Botschaften Mit Arthos durch das Jahr

Tagesbotschaft 17. Oktober

Heute ist ein guter Tag, um dich von deinen Altlasten zu befreien. Deine Altlasten sind nicht nur die Dinge, die du in deinem Umfeld aufbewahrst, obwohl du sie nicht mehr …
Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Heute ist ein guter Tag, um dich von deinen Altlasten zu befreien. Deine Altlasten sind nicht nur die Dinge, die du in deinem Umfeld aufbewahrst, obwohl du sie nicht mehr benötigst, und die du somit spür- und sichtbar mit dir herumschleppst. Die wahren Altlasten sind vor allem das, was dir nicht unbedingt bewusst ist, das, was du verdrängt hast und das, was du in diesem Leben verursacht oder bereits aus anderen Leben mitgebracht, aber immer noch nicht angesehen und aufgelöst hast.

Um deine Altlasten zu erkennen, musst du dazu bereit sein. Wenn du nicht sehen willst, was dich am Boden hält, verpasst du deine Chance, dich zu erleichtern. So viele Menschen reden vom Aufstieg, hoffen auf einen Aufstieg und glauben an den Aufstieg. Aber wie sollen sie aufsteigen, wenn sie den Ballast, der sie am Aufstieg hindert, nicht loswerden? Aufstieg bedeutet nicht, dass ein kosmischer Aufzug kommt, der dich mitsamt deinem Ballast auf eine neue Bewusstseinsebene emporhievt. Aufstieg bedeutet, dass du dein Bewusstsein vom Ballast befreist und deinen Körper, deinen Geist und vor allem dich als Seele läuterst.

Um dein Bewusstsein zu erhöhen, musst du es läutern. Entferne die Schwere. Entferne die Schlacken. Entferne die Schleier. Entferne die Schatten. Entferne den Ballast. Das, was dich schwer macht, hält dich von der Leichtigkeit ab, die du benötigst, um den Gipfel zu erklimmen. Das, was dein Herz verschlackt, ist der Groll, denn du unnötigerweise noch in dir trägst. Das, was dein Bewusstsein verschleiert, verhindert deine Klarheit. Das, was Dunkelheit in dir erzeugt, hält dich vom Licht fern. Der Ballast, den du in dir trägst, hält dich davon ab, dich über den Boden der dir bekannten Tatsachen zu erheben. Es liegt einzig und allein an dir, dich von der Schwere zu erleichtern, die Schlacken zu entschlacken, die Schleier zu entschleiern, die Dunkelheit zu durchlichten und dich vom Ballast zu befreien.

Du beginnst damit, indem du den Wunsch und die Absicht hast, dich von deinen Altlasten zu befreien. Und dann bitte darum, dass dir geholfen wird. Bitte Gott, dir zu helfen, denn du schaffst es nicht alleine. Du bist aber auch nicht alleine. Bitte um alle Informationen, die du benötigst, um dich von der Last, die du mit und in dir trägst, zu befreien und deinen Weg zu gehen, der an die Spitze des Berges des Bewusstseins führt. Wenn du das tust, und wenn wirklich dazu bereit bist, wird Hilfe kommen, und du wirst die Informationen erhalten, die du benötigst. Du wirst die Intelligenz erhalten, um zu verstehen, was du durch deine Gedanken, Gefühle und Wünsche, durch dein Verhalten und deine Handlungen verursacht hast.

Und dann schau es dir an. Sieh hin und betrachte genau, was du immer von dir weggeschoben und verdrängt hast. All diese Dinge stecken in deinem System, und wenn sie in deinem System stecken, erzeugen sie nicht nur Schwere und Dunkelheit, sondern sie belasten deine Intelligenz, deinen Geist und deinen Körper, bis sich Krankheiten daraus entwickeln, die dir aber letztendlich nur zeigen, wo du hinsehen solltest. Das System ist feinstofflich und grobstofflich. Das Feinstoffliche (falsches Ego, Intelligenz und Geist) gestaltet und formt das Grobstoffliche (Äther, Luft, Feuer, Wasser, Erde), das deinen physischen Körper bildet.

Die Altlasten sind grösstenteils feinstofflicher Art und wirken sich grobstofflich aus. Es macht aber keinen Sinn, im Grobstofflichen anzusetzen. Daher ist die Behandlung mit Medikamenten keine Lösung deiner feinstofflichen Probleme. Das heisst nicht, dass du keine Medikamente nehmen und keinen Arzt konsultieren solltest. Das solltest du in jedem Fall, wenn du Beschwerden hast. Aber wenn du nicht nur die Krankheitssymptome behandeln, sondern auch deren Ursachen entfernen willst, dann bedarf es nicht nur grobstofflicher Medizin, sondern auch feinstofflicher Erkenntnis. Du musst die Ursachen erkennen, um deren Auswirkungen zu verstehen, und um zu erkennen und zu verstehen, musst du bereit sein, hinzusehen.

