Botschaft von Arthos

245
24.09.2018

Rückkehr in die Liebe

Arthos über die einfache Geometrie der natürlichen Ordnung, die Fallen des Menschseins, die Lösung aller Probleme und den Weg in die neue Welt. Lebensrichtige Botschaft 245.
Bildquelle: Pixabay / Verbera / CC0 Creative Commons

Heute ist ein guter Tag, um die Strukturen des gewohnten Denkens hinter dir zu lassen, um dich deiner wahren Essenz zuzuwenden. Du bist Liebe, hast es aber vergessen und dich im Laufe deines Lebens in einem Netz aus Strukturen verfangen, die du durch Gedanken erschaffen hast. Du hast das Netz gesponnen, ohne es zu merken, und nun steckst du darin fest. Befreie dich aus der Begrenzung und löse dich von all deinen Irrtümern und Illusionen. Lass alles los, was dich an deinem wahren Seelenauftrag hindert. Dieser besteht aus zwei gegensätzlichen Komponenten, und das macht es zu einer Gratwanderung, die nur gelingen kann, wenn du dich dabei von deinem Herzen führen lässt. Einerseits möchte die Seele Erfahrungen in der physischen Welt machen, denn nur so kann sie sich entwickeln. Andererseits muss deine Seele heilen, denn viele Erfahrungen, die bereits gemacht wurden, haben Wunden hinterlassen, die nur heilen können, wenn du in die Liebe zurückkehrst.

Damit du verstehst, worum es geht, möchte ich mit dir einen kurzen Ausflug in die einfache Geometrie der natürlichen Ordnung unternehmen. Ich bitte dich, mir dabei zu folgen und das Gesagte zu hinterfragen, ohne es einfach nur blind zu glauben. Wenn du wirklich verstehen willst, was du bist, wo du bist und warum du hier bist, musst du alles hinterfragen. Glaube nicht einfach, was dir gesagt wird, sondern reflektiere und meditiere darüber.

Lerne zu unterscheiden, indem du dein Herz befragst und nicht den Verstand. Wenn es sich im Herzen gut anfühlt, sich der Raum deines Herzens weitet und mit Liebe füllt, dann kannst du vertrauen. Zieht sich dein Herz jedoch zusammen und deine Wahrnehmung verlagert sich in den Kopf oder in den Bauch, und zwar verbunden mit einem unguten Gefühl, dann finde heraus, ob das ein Widerstand ist, der auf der Angst vor dem Unbekannten jenseits deiner gewohnten Strukturen beruht, oder ob du tatsächlich in die Irre geführt wirst.

Bei all dem musst du deinen Verstand mit ins Boot nehmen, jedoch nicht als dein Führer, sondern als dein Diener. Benutze deinen Verstand, anstatt dich von ihm benutzen zu lassen. Der Verstand hat sich seine eigene Welt aufgebaut und verteidigt sie bis zum Äussersten. Da sie aus festen Strukturen besteht, kann er sie auch nur durch feste Strukturen aufrechterhalten. Er fordert Beweise für die Wunder des Lebens, die - würde er sie erhalten - ihn zum Schweigen bringen würden. Er hat keine Beziehung zu Wundern, denn Wunder sind Werke der Liebe. Der Verstand jedoch kann nicht lieben, und so begnügt er sich damit, ein Netz aus Vermutungen zu spinnen. Wenn du ihn lässt und dich seiner Führung hingibst, verfängst du dich in seinem Netz.

Das Zentrum deines Seins ist dein heiliges Herz, denn hier befindet sich der Zugang zu deiner Göttlichkeit. Du kannst dich natürlich entscheiden, weiterhin deinem Kopf zu folgen, allerdings bleibst du dann in den festen Strukturen stecken, die er erdacht hat. Du bekommst dann immer mehr vom Gleichen, und das befriedigt zwar deinen Verstand, hilft aber deiner Seele nicht weiter, da es so nicht gelingen wird, dich mit ihrer Freiheit und Grenzenlosigkeit zu vereinen. Du hast die Wahl, ob du dich in einem vom Verstand erschaffenen Würfel gefangen halten lässt, oder ob du aus diesem Würfel ausbrichst und in den Kreis der Liebe zurückkehrst.

Der Kreis der Liebe ist der Ursprung, die Quelle von Allem und gleichzeitig der Raum, in dem alles stattfindet. Nennen wir diesen Kreis der Einfachheit halber Gott. Bedenke, dass es sich dabei nicht um den Gott handelt, den Religionen und Kirchen erschaffen haben, um die Menschen zu kontrollieren, sondern um das allumfassende Bewusstsein, das unendliche Liebe ist. Der Kreis ist der Schöpfer und somit Quelle aller Schöpfung.

