Gedanken Blogbeitrag

17.12.2019

Hier gibt es nichts zu sehen

Lebensrichtiger Blogbeitrag mit überzogenen Spitzen und wahrhaftigem Ende.
Bild von Danilo Fernando Braga Geraldo auf Pixabay

Ich kann es mir nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass es besser wäre, einfach weiterzugehen, denn: Hier gibt es nichts zu sehen. Während in den USA der rechtmässig gewählte Präsident seines Amtes enthoben werden muss, weil er genau das nicht tut, was die, die ihn des Amtes entheben wollen, tun, wie korrupt sein, Macht missbrauchen, bestechen, unrechtmässigen Tauschhandel betreiben, die eigenen Wahlversprechen nicht halten oder Lügen verbreiten, wird in der mittlerweile demokratisch-faschistischen Rest-BRD ein ganzes ehemaliges Volk impeached. Enthebt sie des Amtes, bevor sie weiteren Schaden anrichten, schallt es aus den gut gesicherten Mauern, hinter denen der Welt entfremdete Rechts- und Wahrheitsverdreher, die sich Politiker nennen, festsitzen. Nach dem Motto: Wir sind die Guten werden alle Nichtguten verteufelt, von Journalisten öffentlich an den Pranger gestellt und von Scheinbeamten ihres geburtsrechtmässigen Amtes als freier Mensch enthoben, weil… Weil sie Deutsche sind. So geht Spaltung.

Die Spaltung ist eine subtile Energie, die heute, im seit 5000 Jahren andauernden und herrschenden Kali-yuga, bevorzugt als Waffe eingesetzt wird. Wie das funktioniert, kannst du sehen, wenn du dir eine Zeitung oder Zeitschrift kaufst, das Radio oder den Fernseher anschaltest und die Nachrichten aufnimmst, nach denen du dich bittesehr zu richten hast. Wenn du das nicht machst, dann bist du ein zu vernichtender Rechter und musst unbedingt des Amtes enthoben werden. Diejenigen, die die Menschen ihres Amtes entheben, nennen sich Beamte, besitzen jedoch keinen Beamten-, sondern nur einen Dienstausweis. Auch das ist ein Ergebnis der Spaltung, denn Beamte walten ihres Amtes, und Diener dienen einfach dem, der sie dafür bezahlt, die Spaltung voranzutreiben.

Wer selber und vor allem logisch denken kann, ist klar im Vorteil. Leider sind das nur noch wenige. Die Masse lässt lieber denken und rennt jubelnd, schimpfend, fähnchenschwingend und spaltend wie ein wildgewordener Mob durchs einstige Paradies. Das Land, in dem alle einmal gut und gerne lebten, wurde zu einem Trümmerhaufen, über den nur noch inhalts- und vor allem wahrheitsleere Parolen herrschen. Wie sollte es auch anders sein, wenn ein Innenminister nichts Besseres zu tun hat, als die wenigen noch selbst denkenden Mitarbeiter aus dem inneren Kreis herauszufischen und ihres Amtes zu entheben, damit sie durch schweigende und nicht selber denkende Fähnchenschwenker ersetzt werden können? Gleichzeitig lügt im Fall des geheimdienstlich beauftragten Attentäters des Berliner Weihnachtsmarktes entweder das LKA oder das BKA. Heute gilt: Nicht wer besser lügt, gewinnt, sondern der, der besser geschützt wird. Anstatt also die Verfassung zu schützen, die es gar nicht gibt, werden die Lügner geschützt, damit die Ehrlichen nicht durchkommen. Die Wahrheit ist dem Unrecht gewichen. So geht Kali-yuga.

Wo kämen wir auch hin, wenn es tatsächlich noch Recht und Ordnung gäbe? Nein, in der heutigen Zeit wird (nicht nur von der UN) das Un gelebt: Un-Recht und Un-Ordnung zieren die Fähnchen der Spaltung, die von den Soldaten der Armee der Dunkelheit freudig bis kämpferisch in die Höhe gehalten werden. Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zur sehen.

