Botschaft von Arthos

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21.11.2016

Die Reinheit, die du bist

Heute ist ein guter Tag, um dich der Reinheit, die du bist, zuzuwenden. Im normalen Alltag bist du alles, was nicht diese Reinheit ist, denn du bist Dieses, Jenes, ein Anderes und noch etwas Anderes. Du bist alles Mögliche, und das Mögliche ist das, was du denkst und tust. Du bist ständig am Tun und am Denken, und dabei bist du immer nur das, was du tust und das, was du denkst. Aber wenn du denkst oder tust, dann bist du nicht die Reinheit, die du bist. Dann bist du das, was du tust und das, was du denkst. Und wenn du das bist, bist du nicht die Reinheit, die du bist, sondern das, wohin sich die Reinheit in dir ausdehnt.

Es gibt etwas, das du bist, was nicht das ist, was du denkst oder tust. Vielleicht dreht sich dein Kopf jetzt bei all diesen Verdrehungen der Worte im Kreis, aber das tut er ja ohnehin, oder? Bist du nicht pausenlos am denken? Du produzierst rund um die Uhr Gedanken, und diese Gedanken wiederum ziehen das hinter sich her, was du Realität nennst. Jeder Gedanke hat eine Auswirkung, und jede Auswirkung ist eine Wirkung, die von dir ausgeht.

Die Reinheit, die du bist, beinhaltet all diese Auswirkungen. Sie enthält alle Möglichkeiten und alle Resultate. Sie ist aber nicht die Möglichkeit und auch nicht das Resultat, sondern die Reinheit, die du bist, ist das Gefäss, das alles beinhaltet, was du hinein gibst. Du füllst das reine Gefäss, das du bist. Du füllst es mit Gedanken, Handlungen, Gefühlen, Möglichkeiten, Realitäten. Und dabei bist du davon überzeugt, nicht Derjenige zu sein, der für all das, was du wahrnimmst und für deine Realität hältst, verantwortlich ist.

Und so bist du ständig auf der Suche nach Halt, nach Ankern, die dir den Halt versprechen, den du suchst. Du liest Bücher, eignest dir fremde Erkenntnisse an und machst diese fremden Erkenntnisse zu deinem Glauben. Du merkst nicht, dass du dich dabei verirrst, denn nichts Gelerntes entspricht dem Wissen in dir. Also verzweifelst du mehr und mehr, suchst weitere Anker, die du auch findest und wirst wieder an Orten gehalten, die nicht du sind.

Du entfernst dich mehr und mehr von der Reinheit, die du bist, da du im Aussen nach etwas suchst, das dich erfüllt, das dich füllt. Aber im Aussen findest du niemals das, was aus dir kommt, und das, was aus dir kommt, ist das Einzige, was für dich wirklich zählt, denn das ist es, was du bist, und das ist es, was du weisst. Du willst aber davon nichts wissen, da du dir selbst nicht vertraust. Und so drehst du dich im Kreis und versinkst mehr und mehr im Sumpf des Lernens und Vergessens. Du lernst, was du lernen sollst, damit du niemals erkennen kannst - und somit vergisst -, was du weisst.

Eine Möglichkeit, dich dem zuzuwenden, was du weisst, ist dich der Reinheit in dir zuzuwenden, die du bist. Diese Reinheit ist keine Theorie, die Wissen schafft, sondern diese Reinheit, die du bist, ist die Praxis des Wissens. Wissen  kommt aus der Stille. Wissen kommt aus deinem Inneren - Wissen entspringt deinem Herzen. Aber du hältst dein Herz für das, was irgendwann aufhört zu schlagen, weil auch dies ein Glaube ist, den du angenommen hast. Dein wahres Herz hört niemals auf zu schlagen, denn es schlägt nicht, es liebt. Dein wahres Herz ist die Quelle deiner Liebe, die du bist, wenn du gerade nicht denkst oder tust. Dein wahres Herz ist die Tür zur Reinheit, die du bist. Dein wahres Herz ist die Verbindung zu deiner Seele.

Öffne die Tür, die in dein wahres Herz führt, indem du aus dem Denken und Tun aussteigst. Solange du denkst und tust, füllst du die Reinheit, die du bist, mit den Verschmutzungen, die du zu sein glaubst. Dabei willst du aber nicht wahrnehmen, dass dies Verschmutzungen sind. Du hältst dich in deinem Denken und Tun für rein und merkst nicht, dass die Reinheit das Gegenstück zu deinem Denken und Tun ist. In der vollkommenen Stille kannst du dich deiner Reinheit zuwenden, und nur in der vollkommenen Stille kannst du die Reinheit finden, die du bist.

Wenn du also aufhörst, nach Wissen zu suchen, kann dein Wissen zu dir sprechen. Du kannst wahrnehmen, was in dir ist, und nur was in dir ist, weisst du wirklich. Alles Andere ist Schaumschlägerei. All die Anker, die du gesucht hast, und die du nun für dein Wissen hältst, sind nichts anderes als Täuschung. Du glaubst und glaubst und glaubst, und dabei irrst und irrst und irrst du. Du irrst dich und du irrst durch dein Leben, und zwar solange, bis dein ganzer Glaube komplett zusammenbricht und so die Tür zu deinem Wissen öffnet. Also halte dich nicht mehr an Ankern fest, die dir vor die Füsse gelegt werden. Finde deinen eigenen Anker, indem du die Reinheit suchst, die du bist. Diese Reinheit ist dein innerer Frieden, der äusseren Frieden erzeugen wird. Diese Reinheit ist inneres Wissen, das äussere Wahrheit erzeugen wird. Diese Reinheit ist das, was du bist, wenn du alles weglässt, was du glaubst.

Heute ist ein guter Tag.

 

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