Das Hinsehen betrifft Glaubenssätze, Gedanken, Gefühle und Wünsche, aber auch Fremdeinflüsse, Erinnerungen und Gelerntes sowie Verstrickungen in Form von Versprechen, Eiden, Schwüren, Gelübden und Verträgen. All dies kann aus dem aktuellen, aber auch aus vorherigen Leben stammen. Es bildet den Ballast, den es zu erkennen und aufzulösen gilt. Ballast ist es nur dann, wenn es nicht erkannt und aufgelöst wird. Solange du Ballast in dir und mit dir trägst, kommst du nicht weiter. Irgendetwas wird dich immer aufhalten, zurückziehen, runterziehen, stoppen, dir den Weg versperren und den Aufstieg zum Gipfel erschweren oder gar gänzlich verhindern, dass du den Weg überhaupt gehst.

Du solltest also hinsehen und bereit sein, das Gesehene auch zu erkennen und es in Liebe und durch wahre Vergebung aufzulösen. Alles kann gelöst werden, wenn du es dir ansiehst und Liebe vergibst. Liebe zu vergeben ist die höchste Tätigkeit, die du durchführen kannst. Liebe schwingt so hoch, dass sie die Feinstofflichkeit durchdringt und den Ballast transformiert. Schwere, Schleier und Schatten werden gesehen, erkannt und erlöst. Das ist es, was du tun kannst. Du könntest damit beginnen, die Angst davor abzulegen. Nichts von all dem wird dir etwas tun, denn all dies will einfach nur erkannt und befreit werden. Bringe deine Altlasten ins Licht. Der Aufstieg folgt dann, wenn du leichter bist.

Allerdings hast du keine Kontrolle über den Aufstieg. Aufsteigen ist nichts, was du einfach tun kannst. Du kannst dich nur dafür öffnen, deine Arbeit tun und deinen Teil dazu beitragen. Emporheben wird dich aber letztendlich nur Gott, und Gott ist es auch, der die Altlasten endgültig von dir nehmen wird, wenn du dich Ihm hingibst. Ohne Hingabe an Gott werden immer Rückstände der materiellen Verunreinigung in deinem Bewusstsein verbleiben. Wie willst du die letzten Reste von Unwissenheit und Leidenschaft entfernen, wenn nicht in Hingabe an Gott.

Das, was Sünde genannt wird, ist in Wahrheit nichts anderes als selbstsüchtiges Handeln. Sobald du nicht in reiner Tugend agierst, erzeugst du Früchte in Form von Auswirkungen, Erfahrungen, Ereignissen, Situationen und Begegnungen, die dir zeigen, was du warst und bringen, was du verdienst, da du es gesät hast.

Karma ist keine Strafe, sondern das Gesetz der Ursachen und Wirkungen. Das, was ich als Ballast bezeichnet habe, sind letztendlich Reaktionen auf deine sündhaften Handlungen. Aufgrund des von dir erzeugten Karma wirst du die Reaktionen erfahren, denn es sind deine Reaktionen. Sie sind für dich, damit du hinsiehst, lernst und verstehst. Und damit du dich besserst.

Dich zu bessern bedeutet, keine sündhaften Handlungen mehr zu begehen. Das, was dich zu sündhaften Handlungen anregt und verführt, ist das falsche Ego. Es sind seine sündhaften Handlungen, die du durchführst, und die auf seinen sündhaften Gedanken, Gefühlen und Wünschen beruhen, die du aber für die deinen hältst. Wenn du dich bessern willst, dann erkenne und erhebe dich über das falsche Ego und erinnere dich daran, dass du die reine Seele bist.

Die Seele dient in ihrer ursprünglichen Position nicht sich selbst. Sie dient ihrem wahren Herrn, und das ist nicht das falsche Ego, sondern Gott. Um dieses Gottesbewusstsein wieder zu erlangen und deine Bestimmung als Seele zu erfüllen, könntest du dich Gott hingeben. Er wird dich von allen sündhaften Reaktionen befreien. (Bhagavad-Gita 18.66)

ICH BIN die sich läuternde und Gott hingebende Seele.

 

Diese Botschaft ist an Selina und mich gerichtet. Wir nehmen sie für uns an, richten uns danach und geben sie hiermit auch an all diejenigen weiter, die ebenfalls bereit sind, an sich zu arbeiten, um sich spirituell zu entwickeln. Spirituelle Entwicklung, das Ziel des Lebens, gipfelt in der Hingabe an Gott. Diese Hingabe setzt die Überwindung des falschen Egos voraus. Damit einher geht die Erkenntnis, nicht der Körper, sondern die Seele zu sein, die ein winziges Teilchen Gottes ist. Philosophische Grundlage dieser Botschaften ist das vedische Wissen von der absoluten Wahrheit Gottes wie es u.a. in der Bhagavad-gītā und im Śrīmad-Bhāgavatam verkündet wird.

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