Botschaften Mit Arthos durch das Jahr

Tagesbotschaft 21. April

Heute ist ein guter Tag, um das Gute zu stärken. Das Gute zu stärken bedeutet, die grundsätzliche Strategie zu ändern und dich mit dem Guten anstatt mit dem Schlechten zu …
Bild von Luca Toninelli auf Pixabay

Heute ist ein guter Tag, um das Gute zu stärken. Das Gute zu stärken bedeutet, die grundsätzliche Strategie zu ändern und dich mit dem Guten anstatt mit dem Schlechten zu verbinden. Anstatt deine Aufmerksamkeit ständig und einzig und allein auf das zu richten, was nicht so ist, wie es sein sollte, könntest du die dir zur Verfügung stehende Göttliche Schöpferkraft bewusst und gezielt auf das Gute richten. Wohin du deine Aufmerksamkeit lenkst, das stärkst du. Das ist deine Schöpferkraft. Daher stärkst du aber auch im Kampf das, wogegen du kämpfst, obwohl du es eigentlich besiegen und vernichten willst.

Die neue Strategie besteht nicht darin, das, was du nicht haben willst, einfach zu verdrängen und so zu tun, als gäbe es das nicht. Das ist eine alte Strategie, die sich bereits als nicht funktionierend erwiesen hat, da du das Böse und die Dunkelheit nicht einfach beendest, indem du so tust, als wäre das Schlechte nicht vorhanden. Diese Vorgehensweise beruht auf Angst. Du hast Angst davor, dir das Böse und die Dunkelheit anzusehen, die das Schlechte repräsentieren, das einzig und allein die Abwesenheit des Guten darstellt.

Nach dem Motto: Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss, glaubst du, die Angst besiegen zu können, indem du das Ziel der Angst verleugnest und verdrängst. Dadurch erhöhst du jedoch nur den Druck im Kessel deines Bewusstseins. Irgendwann wird der Druck zu hoch, und dann wird der Kessel explodieren.

Wenn das geschieht, reisst es dir den Boden unter den Füssen weg, und alles, was du verleugnet und verdrängt hast, bricht über dir zusammen. Du kannst weder deiner Angst noch dem Ziel deiner Angst entkommen. Du musst hindurchtauchen, um das Ende des mit dem Wasser deines verwirrten und verzerrten Geistes gefüllten Tunnels zu erreichen. Dort am Ende des Tunnels ist Licht, und Licht beendet jede Dunkelheit, die nur die Abwesenheit des Lichts bedeutet.

Wenn du die Vogel-Strauss-Strategie anwendest und den Kopf in den Sand steckst, um für den Feind nicht wie ein Vogel, sondern wie ein Busch auszusehen, dann belügst du nicht nur den Feind, sondern auch dich selbst, denn du bist ja kein Busch. Du bist auch kein Straussenvogel.

Die Strategie, die Angst mit Gewalt zu bekämpfen, führt ebenfalls nicht zum Ziel. Das eigentliche Ziel ist die Abwesenheit von Angst. Wenn du gegen Angst kämpfst, begibst du dich in ihr Feld und in ihre Energie. Du bist dann auf Angst ausgerichtet, nicht aber auf dein Ziel der Abwesenheit von Angst. So lässt du dich von ihr einfangen - auch wenn du glaubst, gegen sie zu kämpfen und sie im Kampf besiegen zu können. Du verbindest dich nur mit ihr.

Du kannst die Abwesenheit von Liebe nicht bekämpfen. Du musst sie einfach nur erkennen, womit wir wieder beim durch die Angst hindurchtauchen sind. Das Hindurchtauchen ist eine Tätigkeit der Liebe. Zu Lieben bedeutet, das Gute zu stärken, da Liebe die Tätigkeit des Guten ist, und wenn das Gute tätig ist, verteilt es das Gute, selbst wenn es auf das Böse gerichtet wird. Wohin auch immer das Licht scheint, da verschwindet die Dunkelheit. Dunkelheit kann nicht mit ihresgleichen bekämpft und besiegt werden.

Die gesamte Schöpfung ist durchflutet von Leben: Liebe, Weisheit und Kraft. Dieser Strom geht von der zentralen und allumfassenden Quelle aus, die Gott ist. Es ist seine Liebe, Weisheit und Kraft, die alles durchströmt, belebt und verwandelt. Du als Brennpunkt dieses Stromes verwendest die Schöpferkraft bewusst oder unbewusst, zum Guten oder zum Bösen. In jedem Moment deines Lebens entscheidest du, ob bewusst oder unbewusst, wie du diese Kraft einsetzt und wohin du sie lenkst. Die Entscheidung findet durch deine Gedanken statt, ebenso wie die Lenkung. Durch deine Gedanken und Gefühle wirkst du als Linse, die die Kraft aufnimmt, verstärkt und dem zuführt, was in deinem Fokus liegt.

Liegt die natürliche Entfaltung des Lebens in deinem Fokus, so setzt du die Kraft im Sinne der natürlichen Ordnung und somit gemäss dem Willen Gottes für das Gute ein. Verwendest du diese Kraft selbstsüchtig, eigennützig und hochmütig, so lenkst du sie auf das Böse und wirst aufgrund der immer wirksamen Wechselwirkung Böses erfahren, denn was immer du denkst, fühlst und tust, ist ein Same, dessen Frucht du ernten wirst.

Das Böse an sich hat keine eigene Kraft, sondern ist missbrauchte Schöpferkraft, die Gott eigentlich bereitstellt, um Gutes zu bewirken. Es liegt in deiner Wahl, und es ist deine Entscheidung, wie du sie einsetzt: harmonisch oder disharmonisch, nur zu deinem scheinbaren Wohl oder zum Wohle aller.

Daher: Bekämpfe nicht das Böse, indem du Gleiches mit Gleichem vergiltst, sondern erkenne das Böse, identifiziere es als die Abwesenheit vom Guten, was sich als Dunkelheit zeigt. Richte dich auf das Licht aus, das du jenseits der Angst bist, und dann lass dein Licht scheinen. Das ist die Strategie der Liebe, die durchaus zu unterscheiden weiss, die aber nicht verurteilt, da alles, was ohne sie ist, nur ein Ausdruck der Unvollständigkeit ist. Diese Unvollständigkeit gipfelt in Angst. Dieser Gipfel ist der Gipfel der Dunkelheit, aber nicht der Gipfel des Lichts. Mache das Licht zu deiner Strategie und liebe. So stärkst du das Gute.

ICH BIN ein Brennpunkt der Göttlichen Gegenwart.

 

Diese Botschaft ist an Selina und mich gerichtet. Wir nehmen sie für uns an, richten uns danach und geben sie hiermit auch an all diejenigen weiter, die ebenfalls bereit sind, an sich zu arbeiten, um sich spirituell zu entwickeln. Spirituelle Entwicklung, das Ziel des Lebens, gipfelt in der Hingabe an Gott. Diese Hingabe setzt die Überwindung des falschen Egos voraus. Damit einher geht die Erkenntnis, nicht der Körper, sondern die Seele zu sein, die ein winziges Teilchen Gottes ist. Philosophische Grundlage dieser Botschaften ist das vedische Wissen von der absoluten Wahrheit Gottes wie es u.a. in der Bhagavad-gītā und im Śrīmad-Bhāgavatam verkündet wird.

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