Botschaft von Arthos

026
05.05.2016

Die Position der Nicht-Position

Arthos über die höhere Ebene der Neutralität, die Dramen der Dualität und des Egos, den Fluss der Ausgeglichenheit, die Gewitter im Kopf und eine Tür, die in deine Heimat führt. Lebensrichtige Botschaft 026.

Heute ist ein guter Tag, um die Mitte zu finden. Die Mitte ist nicht der Ort deiner Position auch nicht der Standpunkt, den du vertrittst. Die Mitte ist auch nicht das, was man ein bisschen von irgendwas nennen könnte. Nein, die Mitte ist immer der Raum des Jetzt, ein Raum der Ausgeglichenheit. Du kannst in einer Diskussion einen Standpunkt vertreten - dann bist du quasi auf der einen Seite einer Wippe. Du kannst einen anderen Standpunkt vertreten, dann bist du auf der anderen Seite der Wippe. Die Mitte ist aber dadurch die Mitte, dass sie in der Mitte bleibt, also neutral ist. Das bedeutet nicht, dass du keine Meinung mehr haben sollst, sondern dass du deine Meinung als das betrachtest, was sie ist: deine Meinung. Wenn verschiedene Standpunkte vertreten werden, kippt die Wippe mal zur einen und mal zur anderen Seite. Wenn du aber in der Mitte bist, bedeutet das, die neutrale Position des Beobachters einzunehmen und somit in eine höhere Ebene zu wechseln. Von dort oben ist die Wippe ausgeglichen. Du bist im Auge des Sturms, der um dich tobt.

Heute ist ein guter Tag, um die Mitte zu finden, indem du zum neutralen Beobachter, zur neutralen Energie wirst. Es geht nicht darum, dass du Recht hast oder dass deine Meinung, Weisheit oder Wahrheit besser oder wichtiger ist als eine andere. Es geht darum, zu beobachten, welche Energien auf welchen Seiten vorherrschen. Energie stärkt immer das, worauf sie gerichtet ist. Und so entstehen Ungleichgewichte…

Da - um bei dem Bild der Wippe zu bleiben - jede Seite der Wippe versucht, die stärkeren Energien zu bilden, um zu siegen, entsteht Kampf. Als neutraler Beobachter tust du nichts, ausser - und das liegt in dem Wort Beobachtung - Acht zu geben. Du bist aufmerksam, nimmst wahr, gehst aber nicht in die Wertung und steigst auch nicht in den Kampf ein. Wenn du in die Wertung gehst oder kämpfst, bewegst du dich aus der Mitte der Wippe hinaus auf die eine oder andere Seite. Du hast die Mitte verlassen, und das Drama der Dualität und die Dramen des Egos spielen ihre munteren Machtspielchen.

Als neutraler Beobachter in der Mitte stellst du die Ausgeglichenheit dar. Ausgeglichenheit benötigt keinen Standpunkt, der wieder nur die eine oder andere Seite stärken würde. Ausgeglichenheit ist der Fluss des Lebens - die Standpunkte bilden die Felsen, die vom Fluss der Ausgeglichenheit ausgehöhlt werden. Beobachtung ohne Wertung bringt dich in den Fluss der Ausgeglichenheit, und das ist die Basis der Zentrierung.

Heute ist ein guter Tag, um die Mitte zu finden, indem du dich zentrierst. Wenn du dich zentrierst, begibst du dich in deine Mitte. Deine Mitte ist dein Herz, und das Herz ist der Teil deines multidimensionalen Seins, in dem du dich an dein wahres Selbst anbinden kannst. Die Anbindung geschieht nicht im Kopf - sie geschieht im Herzen. Das Herz sendet und empfängt und ist gleichzeitig das Zentrum deines Seins. Im Zentrum deines Seins bist du immer in der Mitte der Wippe. Im Zentrum deines Seins bist du zentriert. Zentrierung bedeutet also, dich auf das Zentrum deines multidimensionalen Seins auszurichten und die Mitte aller Ereignisse zu finden. In der Mitte aller Ereignisse ist es still - so still wie im Auge eines Hurricanes.

In dieser Stille verschwendest du deine Energien nicht, um Bäume und Häuser oder von mir aus andere Meinungen zum Einsturz zu bringen. In diesem Zentrum deines Seins bist du reines Bewusstsein, und das ist dein wirkliches Zuhause. Es ist wichtig, immer wieder dorthin zurückzukehren. Gelingt dir das nicht, bist du gefangen im Spiel der wirbelnden Energien, die auf dich einwirken, und dann wirst du immer wieder auf die eine oder andere Seite der Wippe gezogen.

Heute ist also ein guter Tag, um die Position der Nicht-Position einzunehmen. Jede Position ist ein Gedanke, der ganze Areale deines Gehirns feuern lässt. Das Gewitter in deinem Kopf lenkt dich von dem ab, was du bist und zeigt dir nur, was du zu sein glaubst. Das Gewitter feuert nur Blitze ab, die es schon kennt. Wenn du dich aber in dein Herz und somit in die Mitte aller Positionen begibst, bist du in der Stille der Nicht-Position. Du bist ausgeglichenes Sein. Du bist dann das Wasser, das fliesst und nicht mehr der Fels, der sich dem Fluss entgegenstellt. Die Nicht-Position ist die Mitte der Wippe, und egal, welche Positionen auf der einen oder anderen Seite wirken - du bist die Mitte, und die Mitte wird vom Spiel der Positionen nicht aus der Mitte gebracht.

Und weisst du was? Der Mitte ist es egal, welche Positionen auf welcher Seite der Wippe versuchen, die stärkeren Energien oder Argumente ins Spiel zu bringen. Die Mitte ist und bleibt die Mitte und wird von den Dramen der Dualität und des Egos nicht berührt. Die Mitte kennt und hält die Ausgeglichenheit, die stärker ist, als die Energien der jeweiligen Positionen. Die Mitte ist die Tür zu deiner Heimat und die Tür, durch die du eines Tages wieder in deine Heimat zurückkehren wirst. Finde deine Mitte und du findest diese Tür.

Heute ist ein guter Tag.

 

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