand hat. Kurzfristiger Erfolg und oberflächlicher Sinn sind keine Basis für die neue Welt. Wir wollen eine Welt, die langfristig Bestand hat, und deshalb ist Nachhaltigkeit Basis für jegliches Tun.

Wenn du all dem zustimmen kannst und darin auch einen Weg des Fortschritts und es Erhalts unserer Welt siehst, dann bitte ich dich: Bekenne dich dazu! Zeig, was du willst, zeig, dass es Alternativen zu den bestehenden Systemen gibt und:
Mach mit! Verbreite dieses Manifest weiter. Rede mit anderen darüber, erzähle ihnen davon.

Gemeinsam wird es uns gelingen, unsere Neue Welt zu erschaffen!

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