Botschaft von Arthos

259
16.12.2018

Der Weg in die neue Welt

Arthos über die Wahrheit von Licht und Liebe, Gut und Böse, die Arbeiter Gottes und die Erfüllung des Weltenplans. Lebensrichtige Botschaft 259.
Bildquelle: Pixabay / Devanath / CC0 Creative Commons

Heute ist ein guter Tag, um Licht in die Finsternis der Gedanken und Liebe in die Trostlosigkeit der Gefühle zu bringen. Die sichtbare Welt versinkt im Chaos menschlicher Schwächen. Du bist aufgefordert, deinen Fokus zu verändern und nicht länger das lebensfalsche Alte durch deine Aufmerksamkeit zu stärken, sondern das lebensrichtige Neue zu errichten. Wende dich ab vom Schlachtfeld der Eitelkeiten, den Ruinen der Selbstsucht, dem Spiel der Gier und dem Netz des Hochmuts. Erhebe dich aus dem Sumpf der Angst, verlasse die Gruft des Hasses und entweiche dem Kugelhagel der Gewalt. Ein neuer Weg liegt vor dir. Der Schleier der Verführung und Verdrehung, auch falsche Matrix genannt, hat sich über den menschlichen Geist gelegt und seine Reinheit getrübt. Das, was die Welt derzeit zu bieten hat, ist die äussere Folge innerer Verfehlungen, und wenn das Aussen sich wandeln soll, muss das Innen aufgeräumt werden. Beim Aufräumen geht es nicht darum, unliebsame Dinge unter den Teppich zu kehren, sondern sie anzusehen und zu entscheiden, ob sie noch länger benötigt werden, ob sie sinnvoll sind, oder ob sie entsorgt werden müssen. Unterscheide zwischen dem, was dich auf- und festhält und dem, was dich weiterbringt.

Massstab dafür ist nicht dein Verstand, sondern dein Gewissen. Das Gewissen ist der innere Führer, der dich lehrt, zwischen dem Guten und dem Bösen zu unterscheiden. Das Gute ist Ausdruck des Lichts und der Liebe. Das Böse ist Ausdruck menschlicher Schwäche. Diese menschliche Schwäche ist es, die dich zu Fall gebracht hat. Du kommst aus der hohen Reinheit des Geistes, hast dich aber im Laufe deines unendlichen geistigen Lebens irgendwann dafür entschieden, deinen eigenen Willen zu erfahren.

Grundsätzlich gibt es am eigenen Willen nichts auszusetzen - solange dabei der Stimme des Gewissens gefolgt wird. Als du gefallen bist, hast du diese jedoch zum Schweigen gebracht. Die Verführung war stärker, und du wolltest in die Verlockungen der Materie eintauchen. Du wolltest Spass haben und bist deinen Trieben gefolgt, um sie zu befriedigen. Dabei hast du deine Herkunft vergessen. Du hast angefangen, Gott und somit dich selbst zu verleugnen, wurdest zum Schatten des Lichts und zum Kämpfer gegen die Liebe.

Daher ist es nicht verwunderlich, wenn derzeit so viele Menschen alles, was Licht und Liebe ist, verurteilen. Sie bezeichnen Licht und Liebe als Falle und merken nicht, wie sehr sie sich damit gegen das Leben stemmen. Der Grund dieses Widerstandes ist die Abkehr von Gott. Die Existenz Gottes wird verleugnet, und alle Menschen, die den Glauben an den Schöpfer ihres individualisierten Geistes verloren haben, verurteilen die Grundlage des Lebens, das in seiner natürlichen Ordnung ein Miteinander und kein Gegeneinander ist. Und so verurteilen sie auch jeden, der die Wahrheit hinter all den Lügen vertritt, sich für das Gute einsetzt und Gott bejaht.

