Botschaften Mit Arthos durch das Jahr

Tagesbotschaft 12. Januar

Heute ist ein guter Tag, um Licht zu verbreiten. Um Licht zu verbreiten, musst du mit der Quelle des Lichts verbunden sein. Ohne diese Verbindung bist du wie eine Glühbirne, die …
Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Heute ist ein guter Tag, um Licht zu verbreiten. Um Licht zu verbreiten, musst du mit der Quelle des Lichts verbunden sein. Ohne diese Verbindung bist du wie eine Glühbirne, die keinen Strom bekommt. Diese mag schön anzusehen sein, erfüllt aber nicht ihren eigentlichen Zweck: zu leuchten. Viele Menschen reden von Lichtarbeit, und auch hier gilt: Woher soll Licht kommen, wenn die Stromzufuhr unterbrochen ist? Es gibt nur eine Quelle, aus der der Strom fliesst: das Kraftwerk des Lebens. Dieses Kraftwerk ist der samengebende Vater des Lebens. Ohne Ihn gäbe es kein Leben, und ohne Ihn gäbe es keinen Strom. Und wenn es keinen Strom gibt, gibt es auch kein Licht. Ohne den Vater kannst du kein Licht verbreiten. Gott ist die Quelle des Lichts.

Dieses Prinzip des Stroms, der vom Kraftwerk kommt, gilt nicht nur für die Glühbirne, sondern auch für die Sonne. Die Sonne ist kein sich selbst entfaltendes Kraftwerk, das ebenso plötzlich wie zufällig aus dem Nichts entstand und seitdem dieses Universum mit lebensnotwendigem Licht, mit Wärme und Kraft, versorgt. Eine derartige Vorstellung ist nicht nur unlogisch, sondern abstrus. Hinter dem Leben steht ein Plan, und der Plan besteht nicht aus zufälligen Zauberkunststücken, die dazu dienen, dass selbstherrliche Wissenschaftler materialistische Theorien verbreiten können, um Forschungsgelder zu erhalten oder sich mit Ruhm zu bekleckern. Wann auch immer die Grundvoraussetzung all dieser materialistischen Theorien hinterfragt wird, fallen die Theorien schlagartig in sich zusammen.

Alle derartigen Theorien sind nichts weiter als unsinnige Behauptungen, bei denen die Ursache aller Ursachen ausgeklammert wird. Die Ursache aller Ursachen ist Gott: der anfanglose Anfang. Gott ist die Antwort auf alle Fragen, die sich die Wissenschaftler stellen und auf die sie keine Antwort finden. Sie finden keine Antwort, weil sie die Ursache ausklammern und für ungültig erklären. Alles Unerklärliche offenbart sich mit der Frage nach der Ursache aller Ursachen. Alle Wirkungen beginnen mit einer Ursache. Strom beginnt mit einem Kraftwerk. Leben beginnt mit einem Samen. Licht beginnt mit einer Verbindung zum Kraftwerk. Die Quelle des Lebens ist das, was selber keine Ursache hat. Gott wurde nicht verursacht.

Lichtarbeit setzt voraus, dass du die Verbindung zum Kraftwerk herstellst. Mit welchem Licht willst du arbeiten, wenn du von Dunkelheit umgeben bist und auch keine Verbindung zur Quelle in dir hast, die du anzapfen kannst, so dass du auch selber nicht leuchtest? Die Meinung, der Mensch sei die Quelle, ist weit verbreitet. Allerdings ist das ein überheblicher Trugschluss, denn wenn der Mensch die Quelle wäre, dann müsste er auch alles hervorbringen können. Das ist aber nicht der Fall, und das ist auch unmöglich, da der Mensch nicht die Quelle, die Ursache aller Ursachen, ist. Er ist nur die Ursache seiner eigenen Probleme. Manchmal ist er auch die Ursache seines Glücks, und zwar dann, wenn er erkennt, was er wirklich ist, und worin sein wahres Glück besteht.

Das wahre Glück ist nicht von dieser Welt, denn diese Welt ist kein Ort des Glücks. Glück muss, um Glück genannt werden zu können, bestehen können. Glück, das zerrinnt, kaum dass es aufgetaucht ist, ist kein Glück, sondern eine Illusion. Nur das bleibende Glück ist wahr, und nur das wahre Glück ist ewig. Es gibt kein Glück in der Materie, denn ewiges Glück ist spirituell - nicht materiell. So wie die Seele. Die Seele erfährt Glück, wenn sie ihre Bestimmung erfüllt, und ihre Bestimmung ist es nicht, glücklich zu werden, sondern Glück zu verbreiten. Das grösste Glück ist das Glück der Hingabe an Gott.

Der Mensch ist zwar nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, doch das bedeutet nicht, dass er ein Replikat Gottes ist. In seinen Eigenschaften ist er grundsätzlich Göttlich. Das bedeutet, dass der Mensch durchaus Göttliche Eigenschaften besitzt, allerdings nur qualitativ, nicht jedoch quantitativ. Um die Qualität des Lichts tatsächlich hervor, und somit sich selbst und die Umgebung zum Leuchten zu bringen, bedarf es der Verbindung zur quantitativ unerschöpflichen Quelle, aus der der Strom des Lebens, der Liebe und alles Guten fliesst. Ohne diesen Strom ist alles blass, kalt, leer, leblos, dunkel und voller Angst, Neid und Hass. Erst mit und durch den Göttlichen Strom wird aus dem hässlichen Nichts ein wunderschönes Etwas, aus dem Potential eine Schöpfung und aus dem Samen eine Pflanze oder ein starker Baum.

Ohne den Göttlichen Strom ist kein Licht möglich, und ohne Licht ist keine Lichtarbeit möglich. Lichtarbeit bedeutet, den Strom fliessen zu lassen, und um ihn fliessen zu lassen, muss eine Verbindung zum Kraftwerk bestehen. Solange diese Verbindung nicht besteht, ist die sogenannte Lichtarbeit nur eine Form von Selbstverherrlichung. Das Selbst, das zwar dem Kraftwerk entstammt, sich aber von ihm getrennt fühlt und denkt und so die Verbindung verloren hat, wird künstlich erleuchtet. Das mag für den, der keine Demut kennt, verführerisch sein, eventuell sogar auch für andere durchaus lichtvoll erscheinen, doch ist auch das nur eine Illusion. Das ist nicht die Wirklichkeit, denn ohne den Strom Gottes gibt es kein echtes Licht.

ICH BIN ein winziges Teilchen des Stroms des Lebens.

 

Diese Botschaft ist an Selina und mich gerichtet. Wir nehmen sie für uns an, richten uns danach und geben sie hiermit auch an all diejenigen weiter, die ebenfalls bereit sind, an sich zu arbeiten, um sich spirituell zu entwickeln. Spirituelle Entwicklung, das Ziel des Lebens, gipfelt in der Hingabe an Gott. Diese Hingabe setzt die Überwindung des falschen Egos voraus. Damit einher geht die Erkenntnis, nicht der Körper, sondern die Seele zu sein, die ein winziges Teilchen Gottes ist. Philosophische Grundlage dieser Botschaften ist das vedische Wissen von der absoluten Wahrheit Gottes wie es u.a. in der Bhagavad-gītā und im Śrīmad-Bhāgavatam verkündet wird.

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