Botschaften Mit Arthos durch das Jahr

Tagesbotschaft 23. Februar

Heute ist ein guter Tag, um dich für das, was kommt, zu wappnen. Die Entwicklungen nehmen immer mehr an Fahrt auf, und es wäre gut, wenn du dich jetzt zurüstet. Zurüsten bedeutet, …
Bild von bitcoinsm auf Pixabay

Heute ist ein guter Tag, um dich für das, was kommt, zu wappnen. Die Entwicklungen nehmen immer mehr an Fahrt auf, und es wäre gut, wenn du dich jetzt zurüstet. Zurüsten bedeutet, in deine wahre Kraft zu kommen, und das geschieht, indem du deinen Glauben festigst. Glaube erwächst nicht aus dem Kopf, sondern aus dem Herzen. Der Kopf alleine ist zu schwach für einen starken Glauben. Wahrer Glaube ist darüber hinaus im Wissen verankert und nicht im Vermuten. Das gibt ihm die Kraft, an Wundern teilzuhaben. Nur wenn Kopf und Herz eine Einheit bilden, kann und wird die Wahrheit ihren Siegeszug antreten. Wunder sind nicht das, was der Glaube fabriziert, sondern sie sind Segnungen, die Gott den Menschen mit starkem Glauben gibt.

Wahrer Glaube ist somit weder Spekulation noch Konzept, sondern das Wissen von der Allgegenwart und der absoluten Wahrheit Gottes. Die absolute Wahrheit ist das, von dem alles ausgeht. Ohne die absolute Wahrheit gäbe es nichts, aber nicht alles, was es gibt, ist ein Ausdruck der absoluten Wahrheit. Du kannst die absolute Wahrheit verneinen. Du kannst glauben oder behaupten, selber Gott zu sein. Du kannst sagen, es gibt keinen Gott. All das wäre ohne Gott nicht möglich, aber nicht alles, was du sagst, denkst und tust ist im Sinne des Göttlichen Willens oder Ausdruck der Göttlichen Liebe. Und nicht alles, was du bist, ist in der absoluten Wahrheit verankert.

Der Göttliche Wille ist stärker als alles andere, und so geschieht der Göttliche Wille. Allerdings ist auch Liebe ein Aspekt des Göttlichen Willens, und so lässt Gott auch die Dinge geschehen, die nicht Seinen Willen, sondern den Willen Seiner Lebewesen ausdrücken.

Gott ist kein Tyrann - im Gegensatz zu vielen seiner Lebewesen. Sie wollen, wenn sie aus der Demut in den Hochmut gefallen sind, ihren Willen um jeden Preis durchsetzen. Das ist ein Anzeichen von Hochmut - kein Anzeichen von Demut. Hochmut wird - gerade in diesem dunklen Zeitalter - als normal angesehen und auch von vielen dem falschen Selbst und der māyā dienenden Menschen angestrebt. Demut hingegen ist als Schwäche verpönt. Das liegt an den durch Materialismus entstandenen Knoten in den Herzen. Ein verknotetes Herz ist beschmutzt, verunreinigt und verdorben. Um aus dem Hochmut in die Demut der natürlichen Ordnung zurückzukehren, muss das Herz geläutert werden.

Die Läuterung des Herzens beginnt, wenn Wissen über die absolute Wahrheit erlangt wird. Daraus entwickelt sich wahres Verständnis. Wahres Verständnis entsteht nicht nur im Kopf, sondern auch durch die Wahrnehmung, das Wissen und die Weisheit des Herzens. Mit dem Verständnis, das immer in der absoluten Wahrheit verankert ist, beginnt die Regulierung aller Handlungen. Sündhafte Handlungen werden immer weniger durchgeführt und bald ganz eingestellt. Durch zusätzliche transzendentale Handlungen wird das Herz geläutert und der Geist von falschen Anhaftungen und Glaubenssätzen befreit. So wird der Glaube gestärkt, da diese Art von Glauben im Wissen gründet. Daraus erwächst vollkommenes Vertrauen.

Du weisst, dass du nicht alleine bist. Du weisst, dass du mit allen Menschen verbunden bist und dass Verbundenheit zählt, da die Feinde der Menschheit dagegen nicht ankommen. Solange die Menschen getrennt sind, sind sie schwach, vereint hingegen sind sie stark. Da dein Wissen in der absoluten Wahrheit verankert ist, weisst du nun auch, dass Gott das verbindende Element ist. Gott weilt als Überseele in allen Menschenherzen. Seine unpersönliche Ausstrahlung durchdringt die materielle und die spirituelle Natur und der Wille Seiner Höchsten Persönlichkeit wirkt nicht nur im Aussen durch Seine materielle Energie, sondern auch im Innen durch Seine spirituelle Energie. Wenn der Wille der als Mensch inkarnierten Seele mit dem Göttlichen Willen verschmilzt, indem sich die Seele selbst hingibt und ihren Eigenwillen somit dem Göttlichen Willen unterstellt, dann wirkt Gott ohne die vorher durch das falsche Selbst aufgestellten Barrieren und Blockaden. Das ist die Grundlage für Wunder.

Festige deinen Glauben, bis er nicht mehr zaghaft ist, sondern einem Felsen gleicht, auf dem das Bewusstsein, das du bist, unerschütterlich ruht. Dein individuelles Bewusstsein ist ein winziger Teil des Göttlichen Bewusstseins. Wenn du es selbstsüchtig verwendest, erfährst du Leid, doch wenn du es zum selbstlosen Liebesdienst für Gott machst, erreichst du wieder deine ursprüngliche Position als Seele. Das ist Ziel deines Seelenplans, und das ist deine eigentliche Bestimmung. Es geht nicht um dich in deinem Leben. Es geht um Gott, denn Er ist das Ganze. Du bist nur ein winziges Teilchen. Winzig, aber unentbehrlich für das Ganze!

Also schreite voran, gewappnet mit dem Schwert der Wahrheit und der Rüstung der Liebe. Als Lichtkrieger, der im Willen Gottes handelt, unterscheidest du Wahrheit von Lüge und trennst in Liebe das Echte vom Falschen und das Licht von der Dunkelheit. Das ist die einzige Trennung, zu der Gott dich aufruft. Benutze dein Schwert, um die Lüge, das Falsche und die Dunkelheit zu besiegen. Dafür musst du die Feinde kennen. Prüfe alles, und nur das Gute behalte!

ICH BIN fester Glaube in Tätigkeit.

 

Diese Botschaft ist an Selina und mich gerichtet. Wir nehmen sie für uns an, richten uns danach und geben sie hiermit auch an all diejenigen weiter, die ebenfalls bereit sind, an sich zu arbeiten, um sich spirituell zu entwickeln. Spirituelle Entwicklung, das Ziel des Lebens, gipfelt in der Hingabe an Gott. Diese Hingabe setzt die Überwindung des falschen Egos voraus. Damit einher geht die Erkenntnis, nicht der Körper, sondern die Seele zu sein, die ein winziges Teilchen Gottes ist. Philosophische Grundlage dieser Botschaften ist das vedische Wissen von der absoluten Wahrheit Gottes wie es u.a. in der Bhagavad-gītā und im Śrīmad-Bhāgavatam verkündet wird.

Zurück

Den Artikel teilen