Botschaften Mit Arthos durch das Jahr

Tagesbotschaft 11. September

Heute ist ein guter Tag, um deine Pläne ruhen zu lassen. Auch wenn du das nicht hören magst, aber jeder Plan, den du entwirfst, entspringt der Unvollkommenheit, da du selber …
Bild von cocoparisienne auf Pixabay

Heute ist ein guter Tag, um deine Pläne ruhen zu lassen. Auch wenn du das nicht hören magst, aber jeder Plan, den du entwirfst, entspringt der Unvollkommenheit, da du selber unvollkommen bist. Wärst du vollkommen, dann wärst du nicht hier. Es gäbe keinen Grund mehr für dich, zu inkarnieren.

Du bist aber inkarniert, und das bedeutet, dass du wählen kannst, dich auf den Weg der Vollkommenheit zu begeben. Du kannst dich für diesen Weg entscheiden, aber du kannst ihn nicht planen, denn wenn du ihn planen könntest, hättest du ihn unter Kontrolle, was aber nicht der Fall ist.

Wie könnte etwas Unvollkommenes den Weg in die Vollkommenheit kontrollieren? Das, was kontrollieren will, ist das unvollkommene falsche Ego, das immer die Kontrolle haben muss, denn das, was es nicht kontrollieren kann, kann es nicht beherrschen.

Und so seltsam es ist: Daraus resultiert die Tatsache, dass das falsche Ego nur Illusionen beherrscht, nicht aber das, was wahr ist, da es der Wirklichkeit der absoluten Wahrheit Gottes entspringt, gegen die das falsche Ego nicht nur argumentiert, sondern die es in jeder Hinsicht bekämpft, da sie nicht seiner Kontrolle unterliegt.

Die Konsequenz ist: Gib deine Pläne auf, wenn du dich entscheidest, der Vollkommenheit entgegen zu streben. Die Vollkommenheit entspringt dem Plan Gottes. Was hast du dem entgegenzusetzen? Glaubst du, dass deine Pläne besser sind, als die Pläne, die dem Höchsten entspringen? Der beste Plan, den du schmieden kannst, ist planlos zu sein. Diese Planlosigkeit ist der Plan, denn nur dann kann sich der vollkommene Plan entfalten.

Wenn du der Vollkommenheit entgegenstrebst, kannst du dich nur hingeben. Gib dich Gott voll und ganz hin, und zwar ohne Netz und doppelten Boden. Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, dann tu nichts, und zwar solange, bis du weißt, was du tun sollst. Lass alles los, was deiner eigenen Unvollkommenheit entspringt, und lass alles los, was dich an die Unvollkommenheit der materiellen Welt bindet.

Das Loslassen erfordert Vertrauen, und Vertrauen erfordert Hingabe. Vertrauen ist Hingabe. Wenn du dich nicht vollkommen hingibst, kannst du nicht vertrauen. Das beantwortet die Frage vieler Menschen, warum es Ihnen so schwerfällt, Gottvertrauen zu entwickeln. Es gelingt nicht, weil sie sich Gott nicht hingeben.

Probier es einmal aus. Lass deine Pläne los und gib dich Gott hin. Er hat einen Plan für dich, und da Gott vollkommen ist, ist auch sein Plan für dich vollkommen. Er kann sich nur nicht entfalten, wenn du es vorziehst, deinen Willen umzusetzen, anstatt Gottes Willen geschehen zu lassen.

ICH BIN ein Teil Gottes, und so bin ich auch Teil Seines Planes, der sich jedoch nur dann entfalten kann, wenn ich die Kontrolle loslasse.

Zurück

Den Artikel teilen