Botschaften Mit Arthos durch das Jahr

Tagesbotschaft 23. März

Heute ist ein guter Tag, um dem Pfad der Seele zu folgen. Solange du diesem Pfad nicht folgst, folgst du dem der Täuschung, auf dem du kommst und gehst, kommst und gehst. Du kommst …
Bild von Jose Antonio Alba auf Pixabay

Heute ist ein guter Tag, um dem Pfad der Seele zu folgen. Solange du diesem Pfad nicht folgst, folgst du dem der Täuschung, auf dem du kommst und gehst, kommst und gehst. Du kommst und gehst solange, bis du erkennst, warum du immer wieder kommst und wohin du letztendlich wirklich gehst. Während du kommst und gehst, siehst du immer nur ein Teilstück deiner Seelenwanderung, und so verirrst du dich im Glauben, dieses Teilstück es sei der ganze Weg, und wenn du ihn gegangen bist, ist alles vorbei.

Du glaubst, den Weg zu kennen und zu verstehen, doch das Verständnis basiert nicht auf der ewigen Natur der Seele, sondern auf der vergänglichen materiellen Natur des falschen Egos, in die du dich hineinziehen lässt, weil das falsche Ego das so will. Und dann, als scheinbarer Teil der materiellen Natur, bist du überzeugt, dein Bestes zu geben, während du dich immer tiefer im Materialismus verstrickst. Du glaubst, das Beste im Materiellen zu finden und jagst so Illusionen hinterher, die immer mit Leid verbunden sind.

In Wirklichkeit bist du ein Wanderer zwischen den Welten und pilgerst auf dem diesseitigen Pfad, den du nicht verstehst, solange du kein Gottesverständnis hast. Da Gott die Ewigkeit ist, bildet jeder Anfang mit Ende immer nur eine Insel im Raum der Zeit, über die Gott herrscht. Gott herrscht auch über den Raum und die Energien, die die Raumzeit mit Leben füllen. Alles, was zwischen Anfang und Ende und somit im mit Leben gefüllten Zeitraum liegt, ist nur die Erfahrung der Vergänglichkeit. Jenseits derartiger Erfahrung finden die ewigen transzendentalen Spiele der Liebe statt.

Der Pfad der Seele führt aus der jenseitigen Ewigkeit in die diesseitige Vergänglichkeit, um sie als das, was nur kommt und geht, zu erfahren. Am Ende der Seelenentwicklung führt der Pfad der Seele wieder in die unvergängliche Ewigkeit zurück. Der Pfad endet niemals im Vergänglichen, sondern immer im Ewigen. Das bedeutet, dass du, solange du Vergänglichkeit erfährst, auf dem Weg des falschen Selbst bist, das immer versucht, aus dem Vergänglichen das Beste zu machen. Das Beste jedoch findet in der Ewigkeit statt, das die Wirklichkeit des wahren Selbst ist, und so betreibt das falsche Ego gewissermassen eine brotlose Kunst. Es ist die Kunst der Selbst- und Wahrheitsverleugnung. Auf dem Weg zu sein erfordert, das eigentliche Ziel im Auge zu behalten.

Das Ziel ist Gott, der auch den Ursprung bildet, und das Mittel, um das Ziel zu erreichen, ist Gottesverständnis. Nur wenn du ein gewisses Verständnis von Gott hast, kannst du auch im Gottesbewusstsein sein. Sein bedeutet nicht, mit der Vergänglichkeit zu spielen und so zu tun, als wärst du ein grossartiger Schöpfer, der die vorübergehenden Wünsche des falschen Egos vorübergehend halbwegs erfüllt. Das kannst du tun, und du hast es getan. Wieder und immer wieder. So hast du dich mit der Vergänglichkeit verstrickt, dich in ihr verwurzelt und den wahren Halt verloren. Wahren Halt findest du nur, wenn du dich wieder in der Ewigkeit verwurzelst, und die Ewigkeit ist das spirituelle Königreich Gottes, in der nicht nur Gott, sondern auch Seine Wahrheit und Liebe herrschen.

Ohne Gottesbewusstsein stolperst du durchs Leben, anstatt festen Fusses voranzuschreiten. Du stolperst von einer Falle in die nächste und von einer Illusion in die andere. Du willst verstehen, wie du die Fallen verschönern und die Illusionen perfektionieren kannst und erkennst nicht, dass sich die ewige Wirklichkeit jenseits der materiellen Vergänglichkeit befindet.

Und so hältst du die Täuschung, die zwar real aber nicht wirklich ist, für die Wahrheit und gewöhnst dich daran. Je mehr du dich daran gewöhnst, desto schwieriger wird es, die Zaubereien des verwirrten Geistes zu entzaubern und auf den Pfad der Seele zurückzukehren. Der Pfad der Seele ist der Weg der Wahrheit, die erkannt und zumindest prinzipiell verstanden werden muss.

Da Gott der Besitzer der Wahrheit ist, ist die Wissenschaft von Gott die einzige Möglichkeit, Seine Wahrheit zu verstehen. Nur in ihrem Licht kannst du erhobenen Hauptes den Weg gehen, der in Sein Licht führt. Solange du vom Licht abgewandt bist, erfährst du jede nur mögliche Form von Täuschung und Dunkelheit in der Schulungswelt der Materie, damit du lernst, zu unterscheiden, was Licht und was Dunkelheit ist, und damit du dich und deinen Ursprung erkennen und verstehen kannst.

Du bist gekommen, um die Seele zu läutern, damit sie ins Licht der Wahrheit zurückkehren kann. Du bist hier, um zu verstehen, warum du hier bist, und um deine Arbeit zu tun. Für diese Arbeit ist nicht Geld der Lohn, sondern Glückseligkeit und Vollkommenheit. Auf dem Weg zu Glückseligkeit und Vollkommenheit durchläufst du die Schulung des Lebens, und wenn du deren Prüfungen meisterst, erfährt du die Läuterung deiner Seele. Du bist hier, um das falsche menschliche Selbst zu meistern und das wahre Göttliche Selbst hervorzubringen. Das ist nur durch Läuterung möglich. Daher solltest du alle Prüfungen als Segnungen betrachten, für die du dankbar sein kannst, denn sie führen dich immer zurück auf den Pfad der Seele.

ICH BIN ein lernbegieriger Adept auf dem ewigen Pfad der Seele.

 

Diese Botschaft ist an Selina und mich gerichtet. Wir nehmen sie für uns an, richten uns danach und geben sie hiermit auch an all diejenigen weiter, die ebenfalls bereit sind, an sich zu arbeiten, um sich spirituell zu entwickeln. Spirituelle Entwicklung, das Ziel des Lebens, gipfelt in der Hingabe an Gott. Diese Hingabe setzt die Überwindung des falschen Egos voraus. Damit einher geht die Erkenntnis, nicht der Körper, sondern die Seele zu sein, die ein winziges Teilchen Gottes ist. Philosophische Grundlage dieser Botschaften ist das vedische Wissen von der absoluten Wahrheit Gottes wie es u.a. in der Bhagavad-gītā und im Śrīmad-Bhāgavatam verkündet wird.

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