Praxis des Wandels Erkennen

Bildquelle: Pixabay / peter_pyw / CC0 Creative Commons

Wie bereits erwähnt, gibt es keine universelle Lösung, keinen allgemein gültigen Plan und keine für alle Menschen gleichermassen funktionierende Art und Weise, die Veränderung zuzulassen und durchzuführen. Jeder Mensch, jede Seele, hat ihren eigenen Plan, ihren eigenen Weg und ihre eigene Wahrheit. Aus diesem Grund möchte ich nur einige Hinweise geben, die bei uns funktioniert haben und die vielleicht auch anderen helfen können, sich von der Raupe zum Schmetterling zu wandeln, um sich als Phönix aus der Asche der Illusionen zu erheben.

Öffne dich für die Wahrheit, die aus dir selber kommt. Lerne, dir selber zu vertrauen. Nur, wenn du dir selber vertraust, bist du nicht mehr auf das Vertrauen an Andere angewiesen. Hinterfrage das, was du hörst, das, was du siehst und das, was du liest. Glaube nicht mehr an das, was andere glauben, sondern finde dein eigenes Wissen. Wenn du glaubst, was andere behaupten, weisst du noch lange nicht. Wenn du dir aber selbst vertraust und sich dann dein Wissen in dir offenbart, hast du keinen Glauben mehr nötig, denn du weisst.

Erkennen bedeutet auch, den üblicherweise dominierenden Verstand auszuschalten, denn er hindert dich am eigentlichen Erkennen. Wie könntest du etwas erkennen, was dein rationaler Verstand nie gelernt hat? Das geht nicht. Er kennt nur das, was er gelernt hat. Dein gewohnter Verstand arbeitet mit Programmen, und diese Programme kommen nicht aus dir, sondern wurden in dich hineingelegt. Nur, wenn du diese Programme löscht, kannst du erkennen, was ist. Ansonsten bewegst du dich immer nur in den vorhandenen Mustern und Glaubenssätzen, und dann bleibt die Welt, wie sie eben ist. Alles bleibt so, wie du es gelernt hast, und du kannst und wirst nichts Neues erkennen.

Erkennen heisst auch, zu verstehen, dass die Welt, die du wahrnimmst, aus dir heraus gestaltet wird. Die Welt ist ein Spiegel, der dir dich zeigt. Dir wird gezeigt, was in dir ist, was deine Glaubenssätze sind, was dein Glaube ist. Dir wird gezeigt, was du bist. Wäre dem nicht so, würde jeder Mensch die gleichen Erfahrungen machen. Das ist aber nicht so - jeder sieht seine eigene Welt und jeder macht seine eigenen Erfahrungen - weil eben die Welt vom eigenen Bewusstsein gestaltet wird.

Es gibt aber schon eine Verbindung: Das kollektive Feld. Das, was du bist, das, was du denkst, das, was du fühlst, das, was du wahrnimmst und das, was du tust, wirkt auf das gemeinsame Feld - das kollektive Feld - ein. Somit hat auch alles, was du bist, denkst, fühlst, wahrnimmst und tust, Auswirkungen. Du wirkst, und die Gesamtheit aller Wirkungen ist das, was wir die Welt nennen. Es ist das gemeinsame Feld, und wir haben - jeder - Einfluss darauf. Wenn du dich also aus all deinen Programmen, Mustern und Glaubenssätzen ausklinkst (indem du sie erkennst und auflöst), wirkst du neu auf das Feld ein, und so kann das Neue in die Welt kommen. Somit werden also auch all deine Erkenntnisse Auswirkungen auf das gemeinsame Feld haben. Das geschieht derzeit, und das ist der Wandel, von dem immer gesprochen wird.

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