Gedanken Blogbeitrag

29.09.2017

Kleister für Meister

Die Welle baut sich weiter auf, und das Licht wird nicht mehr heruntertransformiert. Wir sind nun soweit, dass wir die Welle surfen können. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass es beim Surfen nichts gibt, woran wir uns festhalten können. Es bedarf einzig und allein des vollkommenen Vertrauens in unser Göttliches ICH BIN.
Bildquelle: Pixabay / Lysons_editions / CC0 Creative Commons

Ach, wie lange sind wir schon auf der Suche nach unserer Meisterschaft. Wir wollen so gerne Meister sein und hangeln uns angetrieben durch diesen Wunsch von Strohhalm zu Strohhalm und von Täuschung zu Täuschung. Dabei ist eigentlich alles ganz einfach. Wahrheit ist immer einfach. Das, was kompliziert ist, ist Illusion, und die wurde geschaffen, damit wir uns täuschen lassen. Die Architekten der Illusion wissen genau, wie das Spiel funktioniert, wie das menschliche Ego angestachelt, Angst entfacht und Oberflächlichkeit in Verbindung mit Schuld installiert wird.

Jetzt sind wir an einem Wendepunkt der Zeit angelangt. Wir spüren, dass wir uns nicht länger täuschen lassen wollen. Wir erkennen, dass die Welt, die wir für real hielten, auf Täuschung basiert. Die Illusion hat uns im Schleier unserer vermeintlichen Wünsche und Ängste gefangen gehalten. Der Schleier bestimmt unser Leben, bis wir unser Bewusstsein über die auferlegten Grenzen erheben. Die Erhebung bedarf einer bewussten Entscheidung, unsere Macht nicht länger an gierige und selbstsüchtige Herrscher abzugeben. Wenn wir uns dafür entscheiden, beginnen wir, Wahrheit von Illusion zu scheiden und das Bewusstsein zu reinigen.

Wir wählen bewusst, welchen Weg wir an der vor uns liegenden Weggabelung einschlagen und können uns dafür entscheiden, Oberflächlichkeiten, Täuschungen, Kontrolle und Manipulation nicht länger hinzunehmen. So beginnen wir, uns zu erinnern. In unserer Akasha sind alle Schlüssel gespeichert, die wir benötigen, um die Reise nach Hause anzutreten. Die Schlüssel bestehen aus allen Erfahrungen und allem Wissen, das unsere Seele über sämtliche Inkarnationen hinweg gesammelt hat. Wenn wir vertrauensvoll den Prozess der Transformation zulassen, öffnen wir den Raum des Herzens, der alle Schätze, die wir für unsere Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling benötigen, enthält.

Der Schmetterling ist der Phönix, der aus der Asche der sich selbst vernichtenden Welt des Egos aufsteigt. Wir Menschen haben eine lange und in mehr oder weniger allen Bereichen schief gelaufene Entwicklung hinter uns. Dabei waren wir schon an einem Punkt, wo alles gut war. Einst waren wir perfekt, und die von uns erschaffene Welt war in jeder Hinsicht lebensrichtig. Wir waren vollkommene und liebevolle Schöpfer, haben uns aber hinreissen lassen, Unvollkommenheit zu erschaffen und so den langen und harten Weg der Erkenntnis einzuschlagen. Wir haben der Göttlichen Schöpfung abgesagt, waren überzeugt davon, alles besser zu wissen und besser zu können als das, was uns ins Dasein gebracht hat. So sind wir vermeintlichem Licht gefolgt, haben die Liebe vergessen und auf Schuld und Angst beruhende Manipulationen zugelassen. Das war und ist der Weg vom Sein zum Werden zurück zum Sein.

Wir haben vergessen, was und wer wir wirklich sind. Und deshalb sehnen wir uns jetzt danach, wieder Meister zu sein. Dabei waren wir das immer und sind es auch jetzt. Warum also sehnen wir uns danach?

Unser Verstand hat das falsche Betriebssystem. Dieses basiert auf der grundlegenden Illusion, von Allem getrennt zu sein. Durch die vermeintliche Trennung haben wir uns an unsere falsche Persönlichkeit geklammert, die uns das Konzept der Trennung vorgaukelt. Wir glauben dem Betriebssystem, das uns dazu gebracht hat, dem Ego zu folgen. Durch diesen Glauben haben wir den Treibstoff des Lebens verunreinigt: die bedingungslose Liebe. Seitdem regieren persönliche Vorlieben und Abneigungen, Süchte, Triebe, Selbstschutz und Fremdverurteilung unser Leben und zeigen uns, was Unvollkommenheit ist. Das haben wir uns auferlegt, um den Weg zurück in die Vollkommenheit zu finden.

Die derzeitigen Energien tragen nun dazu bei, dass wir aus dem gewohnheitsmässigen Denken aussteigen, unsere Glaubenssätze hinterfragen und zurückfinden in Selbstliebe, Selbstverantwortung, Selbstbeherrschung und Selbstberichtigung. Dabei erhalten wir Hilfe auf vielen Ebenen: Unsere Geistführer sind um uns, unsere Sternengeschwister reichen uns die Hand, die Engel stehen uns zur Seite und Aufgestiegene Meister richten ihre kraftvollen Liebesstrahlen zielgerichtet auf Jeden, der sich für den Weg zurück ins Licht der Liebe entscheidet. Dieser Weg führt durch die Erkenntnis, dass wir nicht das falsche Selbst unserer vermeintlichen Persönlichkeit sind, sondern das wahre Göttliche Selbst als Individualisierung des unpersönlichen Lebens.

Die Welle baut sich weiter auf, und das Licht wird nicht mehr heruntertransformiert. Wir sind nun soweit, dass wir die Welle surfen können. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass es beim Surfen nichts gibt, woran wir uns festhalten können. Es bedarf einzig und allein des vollkommenen Vertrauens in unser Göttliches ICH BIN. ICH BIN unendliches Bewusstsein auf dem Weg des Lichts der Liebe. Wenn wir das verstehen, verstehen wir auch unsere Aufgabe: Es ist nicht unsere Aufgabe, Meister zu sein - unsere Aufgabe ist es, uns und die Welt im Licht der Liebe leuchten zu lassen. Der Kleister, der alles zusammenhält, ist das Göttliche Prinzip: lebensrichtige Schöpfung in bedingungsloser Liebe.

Im Licht der Liebe,
Andreas

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