Das aber ist genau das, was die Menschheit jetzt braucht, um einen neuen Weg einzuschlagen. Der alte Weg der Zerstörung, des Schmerzes und des Leids, der Lüge, Verdrehung und Trennung durch Verurteilung führt immer tiefer in die asurischen Schattenwelten. Er führt nicht in die Bestimmung, die alles Leben mit sich trägt und in sich führt, sondern in eine Spirale der Nichtliebe und Dunkelheit, die so lange immer dramatischere Erfahrungen bereithält, bis der Mensch erkennt, wer er ist, woher er kommt, wohin er geht und warum er hier ist und sich dann aufgrund dieser Erkenntnis grundlegend wandelt. Der alte Weg ist der harte Weg des Lernens.

Der Wandel, der dann durch Erkenntnis stattfindet, ist der Wandel vom Materialismus zum Spiritualismus, und ab diesem Moment beginnt der Mensch sich wieder zu vergeistigen und die Stufen hinauf zum Licht der Liebe zu erklimmen. Die alte Welt hat immer tiefer hinab in die Abgründe fehlgeleiteten menschlichen Geistes geführt. Daran war nicht nur der Mensch Schuld - abgesehen davon, dass es so etwas wie Schuld in der Wirklichkeit der Liebe gar nicht gibt. Die Abwendung vom Guten und das Zulassen des Bösen haben Dämonen hervorgerufen, die letztendlich nichts anderes sind als Elementale, die so lange genährt und gestärkt wurden, bis sie sich zu eigenständigen Wesenheiten herausgebildet haben, die nun in der jenseitigen astralen Welt auf die Menschen einwirken und sich von negativen Emotionen ernähren oder sich gar als physische Parasiten an den Menschen heften, sich in seinem Körper einnisten und Geist wie Körper die Lebenskraft entziehen.

Die Dämonen sind Arbeiter des Königs der Dunkelheit, des Herrschers über die Gott abgewandte Welt. Das ist die künstliche Welt, technisch, kalt, herzlos, ohne Mitgefühl, eine Welt der Schatten, die mittlerweile jedoch kollektiv als gemeinsame Realität angenommen ist. Die heutige Welt der Menschen hat sich von der astralen Ebene in die feststoffliche Ebene hinein ausgebreitet. Und das ist der Grund, warum es so essentiell ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, denn nur, wenn du den Unterschied kennst, kannst du dich daraus lösen und dich wieder dem Licht und der Liebe zuwenden. Nur wenn du weisst, dass es Licht gibt, und dass das Licht gut ist, kannst du dich über die Dunkelheit erheben, indem du dich von ihr abwendest. Und nur wenn du weisst, dass Liebe die Grundlage des Lebens ist, kannst du der Nichtliebe Einhalt gebieten.

Damit sich diese Welt wieder in eine lebensrichtige Welt wandeln kann, braucht es Arbeiter, die Gott anerkennen, seine Wahrheit verkünden und seine Werke tun. Erinnerst du dich? Lebensrichtig bedeutet zum höchsten Wohle für den Einzelnen und alle Beteiligten. Das setzt voraus, das nicht das Ego mit all seiner Selbstsucht, Arroganz, Hochmut und Gier dein Antrieb ist, sondern das Gewissen mit seiner Weisheit, Liebe und Kraft, das Gute zu verwirklichen, das immer auch zu einem guten Miteinander führt.

Höre nicht hin, wenn jetzt wieder die Verfechter des Materialismus aufschreien und die Ketzer, die Gott verleugnen, dich am liebsten steinigen würden. Das ist das alte Spiel, und dieses Spiel ist vorbei. Die neue Welt existiert bereits. Es ist eine Welt des Mitgefühls, der Barmherzigkeit, des Miteinanders, des Wachstums des Ganzen und der natürlichen Entfaltung allen Lebens. Jesus hat vor 2000 Jahren den Grundstein für diese Welt gelegt. Er hat die einfache Wahrheit Gottes verkündet: Liebet Gott und liebet einander.