Nichts zu sehen gibt es auch am Himmel. Der un-natürliche Himmel ist schon so normal geworden, dass er mittlerweile als natürlich angesehen werden muss. Und wehe, wenn nicht! Während die voll und ganz fanatischen Anhänger der Klimasekte alle normalen Menschen beschimpfen, weil diese sich noch getrauen zu atmen, anstatt die Welt durch Nichtatmung zu retten, fliegen die nicht mehr selbst denkenden Piloten im Auftrag des Herrn (hm, wer denn nu: Gates, Soros, Rothschild, Rockefeller, Stoltenberg, Uschileyn) und versprühen das, was uns die Jahreszeiten versaut. Also bleibt uns normalen Menschen nichts anderes, als den von den Chemtrails verursachten Klimawandel hinzunehmen und - anstatt wie früher draussen an der frischen Luft spazieren zu gehen - drinnen möglichst wenig atmend, mit laufender Nase und brennenden Augen auf den endgültigen Niedergang zu warten. Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

Und so warten die Menschen in ihren traurigen nur durch Energiesparlampen erleuchteten Endlagern, Wohnhaft genannt, auf die Erlösung, hoffen auf einen Retter, einen Event, einen Aufstieg, einen dritten Weltkrieg, die Erfüllung aller Prophezeiungen, die Armee der Engel, das Eingreifen ausserirdischer Flotten oder einfach nur darauf, dass tatsächlich alles so gut sein möge, wie sie es sich die ganze Zeit einreden. Hinsehen ist nicht unbedingt eine Spezialität der mit German Angst injizierten Schafe, die lieber schlafen, als zu wachen. Eigentlich wären sie diejenigen, die ihres Amtes als souveräner Volksvertreter walten sollten, doch das Amt wurde zum sinnlosen Dienst degradiert und die Souveränität zu künstlichem Hackfleisch verarbeitet, das nun an FastFood-Ketten geliefert wird. Und so schlummert das ehemalige Volk benebelt, gespalten und entwurzelt vor sich hin:  mit Drogen vollgepumpt, die einen halluzinatorischen Dauerzustand des Wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das aufrecht erhalten. Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zur sehen.

Gut, eigentlich wollen wir ja alle weitergehen, aber wir wissen nicht so recht wie, oder? Theoretisch ist es ja ganz einfach: Ein Fuss vor den anderen setzen. Erst einen Schritt, dann noch einen, und dann wieder einen. Allerdings brauchen wir, um diese Schritte zu setzen, ein Ziel, und das scheint uns leider abhanden gekommen zu sein. Wir wollen einfach nur, dass alles gut ist. Das bedeutet so viel wie: Alles soll so sein, wie es immer war, nur ein bisschen besser. Oder anders ausgedrückt: Es möge sich bitte ändern, damit ich mich nicht ändern muss. Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

Im Prinzip ist es ganz einfach: Wir könnten damit beginnen, die Spaltung nicht mehr anzunehmen. Bruno Gröning, der wundervolle und barmherzige echte Heiler, der leider vom heute alles einnehmenden und verschlingenden Unwahrheitssystem bereits Mitte des letzten Jahrhunderts verunglimpft, verleugnet und fast beseitigt wurde, hat es auf den Punkt gebracht: Nehmen Sie das Böse nicht an! Wir aber nehmen es an - Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute. Wir lassen uns entzweien, beleidigen, bevormunden, ausnehmen, unterdrücken und zum Schweigen bringen, so dass wir gespalten und verdummt am Boden liegen. Und dann sitzen wir stumm und schon fast vollkommen verblödet unter unserer ebenso traurigen wie das Klima schädigenden Energiesparlampe und haben vergessen wer wir sind, wo wir sind und warum wir hier sind. Und so gesehen stimmt es ja schon: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

Aber halt! Es gibt doch etwas zu sehen. Wir müssen nur die vom Chemtrails-Fallout verklebten Augen wieder etwas öffnen und uns ein klein wenig besinnen. Das gelingt, indem wir den Kopf von dem ganzen Journalisten-, Lehrer- und Autoritätenmüll befreien. Das wäre schon mal ein guter Anfang: Wenn uns nur noch das traurige Licht der Energiesparlampe umgibt, aber nicht mehr all diese verlogenen Gedanken, Glaubenssätze, Weltbilder, Meinungen und Wissensbruchstücke, die keinerlei Wahrheit in sich tragen, die aber der Spaltung hingebungsvoll dienen und mit denen uns durch penetrante Wiederholung jegliche Wahrhaftigkeit genommen wurde. Wenn wir all dies als Schrott erkennen, der uns eingeimpft wurde, damit wir all die Krankheiten einer kranken Gesellschaft für den gesunden Normalzustand halten, und wenn wir diesen Schrott entsorgen, indem wir sagen: Ich nehme das nicht an!, dann haben wir bereits eine gute Ausgangslage, um neu anzufangen.