Gott, die Quelle, hat drei Qualitäten, die Grundlage der Schöpfung innerhalb der natürlichen Ordnung sind: Liebe (1), Geist (2) und Substanz (3). Die Liebe ist der Antrieb aller Schöpfung, die Kraft, ohne die keine Schöpfung möglich wäre. Der Geist formt die Substanz, wobei die Substanz auch als Ur-Teilchen bezeichnet werden könnte. Diese Ur-Teilchen sind im Grunde genommen Bewusstseinsteilchen. Aus ihnen wird sämtliche Materie gebildet. Sie sind die kleinsten Teilchen, die die Wissenschaft zu finden versucht.

Der Kreis stellt das Spielfeld allen Lebens dar, und das Innere des Kreises kann als Bewusstsein bezeichnet werden. ICH BIN das ICH BIN ist Göttliches Bewusstsein in Tätigkeit. Um tätig zu werden und ein Ergebnis der Tätigkeit darzustellen, arbeiten Liebe, Geist und Substanz Hand in Hand. Jede Darstellung dieser drei Qualitäten ist ein Ausdruck der Quelle, der im Inneren des Kreises stattfindet. Dabei vergrössert sich der Kreis, und die Quelle dehnt sich aus. Der Kreis ist sozusagen der Körper der Quelle, der Körper Gottes, der sich in unbegrenzter Ausdehnung befindet.

Die Seele ist ein feinstofflicher Ausdruck der Quelle, hier als Kreis innerhalb des Dreiecks dargestellt. Sie ist eine vollkommene Schöpfung und kann als Fraktal der Quelle angesehen werden. Sie enthält das Göttliche Potential, ist aber mit ganz bestimmten Eigenschaften und Fähigkeiten versehen, um individuellen Ausdruck und individuelle Erfahrungen zu ermöglichen. Sie ist das Kind Gottes, hervorgebracht durch seine Liebe, seinen Geist und seine Substanz.

Um Erfahrungen zu machen und ihre individuellen Qualitäten auszudrücken, inkarniert die Seele bei Bedarf und auf Wunsch in die physische Welt. Hierfür projiziert sie ihr Bewusstsein, das individualisiertes Göttliches Bewusstsein ist, in einen materiellen Körper, der somit einen neuen Bewusstseinsbrenn-punkt darstellt. Alle Erfahrungen, die in diesem Körper gemacht werden, werden in der Seele abgespeichert. Dadurch kann sie sich entwickeln und wachsen, und da sie mit der Quelle in der Einheit der Liebe verbunden ist, erfährt sich die Quelle dadurch selbst, denn Gott kann sich nicht als Ganzes, sondern nur durch Individualisierung erfahren.

Für die Inkarnation auf der Erde gehst du durch den Schleier des Vergessens. Das bedeutet: Du erinnerst dich nicht mehr daran, was du bist, wo du bist und warum du hier bist. Du kommst als reine Inkarnation deiner Seele auf diese Welt, und dann lernst du, was du bist, wo du bist und warum du hier bist. Das allerdings lernst du nicht von deiner Seele, die die Wirklichkeit kennt, sondern von Menschen, die ebenfalls den Prozess der Inkarnation in einen Körper durchlaufen haben und die somit ebenfalls durch den Schleier des Vergessens gegangen sind.

Nun kommt erschwerend hinzu, dass du von der menschlichen Wahrnehmung begrenzt wirst. Du wirst sozusagen in einen Kasten gesperrt, dessen vier Ecken deine Begrenzung definieren, solange du diese Ecken nicht erkennst und sie transformierst, indem du die Führung deinem Herzen überträgst, das nicht nur dein Gewissen beinhaltet, sondern auch den Zugang zu deiner Seele und somit dem Göttlichen in dir darstellt. Bis das geschieht, begreifst du dich als Ding: als materiellen Körper in einer physischen Welt. Du hast vergessen, dass du ein Lichtwesen bist - eine Seele auf endloser Erfahrungsreise - und presst dich in die Strukturen der Trennung und Begrenzung, da du dich mit den Ecken des Kastens identifizierst und nicht mit dem Kreis, der den Kasten umgibt.

Dafür zuständig sind das Ego (4), der Verstand (5), die Persönlichkeit (6) und dein Wille (7). Das Ego war ursprünglich nur zum Schutz deiner Individualität und zur Sicherung des Überlebens vorgesehen, doch die Verlockung, dich zum Schöpfer aufzuspielen, der machen kann, was er will, war so gross, dass es die Führung übernommen hat. Nun benutzt dieser Anteil von dir den Verstand, um die Trennung von der Quelle und ihrem Körper aufrechtzuerhalten, denn wenn du seinen Strukturen folgst, die vom Ego vorgegeben werden, kann es durch dich seine Triebe und Süchte befriedigen.

