Botschaft von Arthos

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06.12.2016

Was bist du?

Heute ist ein guter Tag, um an den Denker zu denken, den Suchenden zu suchen und den Liebenden zu lieben. Das bringt dich an den Rand dessen, was du als scheinbar Wissender weist. Du wirst dich dabei im Kreis drehen, immer schneller, immer intensiver - wie ein Derwisch. Versuche, wenn du an diesen Punkt gelangst, die Mitte zu finden und zu halten - den Punkt an dem du nur noch bist. Die Mitte ist nicht dort, wo der Denker ist, sie ist nicht dort, wo sich der Suchende befindet, aber sie ist dort, wo die Liebe den Liebenden küsst. Wenn dir das gelingt, wirst du wissen, dass du nicht der Wissende bist. Du bist nicht der Denker, nicht der Suchende und auch nicht der Liebende. Was sollte es auch sein, das dieses Du ist?

Wenn du auf die Frage Wer bist du? antwortest Ich bin ich, was glaubst du, was dieses Ich ist? Glaubst du, dass das Ich ist? Glaubst du an das, was du Ich nennst? Dieser Glaube ist kein Wissen. Das Ich kann nur in einer Trennung bestehen, und in dieser Trennung trennst du das Ich vom Du und vom Wir. Ich ist ein Glaube, der durch dein Denken entstanden ist. So etwas nennt man ein Konzept. Bist du ein Konzept? Glaubst du an das Konzept, das du für dich hältst? Und wenn das so ist, was hat das für Auswirkungen auf dich und dein Leben? Und was passiert, wenn du diesen Glauben fallen lässt?

Es gibt viele Fragen, über die der Denker nachdenken kann, es gibt viele Fragen, auf die der Suchende eine Antwort suchen kann. Es gibt viele Fragen, die der Liebende liebt. Aber es gibt keine einzige Frage, auf die das Wissen keine Antwort hat. Das Wissen kannst du aber nur finden, wenn du nicht mehr der Denker bist, nicht mehr der Suchende. Beide existieren nicht, denn wie ich schon sagte, sind sowohl der Denker als auch der Suchende ein Konzept, das du Ich nennst. Aber wenn du ein Ich wärst, dann wärst du von allem Anderen getrennt. Du bist aber nicht von allem Anderen getrennt.

Was also bist du wirklich? Dein Körper, ja dein Körper ist das, was man ein Ding neuen könnte, auch wenn dies nicht so ganz richtig ist, denn Dinge leben nicht. Dein Körper ist ein organisches und lebendiges Werkzeug dessen, was du bist. Vielleicht hast du bisher auch die falschen Fragen gestellt. Zum Beispiel die Frage Wer bin ich? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Du bist immer der, der glaubt, er wäre das, was er glaubt. Eine vielleicht bessere Frage, die du dir stellen könntest, wäre Was bin ich?

Stelle dir diese Frage und dann suche und finde, während die Antworten durch deinen Kopf tanzen, deine Mitte. In dieser Mitte ist der Raum, der es dem, was du bist, ermöglicht, zu sein. In dieser Mitte hat die Liebe, die du bist, ihren Brennpunkt. In dieser Mitte entsteht für das, was du bist, die Möglichkeit, zu allem zu werden, was es werden will - auch zur Illusion eines getrennten Ich. Aber diese Mitte ist nicht das getrennte Ich, diese Mitte ist ein Tropfen im Ozean des Bewusstseins. Du kannst wählen, der Tropfen zu sein oder der Ozean. Das, was du wählst, ist dein bewusstes Sein.

Heute ist ein guter Tag.

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