Botschaft von Arthos

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17.08.2016

Hinterfrage alles, was du gelernt hast

Heute ist ein guter Tag, um deinen Glauben zu hinterfragen. Was geschieht ab dem Moment, an dem dein Verstand beginnt, seine Arbeit zu tun? Er lernt. Als Kind hast du die Welt mit offenen Augen und offenem Herzen entdeckt und wahrgenommen. Und dann wurde dir gesagt, wie sie ist, diese Welt. Wie ihre Geschichte war, wie sie aufgebaut ist, wie sie funktioniert, wer all die Anderen sind und wie sie funktionieren und wer du bist und wie du funktionierst. Du hast viel gelernt, ja, du hast sogar alles gelernt, was du heute glaubst. Teilweise durch eigene Erfahrungen, größtenteils aber dadurch, dass dir gesagt wurde, was wie ist und was wie funktioniert.

Und so wurdest du mit einem Konstrukt aus Vermutungen, Manipulationen und sogenannten wissenschaftlichen Erkenntnissen verbunden, dass in dir gewachsen ist, gefestigt wurde und fortbesteht - solange, bis du aus diesem Konstrukt aussteigst, indem du deinen Glauben hinterfragst und zu neuen Erkenntnissen kommst. Wenn du dich für deine innere Führung öffnest, dann gesellt sich zu den Erkenntnissen, die du erlangst, etwas hinzu, was man als intuitives Wissen bezeichnen könnte.

In anderen Worten: Du nimmst eine manipulierte Welt um dich herum wahr, und zwar manipuliert, weil diese Welt in den Köpfen von Menschen geformt wurde, die ihr Bild dessen, was ist, weitergegeben haben. Aber entspricht dieses Bild der Wahrheit? Und was ist eigentlich Wahrheit? Du hörst etwas, liest etwas, lernst etwas, und dann, wenn du dies oft genug gehört, gelesen, gelernt hast, dann glaubst du, und dieser Glaube wird zu deinem Wissen. An deinem Wissen hast du keine Zweifel, denn das, was als Wissen auf der Basis von Glauben geformt wurde, ist zu einem starren und festen Gebilde geworden - so starr und fest, dass du mittlerweile glaubst, es mit deinen Sinnen wahrnehmen zu können.

Du hinterfragst nicht mehr, spürst nicht mehr in den Wahrheitsgehalt hinein, sondern du übernimmst ohne zu hinterfragen eigene und fremde Gedanken und verfängst dich so mehr und mehr in dem Spinnennetz, das auch die Matrix genannt wird.

Du kannst dich aus diesem Netz befreien. Hinterfrage alles, was du gelernt hast, alles, was du glaubst und alles, was du denkst. An dem Punkt, an dem du dich gerade befindest, hängst du in diesem Netz fest. Vom Hier und Jetzt laufen feine Fäden in deine Vergangenheit und deine Zukunft. Du hast diese Fäden gesponnen. Das ist kein Fehler, und du solltest dich dafür nicht verurteilen. Du solltest dieses Netz aus eingesponnenen Fäden auch nicht bewerten. Darum geht es nicht. Es geht darum, die Fäden zu durchtrennen, indem du dich von ihren Endpunkten löst. Diese Endpunkte sind alles, was deinen Glauben ausmacht. Löse dich von allen automatischen Gedanken und von allen akzeptierten Wahrheiten. Hinterfrage das Konstrukt, das du deine Welt nennst. Löse dich von allen Emotionen und Erfahrungen, von allem, was war und von allem, was sein könnte.

Wenn du die Absicht hast, dich zu lösen und bereit bist, deine innere Arbeit zu tun, dann wirst du durch einen Prozess der individuellen Transformation gehen. Transformation bedeutet Umwandlung, und um etwas umzuwandeln, darfst du dich von deinem starren Denken und deinem starren Glauben lösen. Beides verhindert deine Transformation, denn es hält dich in der Illusion, die durch deine Gedanken und deinen Glauben entstanden ist. Du könntest damit beginnen, dir zu sagen Ich bin jetzt und ich bin hier. Alles andere zählt nicht. Alles andere spielt nur seine Rolle, die es spielen darf, um dir zu zeigen, wo du stehst, an was du festhältst und was du dir nicht ansehen willst. Wenn du in diesen Zustand des Ich bin jetzt und ich bin hier. Alles andere zählt nicht eintrittst, dann könntest du in einem nächsten Schritt deine Wahrnehmung von deinem Verstand abkoppeln. Wenn du einfach nur wahrnimmst und diese Wahrnehmung nicht mit dem verknüpfst, was du gelernt hast, dann verhinderst du die Bewertung dessen, was du wahrnimmst. Du nimmst wahr, was ist, und nicht das, was dein Verstand dir sagt, was und wie es sein sollte.

Somit bringst du dich in eine neutrale Beobachterposition. Aus dieser Position heraus könntest du dir jeden einzelnen Gedanken und jedes einzelne Muster deines Glaubens ansehen. Erkenne jeden dieser Gedanken und jedes dieser Glaubensmuster als die Endpunkte der Fäden, die du durchtrennen darfst. Wenn du dies Stück für Stück tust, löst du dich mehr und mehr aus dem Netz, das dein Verstand gesponnen hat. Du wirst leichter und freier und öffnest die Tür zu einer neuen Form der Wahrnehmung.

Diese neue Wahrnehmung wird es dir ermöglichen zu unterscheiden, was du tatsächlich bist und was du unter der Führung deines Verstandes wurdest. Das, was du wurdest, darfst du dir ansehen und transformieren, indem du es aus deinem Sein herauslöst, es erkennst, annimmst, loslässt und integrierst. Sieh dir alles an und sieht genau hin. Erledige deine Arbeit und löse dich aus dem klebrigen Netz. Durchtrenne jeden einzelnen Faden und transformiere dich von dem, der du wurdest, zu dem, der du bist. Deine Wahrhaftigkeit wartet auf dich.

Heute ist ein guter Tag.

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