Der Neuanfang beginnt mit einem ersten Schritt, und der erste Schritt könnte ein einzelner wahrhaftiger Gedanke sein, wie z.B. Ich spiele da nicht mehr mit! Dem könnte ein zweiter wahrhaftiger Gedanke folgen, wie z.B. Ich werde jetzt meine eigenen Gedanken denken, und nicht länger das, was andere mir sagen, was ich denken soll. Dann folgt vermutlich erst einmal eine lange Phase der Stille, und das ist gut so. Denn in dieser Stille kann sich die Wahrheit langsam entfalten. Die Wahrheit steckt in uns - in jedem von uns. Wir haben sie nur verdrängt, weil seit unserer Geburt ständig irgendjemand kommt und uns seine Wahrheit aufs Auge drückt, die wir doch Bitteschön annehmen und somit zu unserer Wahrheit machen sollen. Genau das haben wir unser ganzes Leben lang getan, und jetzt haben wir den Salat: Kaum sagt mir niemand mehr, was ich denken soll, breitet sich das grosse Schweigen aus. Aber ja: das ist gut, und nein, ich gehe nicht weiter, denn genau hier gibt es etwas Wichtiges zu sehen.

Sobald ich nicht länger die mir eingeimpften Gedanken denke, die ich seit meiner Geburt verabreicht bekommen habe, entsteht Raum. Raum für Wahrhaftigkeit. Raum für Wahrheit. Raum für Wirklichkeit. Raum für Erkenntnis. Raum für Liebe. Raum für Ganzheit. Die gute Nachricht lautet also: Wenn du deinen Geist von all dem Zeugs bereinigst, das Unwahres als Wahrheit verkauft, damit du so funktionierst, dass du die Energiesparlampe als tatsächliche Errungenschaft, Zeichen des Fortschritts der Menschheit und effektive Waffe im Kampf gegen den Klimawandel begreifst, dann kannst du tatsächlich wieder wahrhaftig werden. Die Wahrhaftigkeit ist dir sozusagen in die Wiege gelegt worden. Allerdings wurde jede Menge Müll mit dazu gelegt, und es wurde immer mehr Müll, und dann wurde es so viel Müll, dass er die ganze Wahrheit verdeckt hat und du vor lauter Müll deine eigene Wahrhaftigkeit irgendwann nicht mehr sehen konntest. Wenn du dich also von all dem Müll befreist, dann gibt es wieder etwas zu sehen, und das, was es zu sehen gibt, ist die Zukunft von dir und die Zukunft der Menschheit, die da beginnt, wo der Wahn- und Unsinn endet, weil er bewusst gestoppt wird.

Es gilt also gar nicht unbedingt, etwas Neues zu erfinden, um das Bestehende zu verändern, sondern erst einmal kommt es darauf an, das Bestehende aus meinem Bewusstsein zu entfernen. Solange mein Bewusstsein mit Unwahrheit vollgestopft ist, gibt es keinen Raum für Wahrheit. Es wäre also gut, einfach einmal mit dem gewohnten Denken aufzuhören, damit überhaupt neue Gedanken entstehen können. Solange ich denke, was ich immer gedacht habe, weil mir sogenannte Autoritäten ihre eigenen unvollkommenen und unwahren Gedanken injiziert haben, solange kann und werde ich nichts eigenes denken. Somit gibt es doch etwas zu sehen: das Eigene, das vor lauter Fremdbeeinflussung unter dem Müll systemkonformer Unwahrheiten bedeckt wurde. Wenn ich also stehenbleibe, hinschaue und die Leere entdecke, die sich zwischen den Dingen, die mein Bewusstsein verstopfen, befindet, sehe ich vielleicht das zarte Pflänzlein der Wahrheit, das sich unermüdlich seinen Weg bahnen will.

Sobald diese Pflanze ins natürliche Licht meines Bewusstseins rückt, das nicht von Energiesparlampen erzeugt wird, werde ich ihr meine ganze Aufmerksamkeit und Liebe schenken. Ich werde sie hegen und pflegen, die Schädlinge der Spaltung von ihr fernhaften und sie mit Zuversicht nähren. Mein Gewissen wird einen schützenden Zaun um sie errichten. Und dann wird die Pflanze in den Himmel klettern, und ich werde mich an sie heften, um dem Wahnsinn, der mich auf dem Boden psychopathischer Tatsachen halten will, zu entkommen. Und dann werde ich wissen: Gott ist nicht tot. Gott lebt. Gott ist die ehemals zarte Pflanze, an die ich mich geheftet habe, und die zu einem starken Baum wurde, dessen Stamm mich aus dem Ozean der Unwissenheit herausgehoben hat. Die Pflanze, die so stark ist, dass nichts und niemand ihr das Wasser reichen kann. Die Pflanze, die die Wahrheit ist, die über jede Unwahrheit erhaben ist. Dieser Pflanze danke ich, weil sie meine wahre Heimat ist.