Botschaft von Arthos

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28.07.2016

Du bist der Weg

Heute ist ein guter Tag, um all deine Konzepte in einen Schrank zu packen, diesen zu verschliessen und ihn dann von einigen kräftigen Helfern in den hintersten Winkel deines Kellers tragen zu lassen, den du dann am besten mit einer zusätzlichen Mauer ohne Tür vor weiteren Zugriffen schützt. Konzepte sind immer Gedankenkonstrukte, die etwas festigen, das nur in Gedanken existiert.

Das wäre an sich kein Problem, aber wenn du dich an diesen Konzepten festklammerst wie ein Ertrinkender an einem Strohhalm, dann hast du nicht mehr deine Konzepte im Griff, sondern sie dich. Deine höheren Anteile kennen keine Konzepte. Deine höheren Anteile sind. Und wenn du dich mit deinen höheren Anteilen verbinden möchtest, dann kann dies nur gelingen, wenn du alle Konzepte aus deiner Wirklichkeit verbannst und dich in das reine und klare Sein jenseits aller Konzepte begibst.

Schauen wir uns dieses reine und klare Sein jenseits aller Konzepte einmal an. Was ist das? Es ist ein Zustand der Bedingungslosigkeit. In diesem Zustand kann es keine Konzepte geben, da Konzepte immer an Bedingungen geknüpft sind, ja geknüpft sein müssen. Das macht ein Konzept aus: Da ist eine Idee, diese Idee wird weitergestrickt, und wenn dieses oder jenes erreicht ist bzw. eintrifft, dann entwickelt sich das Konzept prächtig. Das ist alles schön und gut, hat aber mit dem Zustand der Bedingungslosigkeit nichts zu tun.

Der Zustand der Bedingungslosigkeit ist das Eintauchen in den Ozean der unendlichen Liebe jenseits aller Konzepte. Dieser Ozean ist die Einheit von Allem, was ist, ohne dass Trennung stattfindet. Sobald sich etwas aus dieser Einheit abspaltet, ist es in der Trennung. Dann sucht es nach Konzepten, um sich zu bestätigen und um sich zu erkennen. Innerhalb der Einheit ist keine Bestätigung notwendig und auch kein Erkennen, denn die Einheit ist die Erkenntnis, dass ich alles bin, was ist. Deine höchsten Anteile befinden sich in dieser Einheit, und solange du von ihnen getrennt bist, bist du in der Trennung. Das ist eigentlich logisch, oder? Was also könntest du tun, wenn du das erkannt und all deine Konzepte verbannt hast?

Heute ist ein guter Tag, um den Weg nach Hause anzutreten. Der Weg nach Hause ist kein Konzept, er ist das Wachsen des Getrennten zurück in die Einheit. Dieses Wachstum beginnt, wenn du anfängst dir ernsthafte Fragen darüber zu stellen, wer du bist, wo du herkommst und warum du hier bist. Dies beinhaltet auch die Frage danach, wo du hier überhaupt bist.

An dieser Stelle ist es äusserst hilfreich, wenn es dir gelingen würde, alle Konzepte, die diese Fragen scheinbar beantworten könnten, fallen zu lassen. Die wahren Antworten sind niemals Teil von Konzepten, denn wenn sie Teil von Konzepten sind, sind sie wiederum nur Teil einer Trennung. Die wahren Antworten kommen nicht aus der Trennung und handeln auch nicht von weiterer Trennung. Sie kommen aus der Einheit und handeln von der Einheit. Die Einheit allerdings spricht nicht über deinen Kopf mit dir, sondern über dein Herz. Dies findet in Form einer sehr feinen Wahrnehmung statt, die man mit einer Art innerer Stimme beschreiben könnte. Diese innere Stimme kommt nicht von irgendwo, auch wenn du das Gefühl hast, sie käme sozusagen aus dem Off. Diese innere Stimme ist deine Stimme, die anfängt mit dir zu sprechen, wenn du den Pfad deiner gewohnten Gedanken verlassen hast. Und genau dieses Verlassen jenes Pfades ist der erste Schlüssel, der es dir ermöglicht, die Türen zu öffnen, durch die du gehen wirst, wenn du den Weg nach Hause antrittst.

Heute ist ein guter Tag, um zu erkennen, dass der Weg nach Hause ein Weg durch die Dimensionen ist. Du schraubst dich dabei selber innerhalb einer - deiner - Erkenntnisspirale immer höher. Das bedeutet, dass du dort beginnst, wo du bist: In der Dichte deines fühlbaren Körpers und an dem Punkt der angeblichen Zeit, den du als Jetzt bezeichnen könntest. An und in diesem Brennpunkt deiner Wahrnehmung suchst du nach Halt, und solange du nach Halt suchst, wirst du keinen Halt finden, denn du suchst den Halt im Aussen. Du suchst etwas, woran du dich festhalten kannst.

Wenn du beginnst, das Konzept von etwas, an dem du dich festhalten kannst, loszulassen, öffnest du dich für das loslassen, und je mehr du loslässt, desto mehr Halt wirst du finden, da dieser Halt dann aus dir selber kommt. Aus dir selber heisst, der Halt kommt aus dem Wissen, dass du mehr bist als das, was etwas zum Festhalten braucht. Du bist mehr, weil das, was dir Halt gibt, etwas ist, das sich bis ins Unendliche ausdehnt. Das Unendliche ist die Einheit, und das, was sich bis in die Einheit ausdehnt, sind deine feiner und höher schwingenden Anteile, die -  je mehr sie sich der Einheit nähern - immer feiner und höher schwingen.

Das bedeutet, dass du dich sozusagen an dir selbst emporhangeln könntest. An dir selbst heisst, dich Stück für Stück zu erkennen, wobei jedes Stück einer Dimension entspricht und einer entsprechenden Verkörperung innerhalb dieser Dimension. Somit bist du jetzt hier in der dritten Dimension, fühlst dich, verstehst dich und erkennst dich als Wesen der 3. Dimension. Dieses Wesen hat einen nächsten Aspekt, der zum Beispiel in der 5. Dimension verankert sein könnte, dieser dann wiederum einen nächsthöheren, der in der 7. Dimension verankert ist und so weiter und so weiter. Am Ende der Dimensionen steht das Ende der Trennung und somit die Einheit. Gut, es ist durchaus ein weiter Weg dorthin, aber jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Und so ist auch der Aufstieg ein Weg und kein Ereignis. Also gehe den Weg und warte nicht auf Ereignisse. Du bist der Weg, und wenn du dich von deiner Liebe anstatt von Konzepten auf diesem Weg leiten lässt, wirst du einen Schritt nach dem anderen gehen. Du wirst erkennen, annehmen und loslassen, und auf diesem Weg wirst du dich immer höher schrauben in der Spirale durch die Dimensionen, bis du zu Hause angekommen bist.

Heute ist ein guter Tag.

 

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