Dafür erschaffen beide zusammen das, was du deine Persönlichkeit nennst, die in dieser physikalisch erfahrbaren Welt für dich die Hauptrolle spielt. Um die vom Ego dem Verstand vorgegebenen und vom Verstand der Persönlichkeit eingeimpften Strukturen zu erfahren, benutzt du deinen Willen, der dich tatsächlich zum Schöpfer macht. Allerdings sind diese Schöpfungen lieblos, da weder Ego noch Verstand noch Persönlichkeit noch Wille fähig sind, zu lieben. Alle vier sind von der Liebe getrennt, und das ist es, was alle Probleme erschafft, die du je hattest und jemals haben wirst.

Du bist Verursacher und Teil deiner Probleme, solange du dich mit den Ecken deines Kastens identifizierst. So setzt du Ursachen, deren Wirkungen du ausgleichen musst, ob in diesem oder einem anderen Leben. Du kannst dein Karma nicht umgehen, wenn du nicht bereit bist, dich über deine Begrenzung zu erheben, dir deine Widerstände anzusehen, auf dein Gewissen zu hören und dir und anderen zu vergeben. Die Probleme, die innerhalb des Kastens entstehen, kannst du nicht innerhalb des Kastens lösen. Aber genau das redet dir dein Verstand ein, und so drehst du dich im Kreis, Erfahrung für Erfahrung, Leben für Leben.

Um aus dem endlosen Kreislauf der schmerzhaften Erfahrungen auszusteigen, musst du deine Perspektive wechseln, dein Bewusstsein erweitern und vor allem wieder in die Liebe zurückkehren. Das ist möglich, wenn du dein Bewusstsein von den Ecken des Kastens in seine Mitte verlagerst: in dein heiliges Herz. Hier sitzt dein Gewissen, hier hast du Zugang zur wahren und höchsten Intelligenz, und hier kannst du dich wieder an deine Seele erinnern und dich mit ihr rückverbinden.

Nur so erweckst du die Grenzenlosigkeit und das Göttliche in dir zum Leben. Wie willst du Göttlich sein, wenn du dich mit dem identifizierst, was Gott verleugnet? Wie willst du lieben, wenn du dich von der Liebe ab- und der Selbstsucht zuwendest? Wie willst du ganz sein, wenn du dich von dem, was du wirklich bist, abgrenzt? Wie willst du heilen, wenn du dich der Quelle aller Heilung verschliesst und dem einzigen und wahren Heiler misstraust? Wie willst du Trost finden, wenn du den Tröster eine Lüge nennst? Wie willst du in die Einheit zurückkehren, wenn du die Trennung aufrechterhältst? Wie willst du ins Licht der Liebe zurückfinden, wenn du das Licht zur Dunkelheit erklärst?

Du hast die Wahl, zu bleiben, für was du dich hältst oder zu werden, was du wirklich bist. Du hast das Recht, den Weg zu gehen, den du wählst, und du wirst so oder so ernten, was du säst. Aber vergiss nicht: Du bist die Ursache aller Wirkungen, die dir als Erfahrungen in deinem Leben begegnen.

Du kannst dich über das Licht der Liebe lustig machen, und du kannst Gott und seine Kinder verleugnen. Du kannst weiterhin Schmerz und Leid erfahren oder in die Vollkommenheit der natürlichen Ordnung zurückkehren. Du kannst machen, was du willst, oder du kannst Gottes Willen geschehen lassen. Du kannst die alte Welt der Nicht-Liebe aufrechterhalten oder eine neue Welt der Liebe erschaffen. Das jedoch ist nur möglich, wenn du dich selber veränderst und wieder zu der unendlichen Liebe wirst, die du in der Wirklichkeit Gottes bist.

Du kannst sagen ICH BIN, was ich will, oder du kannst sagen ICH BIN das ICH BIN. Das Eine ist der menschliche Kasten, das Andere der Göttliche Kreis. Du hast die Wahl, ob du dich mit deinem Ego, Verstand, Persönlichkeit und Willen identifizierst oder ob du auf dein Gewissen hörst, deinem Herzen die Führung überträgst, dich und alle anderen Menschen als Göttliche Seelen erkennst, dir und allen anderen alle Irrtümer verzeihst, deinen Segen schenkst und so in die Liebe zurückkehrst, die du wirklich bist.

Dann - und nur dann - wird die Liebe dein Antrieb sein, der Geist Gottes durch dich Wirken und die Substanz zum höchsten Wohle Aller und des Ganzen angezogen und geformt werden. Das ist der Weg in die neue Welt. Es ist der Weg deines Herzens, und wenn du ihn gehen willst, musst du die dafür nötigen Schritte tun. Dabei wirst du feststellen, dass du dich und deine Seele vervollkommnest und dass der Weg der Liebe auch gleichzeitig das Ziel ist.

ICH BIN. Meine Botschaft ist die Liebe.

 

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