Das war und ist kein Konzept, sondern gelebte Spiritualität. Die Zeit der Konzepte ist vorbei, denn alle Konzepte führen nur in immer neue Abhängigkeiten und Verirrungen. Auch die Zeit der Religionen ist vorbei. Gott ist kein Götze einer Religion, der angebetet werden muss, damit du nicht in der Hölle landest. Gott ist das Urlicht des Geistes, das in deinen Geist hineinstrahlt. Gott ist die Urliebe des Lebens, die in dein Bewusstsein fliesst, wenn du dich dafür öffnest. Ohne dich dafür zu öffnen, kannst und wirst du die neue Welt nicht erleben, denn die neue Welt ist gelebte Liebe und gelebtes Licht: wahrhaftiges Christusbewusstsein.

Was es nun braucht, um diese feinstofflich bereits existierende Welt auch in der feststofflichen Realität zu errichten, sind authentische Arbeiter Gottes: Systemsprenger, Schattenvernichter, Wahrheitsverkünder - Sendboten der Wirklichkeit des Lichts der Liebe. Es braucht Menschen, die Liebe leben, verschenken und verteilen, die Wahrheit leben, verschenken und verteilen, Menschen, die Licht leben, verschenken und verteilen. Es braucht Menschen, die sich für das Gute entscheiden und die das Böse ablehnen, um es aufzulösen.

Gottes Wirklichkeit ist kein ausgewogenes Verhältnis aus Gut und Böse. Gottes Wirklichkeit ist das Gute. Das Böse ist die Abkehr vom Guten - von Gott. Das ist der Weg, der in die Dunkelheit führt. In der Dunkelheit gibt es keine Liebe und kein Licht, keine Besserung, keine Entwicklung, keine Vergebung, keine Barmherzigkeit und kein Miteinander. Und wenn es all das nicht gibt, gibt es auch keine Zukunft. Weder für den Einzelnen, noch für alle Beteiligten.

Die Zukunft liegt im Licht und in der Liebe Gottes. Das ist die Grundlage der neuen Welt. Es macht keinen Sinn und es wird nicht funktionieren, neuen Wein in alte Schläuche zu füllen. Die Schläuche werden platzen. Es führt kein Weg an der klaren und bewussten Entscheidung für das Gute vorbei. Ob und wann du die Entscheidung triffst, bleibt dir überlassen. Aber: Du wirst solange Schmerz und Leid erfahren, bis du Schmerz in Licht und Leid in Liebe transformierst. Dann erst kannst du daran mitarbeiten, die neue Welt zu errichten, die im grossen Weltenplan vorgesehen ist.

Du bist Teil des Weltenplans, ein Atom im Göttlichen Körper, der sich in seine Vollkommenheit hinein entwickelt. Diese Vollkommenheit sieht deine Vollendung vor, und deine Vollendung findet im Geist statt. Solange du davon überzeugt bist, dass Geist nur ein Abfallprodukt der Materie ist, solange kannst und wirst du deine Bestimmung nicht finden. Sobald du aber deine Seele einlädst, an deinem Leben teilzuhaben, ja dein Leben gar ihrer Entwicklung zu widmen, beginnst du, deinen Geist zu bereinigen und dich über die materielle Erfahrungswelt zu erheben. Dann kehrst du dorthin zurück, wo du hergekommen bist: in die Reinheit des Lichts der Liebe.

Der Arbeiter Gottes führt diese Reinigung durch und bringt so das Licht der Liebe in die physische Welt. Das ist der Weg der Liebe, die Wahrheit Gottes und das Leben der Seele. So - und nur so - erklimmst du die Stufen der himmlischen Leiter, die dich in das Königreich führt, das für dich wie für alle bestimmt ist. Dieser Weg führt über die Reinigung des Geistes und die Heilung der Seele zur Vollendung deiner geistigen Bestimmung - zur Rückkehr ins Reich Gottes. Dabei hilft der Ratschlag von Bruno Gröning, einer der Arbeiter Gottes: Vertraue und glaube. Es hilft, es heilt die göttliche Kraft.

ICH BIN. Meine Botschaft ist die Liebe.

 

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