Botschaften Mit Arthos durch das Jahr

26.01.2020

Tagesbotschaft 26. Januar

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Heute ist ein guter Tag, um deinen Weg zu gehen. Jeder Weg wird gegangen, indem ein Schritt auf den anderen folgt. Du kannst keine Schritte überspringen, es sei denn, du kannst fliegen. Wenn du fliegen kannst, dann fliege zum Ziel. Wenn du jedoch nicht weisst, wo du hinwillst, dann nützt es dir auch nichts, wenn du fliegen kannst. Wo willst du dann hinfliegen? Fliegen um des Fluges Willen mag schön sein und Spass machen, bringt dich aber deinem Ziel nicht näher.

Die meisten Menschen können nicht fliegen und kennen ihr Ziel nicht. Wenn du dazu zählst, dann fühle dich nicht schlecht, sondern betrachte dies als Hinweis darauf, dass es etwas Wichtiges zu tun gibt. Du hast eine Aufgabe. Die besteht nicht darin, eine einfache oder effektive Art und Weise herauszufinden, wie du schnell und sicher zu viel Geld kommst. Deine Aufgabe besteht auch nicht darin, durch eine Dienstleistung, eine kreative Tätigkeit oder ein Produkt viele Anhänger zu finden, bekannt, berühmt oder erfolgreich zu sein. Das sind Dinge, die deinem Ego schmeicheln und wonach es sich sehnt - aber du bist nicht dein Ego.

Jeder hat Ziele, doch wessen Ziele sind das? Sind es die Ziele der Seele, des Lebewesens, das in den aktuellen Körper eingezogen ist, um sich, das Selbst, zu verwirklichen? Oder sind es die Ziele des falschen Selbst, das sich als Ding in einer Welt der Dinge ansieht und daher möglichst viele Dinge besitzen und geniessen will?

Das Ziel des Daseins ist es nicht, sicher zu leben, bis der todsichere Tod irgendwann völlig überraschend kommt und dich aus deinem Traum reisst. Das Ziel des Daseins ist es auch nicht, das wertvolle Leben dafür einzusetzen, viel Geld zu verdienen, um besser geniessen zu können. Macht es wirklich Sinn, die wertvolle Lebenskraft dafür aufzuwenden, besser essen und schlafen zu können, besseren Sex zu haben und Besitz und Illusionen besser verteidigen zu können? Macht es Sinn, unnötige Dinge zu tun, um sich unnötige Dinge leisten zu können? Macht es Sinn, sich das zu wünschen, was dich vom eigentlichen Zweck des Daseins abhält?

Wäre es nicht viel sinnvoller, erst einmal den wirklichen Sinn des Lebens herauszufinden, bevor die Zeit und Energie, die dir als Lebewesen zur Verfügung stehen, für sinnlose Ziele und Aktivitäten verpufft? Egal was du tust: Solange du den wirklichen Sinn des Lebens nicht kennst, ist alles, was du tust, sinnlos, es sei denn, du setzt deine Zeit und deine Energie solange es dir noch möglich ist, dafür ein, den Zweck des Daseins und somit das Ziel deines Weges herauszufinden.

Wenn du das nicht tust, bleibst du in der Verwirrung gefangen, in die dich die illusionierende Energie hinein getrieben hat. Dann werden Zweifel, Frust, Wut, Ohnmacht, Angst, Neid und Gier erst zu- und irgendwann Überhand nehmen. Du wirst Pläne schmieden und immer wieder neue Pläne schmieden, doch die Pläne werden nicht zu deiner Selbstverwirklichung führen. Vielleicht bescheren sie dir Geld, so dass du die Materie für eine Weile geniessen kannst. Aber sie werden dir nicht zeigen, was du bist, sondern nur, was du nicht bist. Du kannst deine Pläne schmieden und versuchen, all das zu verwirklichen, was du dir in den Kopf setzt. Doch so verwirklichst du nicht dein Selbst, sondern nur deine Illusionen: die Wünsche, Vorstellungen, Träume, Ziele und Identifikationen des Egos, das Teil der materiellen Welt ist.

Du als Seele bist nicht Teil der materiellen Welt. Du bist nur in sie eingetaucht, um sie und dadurch dich zu erfahren. Was du dabei lernen kannst, ist, dass du nicht dieser Welt entstammst, aber in ihr gefangen bist und bleibst, wenn du so weiter machst. Dann folgt Reaktion auf Aktion und Tod auf Geburt - ein ums andere Mal und immer wieder. Hinzu kommt: Ohne das Ziel desjenigen, der du wirklich bist, zu kennen, wird dein Leben zu einem Kampf ums Überleben. Derjenige, der diesen Kampf kämpft, ist nicht der, der du wirklich bist, sondern nur der, der du zu sein glaubst.

Du als der, der du wirklich bist, kämpfst dann den Kampf ums Überleben für den, der du zu sein glaubst. Das ist nicht der Zweck des Daseins. Der, der du zu sein glaubst, glaubt, dass der Zweck des Daseins darin besteht, so gut und so viel wie möglich zu besitzen und zu geniessen. Doch das, was genossen wird, ist in dem Moment, in dem der Genuss stattfindet, schon fast wieder vorbei, und das, was du zu besitzen glaubst, ist immer nur eine Leihgabe. Die Suche nach irdischem Glück ist wie ein Hunderennen, bei dem du der Hund bist, der einem Köder hinterherjagt, den er nie erreichen kann.

Der Köder ist die Illusion, irdisches Glück erlangen zu können. Das Dasein auf der irdischen Ebene ist nicht dafür ausgelegt, glücklich zu werden. Wahres Glück ist jenseitiger Art, denn wahres Glück ist nicht vergänglich, sondern ewig. Die irdische Welt ist auch nicht das Paradies, sondern schlicht und einfach der Ort, an dem der Mensch sich entscheiden kann, ob er sich höher entwickelt, auf der Stufe bleibt, auf der er ist oder ob er sich zurück entwickelt.

Wenn du deinen Weg gehen willst, dann solltest du diesbezüglich eine Entscheidung treffen, und zwar jetzt. Das ist der erste Schritt.

ICH BIN mein eigener Wegbereiter.

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